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Beilage z u Nr. 49. (8.aea. E)

des Provinzial-Wochenblatts.

2. Unser guter Vater und resp. Schwiegervater, Konrad Christian Traut, entschlief am 2tett dieses Monats, Morgens um 9 Uhr, ruhig und sanft zu einem bessern Leben, in einem Alter von 73 Jahren. Sein Tod war Folge völliger Entkräftung. Fromm, wie ein wahrhafter Christ, war sein Wandel, so in rührender Ergebenheit mit irdisch verklärten Zügen nahete sein Ende. Er ruhe! Verwandte und thcilnehmende Freun­de, denen wir unsern nur zu fühlbaren Verlust öffentlich hiermit anzeigen, werden unsere Trauer durch Beileidsbezeugungen nicht vermehren. Ha- nan am. 2. Dez. 1825.

Des Verstorbenen Hinterbliebene Kinder und Schwiegersöhne.

Gerdraut Wälcker, geb. Traut.

Margarethe Utz, geb. Traut.

Philipp Gauf.

Heinrich Berneaud.

Vermischte Anzeigen.

1. 250 und 200 fl. sind zu ccdiren und ist das.Wei- tere bei der Erpedition zu erfahren.

2. Die Versicherungsbank gegen Feuersgefahr in Gotha, welche vor 5 Jahren begründet wurde, auf das herrlichste gedieh, jetzt an laufenden Ver­sicherungen 61 Millionen Thaler zählt, sich aber bisher allein dem Handelsstande widmete, hat endlich dem allgemeinen Wunsche und der un­ausgesetzten Aufforderung nachgegeben und die Aufnahme anderer Stände beschlossen.

, Vom ersten Januar des nächsten Jahres an können also an dieser, in ihrer Art immer noch einzigen Assekuranzanstalt, (denn nur sie ist rein gemeinnützig, verlangt für den Schutz gegen Feuersgefahr nur den natürlichen Beitrag) auch Theil nehmen:

in grossen solidgebauten und mit guten Lösch- anstalten versehenen Städten, alle ordnungs­liebende Einwohner von unbescholtenem Ruf, mit Ausnahme der niedern IBalksklaffe, und in Landstädten und Flecken und dergleichen Or­ten, nur Personen, deren Gebäulichkeiten durch ihre feste Bauart oder isolirte Lage, drr allgemeine Gefahr nicht theilen.

Wirkliche Landwirthe bleiben unter allen Ver­hältnissen, mit den Oekonomiegebänden und de­ren Inhalt auch fernerhin ausgeschlossen.

Wer Mitglied der Bank werden will, muß wenigstens 1000 Thaler, wenn auch auf verschie­dene Gegenstände, deklariren.

Wer sich von diesem Institute näher unterrich­ten, oder bei demselben versichern will, kann bei dem Unterzeichneten stets unentgeldlich Pläne und Deklarationsformulare bekommen.

Karl P eter Br and t.

Agent der Feuerversicherungsbank des deutschen Haudelsstandes in Gotha.

3. Zu einer Unterrichsstunde zur Erlernung der doppelten Buchhaltung, wird ein junger Mensch von 14 bis 16 Jahren als Theilhaber gesucht.

4. Da ich wabrgenommen habe, daß ohne mein Vorwissen auf meinen Namen geborgt worden ist, so wird hiermit Jedermann gewarnt, nichts auf meinen Namen zu borgen, indem ich für nichts hafte. Dörnigheim den 28. Nov. 1825.

Seng, Schultheiß.

5. Unterzeichneter macht Hiermit^allen seinen schätz­baren Freunden und Gönnern die ergebenste An­zeige, daß er sich etablirt hat, und empfiehlt sich in aller Art Schreinerarbeit. Durch gute Arbeit und prompte Bedienung wird er sich das Zutrauen zu erwerben suchen.

Johannes Ohl, Schreinermeister. wohnhaft in der Baugertsgasse.

6. Es wird ein Kanapee zu miethen gesucht. Von Wem? sagt die Erpedition dieses Blatts.

7. Der Fuhrmann Heinrich Kolb macht hierdurch bekannt, daß er jede Woche zweimal, Dienstag nnö Freitag, nach Offenbach und wieder zurück fahrt. Er verspricht alle Aufträge gut zu besorgen und bittet um geneigten Zuspruch.

Verehelichte, Geborne und Gestört bene in hiesiger Stadt.

Verehelichte.

In der ev. Gcm. der Johanneskirche.

Den 2. Dez. David Paulson, Schutzverwandter tu der Neustadt, weil. Wilhelm Paulson, ge­wesenen Bürgers und Perückcumachcrmeistcrs