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3. Die jährliche Abhör der 100 Rthlr. Sterbkas- senrechnnng vom 1- April 1825 bis den 1. April 1826 / wird Montag den 8. Mai, Abends um 6 Uhr, bei dem Gasthalter Hrn. Jean Wiedemann im Goldstein vorgenommen, wozu man sämmtli­che Mitglieder hiermit einladet. Die mit Bei­trägen zurückstehenden Interessenten werden zu­gleich aufgefordert, solche noch vor dem 8. Mai zu entrichten, sonsten dieselben von der Gesell­schaft ausgeschlossen werden. Endlich wird erin­nert, ohne Borwissen der Direktion Stcrbkaffcn- scheine nicht zu kaufen oder solche als Pfand an- zunehmen. Hanau den 20. April 1826.

Sterbkassendirektion.

4. Freitag den 14. April ist von der Schulstrasse bis auf die Kinzigbrücke ein meffingnes Perspektiv zum Ausziehen mit 2 Glasern verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, solches an den in der Erpedition zu erfragenden Eigenthümer abzugeben.

5. Ein noch im guten brauchbaren Stand sich be­findlicher Korb - oder Stuhlwagen wird zu kau­fen gesucht. Bei der Erpedition das Nähere.

6. Endesunterzeichneter hält es für Pflicht, einem wahrscheinlich aus Neid verbreiteten Gerüchte, als ob er noch in diesem Jahre Hanau verlassen wolle, hierdurch öffentlich zu widersprechen. Im Gegentheil, eS wird derselbe so lange hier blei­ben , als es nur immer einem vereyrungswürdi- gen Publikum gefallen wird, ihn mit dem Wohl­wollen zu erfreuen, wodurch er sich bis hierher so geehrt fühlen mußte. Endlich sieht sich derselbe genöthigt, hierbei zugleich Jedermann zu warnen, etwas ohne Zahlleistung auf seinen Namen verab­folgen zu lassen, da er für nichts haftet.

N o y e l, Lehrer der französischen Sprache.

7. Diejenigen, welche etwa noch Forderungen an unsere verstorbene Mutter haben, ersuchen wir, uns die darüber sprechenden Rechnungen läng­stens binnen 14 Tagen mitzutheilen, indem wir später denselben nicht mehr Genüge leisten können. Rückingen den 25. April 1826.

A: Schwalbach. Ad. Schwalba ch.

8. In ein solides Haus wünscht man noch ein Mäd­chen oder einen Knaben von einer auswärtigen angesehenen Familie zur Erziehung aufzunehmen. Die Eltern können, sich die beste Behandlung ver­sprechen. Das Nähere ist in der Erpedition zu erfahren.

6 Ich habe die Ehre meinen geehrten Gönnern und Freunden die ergebenste Anzeige zu »rächen, daß künftigen Sonntag den 7. Mai der schon längst bekannte Heilige Kreuztag gefeiert und mit einer schönen Harmoniemusik begleitet wird. Zu­gleich mache ich bekannt, daß die Illumination,

welche verflossene Ostern, ungünstiger Witterung wegen, nicht Statt finden konnte, den dritten Pfingstfeiertag, bei günstiger Witterung, um so schöner erscheinen wird. Ich bitte um geneigten Zuspruch. Rousselle in Kleinsteinheim.

10. No. 31 hat den gestrickten Perlenbeutel gewon­nen. L. G.

Verehelichte, Geborne und Gestor­

bene in hiesiger Stadt.

Verehelichte.

In btr evangcl. Gein. der Marienkirche

Den 1. Mai. Herr Ludwig Wagner, kurhessischer BaÄondukteur dahier, weiland Herrn Ludwig Wagner, gewesenen Oberpostamtsarchivars in Cassel, nachgel. ehel. Sohn, und Jungfrau Amalie Auguste, weil. Herrn Sebastian Mieser, gewesenen Bürgers und Handelsmanns in der Neustadt , nachgel. ehel. Tochter.

In der ev. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 26. April. Johann Friedrich Philipp Maisch, Bürger und Kammmacher in der Altstadt, Kas­par Maisch, Bürgers und Kammmachers daselbst^ ehel. Sohn, und Jungfer Margarethe PerrS- nelle, weiland Johannes Fuß, gewesenen herr- schaftl. Kutschers dahier, nachgel. ehel. Tochter.

Den 30- April. Christian Knorr, Bürger und Wag­nermeister in der Neustadt, weil. Johann Chri­stian Knorr, gewesenen Oekonomen zu Oehrin- gen, im Königreich Würtemberg, nachgelassener ehelicher Sohn, und Frau Barbara, weiland Jakob Fuchs, gew. Bürgers und Wagnermei- stcrs in der Neustadt, nachgel. Wittwe.

Den 1. Mai. Johann Georg Wolff, Bürger und Schneidermeister in der Neustadt, weil. Kon­rad Wolff, gew. Einwohners und Kürschners zu Ortenberg, Landgerichts daselbst, nachgel. ehelicher Sohn, und Wilhelmine Christine, Wilhelm Bader, Bürgers und Bierbrauermei- sters in der Neustadt, eheliche Tochter.

Den 1. Mai. Bernhard Tobias Bischoff, Privat skribcnt dahier, Herrn Wilhelm Bischoff, Grenz- zoll- und Chausseegeldeinnebmers zuBockenheim, ebel. Sohn, und Jungfer Elisabeth Wilhelunue, Jakob Ludwig Nahrung, Bürgers und Schuh­machermeisters in der Neustadt, ehel. Tochter.

(Mit Beilage.)