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womit ein Jahrsgehalt von 217 fL verbunden ist, anderweit besetzt werden. Bewerber um diese Stelle haben sich, mit den nöthigen Zeugnissen ver­sehen, binnen 4 Wochen dahier zu melden. Wäch­tersbach am 6. Febr. 1826.

Aus kurfürstl. Kreisamt Salmünster.

, H enß.

2. Die zweite reformirte Pfarrstelle zu Marburg, deren Einkommen nach der neuesten Aufzeichnung zu 493 Rthlr. 14z gGr. angeschlagen worden, ist dermal erledigt, -und durch hohen"Staatsministe- rialbcschluß verfügt worden, daß bei dem Vor­schläge zur Wiederbesetzung dieser Stelle darauf Bedacht genommen werden solle, daß damit die , Leitung homiletischer Uebungen der, die Theologie in Marburg Studirenden, unter angemessener Oberaufsicht verbunden werde Befähigte inlän­dische Bewerber werden aufgefordert, sich binnen 4 Wochen unter Vorlegung der erforderlichen Zeugnisse ihrer Tüchtigkeit und Würdigkeit bei der unterzeichneten Behörde schriftlich zu melden. Marburg, den 24. Februar 1826.

Kurfürstl. Hess. Konsistorium der Provinz Oberh essen.

Schenckzu Sch wein sbe eg.

vt. Bezzenberger.

Besondere Bekanntmachungen der Perwalr tungs : und Finanzbehörden-

1. Die königl. baicrischen Stiftszehnten vom Jahr 1825 sollen Dienstag den 28. März zu Somborn im Wirthshaus« zur Krone an den Meistbietenden verkauft werden , als: 100 Achtel Korn und 50 bis 60 Achtel Gerste. Somborn den 6. März 1826. Landschöff v. Rein.

Nikolaus Trageser, Zehntenbeständer.

2. Zufolge dahier geschehener Anzeige und hierauf weiter eingezogener Erkundigung ist der Unter- rha« George Röther, gebürtig und wohnhaft zu Geislitz, hiesigen Kreises, welcher seit einer Rei­he von Jahren bei dem Gastwirth genfer zu Lan- genselbold als Branntweinbrenner. gedient hat, 'seit dem 26. Jan. d. J. verschwunden, ohne daß man über seinen Aufenthalt und sein Schicksal bis jetzt Auskunft hat erhalten können. Alle respekti­ve Behörden, welche von dem Aufenthalt und dem Schicksal des rc. Röther Kenntniß erhalten sollten, ersuche ich daher hiermit, die unterzeich­nete Stelle baldgefällig davon benachrichtigen zu wollen. Gelnhausen den 5. März 1826.

Der Kreisrath Klj u g elh ö fer.

3. Zur Verpachtung der in der hiesigen Fasanerie gelegenen herrschaftlichen Wiesen, ist Termin auf Donnerstag den 30. März d. I., Morgens 9 Uhr-, anberaumt worden, welches mit.dem Bemerken

hierdurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird, daß sich die Pachtlustigen zur bestimmten Stunde in der Wohnung des GarteninspektorS Meinicke zu Fasanerie einzufinden, ihre Gebote abzugeben, und sich des Zuschlags salva ratißc. des kurf. Oberhofmarschallamts zu gewärtigen haben. Ha» nau den 27. Febr. 1826.

Kurfürstl. Schloßinspektio« Holzförster.

4. Dienstag den 14. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen dahier 500 Achtel Korn , 17 Achtel Waitzen, 5 Achtel Erbsen, 12 Achtel Wicken, und 20 Ach­tel Hinterfrucht, sodann 20 Fuder Lang-, 18 Fuder Winterwaitzen -, 3 Fuder 55 Geb. Som- merwaitzen-, 3 Fuder Hafer-, 2 Fuder 30 Geb. Wicken -, 4 Fuder Erbsen-, 4 Fuder Wirrstroh öffentlich meistbietend versteigert werden, wozu Kaufliebhaber hiermit eingeladen werden. Sel- bold den 6. März 1826.

Fürstl. isenb. Kellerei. Beck. '

5. Es wird von Unterzeichnetem ein inländisches Subjekt, das die geeigneten Kenntnisse besitzt, als israelitischer Lehrer gesucht. Es hat dasselbe alljährlich 40 fl. an Geld, sodann freie Kost und Woh­nung zu gemessen, und sich desfalls binnen 4 Wochen bei Unterzeichnetem zu melden. Birstein den 2. März 1826. Abraham Katz.

6. Die unterzeichnete Behörde bringt hierdurch zur allgemeinen Kenntniß, daß der Mineralwasser- Händler Wilhelm Reul seit dem 1. d. M. einen Transport von 300 Krügen Selterser und 280 Krügen Schwalheimer Mineralwasser dahier einge­bracht hat. Hanau den 7. März 1826.

Aus kurfürstl. Polizeikommission dahier.

7. Donnerstag den 23 dieses Monats, Nachmit­tags 4 Uhr, soll ein der unterzeichneten Behörde zustehender, im neuen Feld in der Gewand Nro.

19 gelegener, ein Morgen 17 Rth. haltender Ak- ker, auf drei oder sechs Jahre an den Meistbie- l teuden verpachtet werden. Pachtlustige wollen sich an gedachtem Tage in dem Sihungslokalc des vormaligen Althanauer Waisenhauses an der Jo­hanneskirche einfinden, ihre Gebote zu Protokoll geben und sich des Zuschlags gewärtig halten. Hanau, am 28. Februar 1826.

Kurfürstliche Armenkommission. Carl.

8. Die Amtsphysikusstelle zu Kirchhain ist durch den Tod des Kreisphysikus Doktor Bauer erledigt worden, der auch das Amtsphpsikat der Aemter Rauschenberg und. Neustadt, welches in Erman­gelung tüchtiger Kompetenten schon längere Zeit her unbesetzt ist, mitversehen hat. Diejenigen inländischen Bewerber, welche sich um gedachtes Amtsphysikat Kirchhain, das die Aemter Kirch­hain und Amöneburg umfaßt, melden (wollen, haben binnen 4 Wochen ihre Eingaben bei der un-