*2, 6tue Wohnung von 2 Stuben, Kammer, Küche, Keller, Holzplatz, Wasser im Hause. Auch kann auf Verlangen Stählung für Pferde dazu gegeben werden, in No. 369 in der Steinheimergasse.
Personen, welche zu einem Dienst gesucht werden.
1. In ein hiesiges Haus wird eine Person zu den Kindern gesucht, welche dabei mit den-häuslichen Arbeiten umzugehen weiß. Bei der Expedition das Nähere. x. Es wird ein junger Mensch von guter Erziehung bei einen hiesigen Silberarbeiter in die Lehre gesucht. Bei der Expedition das Nähere.
Dienstsuchende Personen.
1. Eine gesetzte Weibsperson von hier, welche gut kochen und mit aller häuslichen Arbeit umgehen auch Zengisse. ihres Wohlverhaltens aufweisen kann, sogleich. Das Nähere bei der Expedition.
Anszuleihende Kapitalien.
1. 3000 und 1200 fl. liegen in hiesige Stadt auf guten Einsatz zum Ausleihen bereit.
Sensat Rohrwäger, am Steinheimerthor.
Vermischte Anzeigen.
1 Meinen Freunden und Gönnern mache ich hierdurch bekannt, das ich nicht allein die Filzhüte, sondern auch die Stroh - undVelbethüte wieder bestens reparire. L. K reut er, Hutstaffirer, wohnhaft bei Herrn Färber Gustine.
2. Unterzeichnete macht hiermit die ergebene Anzeige, daß sie das Wein - und Liqueurgeschäft ihres verstorbenen Mannes, ganz wie früherhin, fortsetzen wird.
Fr. Canthals Wittwe.
3. Unterzeichneter empfiehlt sich in aller Art Buchbinderarbeit, Futteralarbeit, und verspricht reelle, prompte und billige Bedienung.
A. Schraidt, wohnhaft hinter dem Rathhause No. 807.
4. Unterrichtsanzeige. Dienstag den 2. Mai nehmen die Unterrichtsstunden meines kaufmänni- schen Lehrinstirnts, Morgens um 7 Uhr, ihren Anfang. Eben sowohl wird fortwährend Abends von 8 bis 9 Uhr Unterricht darinnen ertheilt.
Konrad George Schlingloff, im Thiergarten.
5. Diejenigen, welche etwa noch Forderungen an unsern verstorbenen Vater und Schwiegervater haben, ersuchen wir, uns die darüber sprechenden Rechnungen längstens binnen 14 Tagen mitzuthei- len, indem wir später denselben nicht mehr Genüge leisten können. Hanau den 14. April 1826.
Heinrich St nutz.
H ein rich Gr ößer.
6. Einem hiesigen und auswärtigen geehrten Publikum mache ich hierdurch die Anzeige, daß ich in meiner Behausung alle Arten Silberarbeiten po- lire. Durch prompte und billige Bedienung werde ich alle Aufträge pünktlichst besorgen, und bitte, mich gütigst zu beehren.
. Heinrich Mün ch, wohnhaft in der Hirschgasse in No. 998, ohnweit der weissen Schlange.
7. Meine Freunde und Gönner benachrichtige er# gebenst, daß ich Samstag, den 29. dieses, meine Wirthschaft in der goldnen Kette eröffne.
Thomas SB reiten si eht.
8. Frauenzimmer, welche im Sticken recht gut geübt sind, können bei mir Arbeit bekommen und bei der Ablieferurg auf gleich baare Zahlung rechnen. Wilhelmy,
bei Uhrmacher Hrn. Kitz.
9. Die jährliche Abhör der 100 Rthlr. Sterbkas- senrechnung vom 1. April 1825 bis den 1 April 1826, wird Montag den 8. Mai, Abends um 6 Uhr, bei dem Gasthalter Hrn. Jean Wiedemann im Goldstein vorgenommen, wozu man sämmtliche Mitglieder hiermit einladet. Die mit Beiträgen zurückstehenden Interessenten werden zugleich aufgefordert, solche noch vor dem 8. Mai zu entrichten, sonsten dieselben von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Endlich wird erinnert, ohne Vorwissen der Direktion Sterbkaffen- scheine nicht zu kaufen oder solche als Pfand a«- zunehmen. Hanan den 20. April 1826.
Sterbkaffendirektion.
10. Freitag den 14. April ist von der Schulstraff« bis auf die Kinziabrücke ein messingnes Perspektiv zum Ausziehen mit 2 Gläsern verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, solches an den in der Expedition zu erfragenden Eigenthümer abzugeben.
11. Ein noch im guten brauchbaren Stand sich be« findlicher Korb - oder Stuhlwagen wird zu kaufen gesucht. Bei der Expedition das Nähere.
12. Endesunterzeichneter hält es für Pflicht, einem wahrscheinlich aus Neid verbreiteten Gerüchte, als ob er noch in diesem Jahre Hanau verlassen wolle , hierdurch öffentlich zu widersprechen. Im Gegentheil, es wird derselbe so lange hier bleiben, als es nur immer einem verehrungswüvdi- gen Publikum gefallen wird, ihn mit dem Wohlwollen zu erfreuen, wodurch er sich bis hierher so geehrt fühlen mußte. Endlich sieht sich derselbe