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benwaaren befinden, verkauft werden. Hanau den 14. Juni 1825. A. Dörr,

Verganthungsschreiber.

14. Mittwoch den 22. d. M.," Nachmittags um 3 Uhr, soll eine Thor« (Gesetzrolle), zur Samuel Eliasscheii Konkursmasse gehörig, in dem Nor- bofe der hiesigen Synagoge, an den Meistbieten- dsn gegen gleich baare Bezahlung verkauft wer­den. Kauflustige wollen sich daher an benanntem Platze einfinden. Dieselbe kann von heute an täg­lich eingesehen werden,. und beliebe man sich nur desfalls an den Schulenklöpfer Benjamin zu wen­den. Hanau den 14. Juni 1825.

A. Dörr,

. Verganthungsschreiber.

Privat -Vermiethungen und Verpachtungen.

1. Ein Acker von 4 Morgen mit Klee, nahe an der Stadt, ist auf dieses Jahr zu vermiethen. Bei der Expedition das Nähere. ,

2- Bei Metzgermeister Wilhelm Deibel in der Vor­stadt, 2 vollständige Wohnungen im zweiten Stock, vorne heraus , den 1. Juli.

3. Eine Stube mit Möbeln an einen ledigen Herrn. Nro. 424. Anfangs Juli.

4. Ein Lokal für einen Bäcker oder Metzger, in der gangbarsten Strasse der Altstadt, ist auf mehrere Jahre zu vermiethen. Das Nähere ist bei der Erpedition zu erfragen.

5. Zwei Zimmern mit Möbeln, bei

I. E. Schleich in der Fahrgasse.

6. Zwei Stuben, Kammer, Küche, Keller, Holz­platz, Garten und Wasser im Hause. Das Nä­here bei Heinrich Pfältzer.

7- In meiner Behausung eine Wohnung, beste­hend in 6 aneinander stoßenden Zimmern, Kam­mern, Küchen, Keller, Boden und Gerathkam- mer , Stallung für 3 Pferde und Heuboden, nebst Chaisenremise, das Wasser im Hause und sonstige Bequemlichkeiten. Auf Verlangen auch »ertheilt.

. E. Christ am Kanalthor.

8. In meinem Hause an der Vorstadt der ganze obere Ltock., bestehend in 7 heizbaren tapezirten Zimmern, Küche, Speisekammer, besonderm Kel­ler, Holzplatz, Boden und Geräthkammer, ge­meinschaftlicher Waschküche, Brunnen - und Re­genwasser am Hause. Anfangs August d. J. Auch ' kann auf Verlangen Pferdestallung Und Wagen- rennse dazu gegeben werden.

. ' Joh. Ph. Chr. Brandt. Eine Wohnung gleicher Erde, bestehend in zwei heil-baren Zimmern, einem Alkofen und Stnbenkam- mcr, Küche, besonderm Holzstalk uud Keller und 1 Kammer. Den 1. Sept., auf Verlangen den

11 August, bei Schuhmacher'Helm am Altstädter Markt

10. Ein heizbares tapezirtes Zimmer mit Möbeln in der Herrengasse No. 10. Bei der Erpedition das Nähere.

11. Eine tapezirte Stube mit Möbeln, in einer bet ersten Straffen der Neustadt. Bei der Expedition, das Nähere.

Personell, welche zu einem Dienst gesucht werden.

1. Es kann ein solider junger Mensch, der Kost und.Wohnung bei den Seinigen bat, als Lehr­ling auf einem hiesigen Comtoir Aufnahme finden.

2. Für eine benachbarte Tabacksfabrik wird ein mit guten Zeugnissen versehener Spinner gesucht, welcher sogleich Eintreten kann. Bei der Erpe- dition das Nähere-

3. Ein Mädchens welches gute Z'eugniffe beibringen kann, in einen Spezereiladen. Das Nähere in der Expedition. '

4. Es wird eine Magd, welche mit Kochen und sonstigen häuslichen Arbeiten umzugehen weiß, und sich mit guten Zeugnissen ausweisen kann, ge­sucht. .

Dumstsuchende Personen.

1. Ein Mädchen von 15 Jahren, das noch in kei­nem Dienst gestanden, wünscht als Kindermäd­chen oder in sonstiger Eigenschaft bald unterzu- kommen. In der Expedition das Nähere.

Todesanzeigen.

1. Kaum heimgekehrt von eurer dreivierteljähngen, in Leiden, Kummer und Sorgen für meine Fami­lie,. hingebrachten Abwesenheit, hatte ich das für mich so höchst traurige Schicksal, daß, nachdem erst vor zwei Monaten mein ältester Sohn, der Schullehrer Friedrich Petri zu Marköbel, das Zeit­liche mit dem Ewigen verwechselt hatte, ich auch noch meine von Schmerz niedergebengte Ehegattin, Katbarine, geb. Rühl, in den letzten Zügen fand, und sie durch den am 7. d. M. erfolgten, durch hydropische Krankheit erzeugten Tod, in ihrem 47. Lebensjahre, und nach einer 23jährigen zufrie­denen Ehe, in welcher wir sschszchen Kinder zeug­ten, wovon aber nur noch drei am Leben sind, verlor. .Möin Schmerz ist durch diese harte Schick, salsschläge unbeschreiblich, und um so mehr Herz- zerstörend, als meine seit einem Jahre mich heim- gesuchtett Unglücksfälle meine Lebenskräfte Hart und schwer zerrüttet haben. Mögen meine An­verwandten, Freunde und Gönner, von deren Theilnahme an meinen betrübten Verhältnissen