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Beilage zu Nk. 45» <27.0«. 132s.)
d es P r 0 v i n z i a l - W 0 ch e n b l a t t s.
15. In Nr. 99 in der Frankfurtergaffe eine Stube { gleicher Erde, mit Möbeln, sogleich.
16. Eine Stube mit Möbeln bei Damenschneider Hellwig.
17. Eine Stube mit Möbeln in der Sterngasse Nr. - 150, täglich.
18. Bei Wilhelm Sander, neben der weissen Lilie, eine möblirte Giebelstube, täglich.
19. In der Steinheimergasse, Nro. 369, eine Wohnung, täglich.
20. In einer der gangbarsten Strassen der Altstadt, nahe am Markt, eine Wohnung im 2ten Stock, bestehend in Stube, Kammer, Küche, verschlossenem Boden und Keller, Anfangs "November. Das Nähere in der Expedition.
Personen, welche zu einem Dienst gesucht werden.
1. Es wird ein Kindermädchen in Dienst gesucht, welches ZeugnisseseinesWohlverhaltens beibringen kann. Die Expedition sagt wo.
2. Es wird ein junger Mensch von guter Erziehung in ein en gros Geschäft in die Lehre gesucht. Auskunft giebt die Erpedition dieses Blatts. g»
3. Eine in gesetzten Jahren stehende >mr guten Zeugnissen versehene Weibsperson kann in einer kleinen stillen Haushaltung als Magd Dienste erhalten und binnen einigen Wochen eintreten. Näheres in der Erpedition.
Auszuleihende Kapitalien.
1. 300 bis 400 fl., gegen gerichtlichen doppelten Einsatz liegender Güter zu 5 pEt., sind in hiesiges Landgericht auszuleihen. Bei der Erpedition das Nähere.
2. 200 fl. Kuratelgelder gegen gerichtliche Hypothek zu 5 pEt. Bei der Expedition das Nähere.
3. , 1300 fl. stehen gegen sichere Hypothek zu 5 pEt. Zinsen alsbald auszuleihen, besonders wünscht man solche in die Stadt Hanau unterzubringen. Bei Wem? sagt die Expedition.
4. Zehn bis zwölfhundert Gulden gegen gerichtliche Hypothek in hiesige Stadt sind zu verleihen. Das. Nähere ist zu erfragen bei
Michael Bauer, geschwornen Darlehnsmäkler an den drei Schwanen.
Vermischte Anzeigen.
1. 550 fl. und 750 fl. sowie 800 fl. sind zu cedi-
ren und ist das Nähere bei mir zu erfahren. Hirsch Benjamin.
2. Ich mache meinen Freunden und Gönnern hiermit bekannt, daß ich meine bisherige Wohnung bei Herrn König in der Fischergasse verlassen, und zu Herrn Breunung, Gärtner, in derselben Gasse, gezogen bin, und empfehle mich im Lackiren von Wagen, Blech, Holz, Leder und Zimmern.
Ludwig Heidel, Lackircr.
3. Unterzeichnete macht bekannt, daß sie ausser andern Speisen süsse und saure Gelee, Salat rc. in grossen und kleinen Portionen, in und ausser dem Hause, täglich verabreicht. Sie wird sich eifrigst bestreben ^ Jedermann zur Zufriedenheit zu bedienen, und empfiehlt sich daher ihren geehrten Gönnern und Bekannten zu geneigtem Zuspruch. Mein neues Geschäft beginnt den 16. d. M.
Klara Jasiuzky,
wohnhaft am Gelnl äuscr Bau in Nr. 942.
4. Ein Wallstück, ohngefähr einen Morgen haltend , zwischen Gärtner Stroh und Obickers Garten gelegen, ist zu vermiethen oder käuflich abzu- geben. Bei der Expedition das Nähere.
5. Unterricht in der Kunst zu Stricken ohne Nadeln. — Diese sehr vortheilhafte und nützliche Strickerei für Damen ist bei mir in 4 bis 5 Wochen gründlich zu erlernen. Diese Strickarbeit besteht in Westen, Damen- und Kinderkleidern, Schleiern, Spitzen, Hauben, Handschuhen, Taufbecken, Nachtmützen, Licht- und 'Feusterschirmen, Frangen, Geld - und Tabaksbeuteln, Kissenüberzügen, Ridicüls, Jäckchen für Kinder, Kragen, Strümpfen, Uhrbändern, Hosenträgern, Hals, tüchern, Schmisetten, und ist in allen Farben mit den schönsten und neuesten Mustern, in Seide» Baumwolle und Wolle zu arbeiten. Diese Strik- kerei ist nicht nur viel schöner, sondern auch weit schneller als die gewöhnliche Art zu stricken, weil sich gleich zwei Theile zugleich verfertigen; man kann in 24 Stunden ohne Anstrengung der Augen und Nerven die feinsten und grösten Damen- strümpfe darauf verfertigen. Der tägliche Unter* richt von 2 bis 4 Uhr in meiner Wohnung kostet jede Woche 40 kr. Privatstunden ausser dem Hause, woran 4 Schülerinnen Theil nehmen müssen, jede Woche 1 fl. 12 kr., im Haus 1 fl. Das Musterbuch, welches eine jede Dame, die es^zu erlernen