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den in Kilianstädten 17 Stuften Hofraithsplatz und das darauf stebende Gebäude, bestehend in einem Wohnhause nebst Gemüßgarten, sodann 11 Ruthen Weingarten, Samstag den 2. Juli d. J. auf dem Gemeindehause in Kilianstädten öffentlich meistbietend verkanft werden. Hanau den 24. Mai 1825.

Kurheff. Landgericht.

13. Ahl. Auf Antrag des für den blödsinnigen Kornelius Auhl in Ahl bestellten Vormundes, Heinrich Gärtner allda, sollen nachstehende Immo­bilien, als: 1) das halbe Wohnhaus mit anstos- scndem halben Garten; 2) 1 Mrgn. Sauerwiese, an Margarethe Hummel stossend, 3) 2 Maas Acker im Erlesbach genannt, an Heinrich Walter; 4) 4 Maas Acker ferner allda, an Peter Flach ge­legen, Donnerstag den 30. Juni L I., aus freier Hand dem öffentlichen Verstriche ausgesetzt, und auf annehmbare Gebote zngeschlagen werden, wo­zu manKaufiiebhaber hiermit einladet. Salmün- ster am 6. Juni 1825.

Kurheff. Justizamt. Hoyß.

14. Wallroth. Forderungen an den Laaßbaner Heinrich Rüffer von Wallroth sind Montag den 27. d. M., Nachmittags 2 Uhr, unter dem RechtS- nachtheil des Ausschlusses auf den Fall, daß ge­gen den Schuldner nach.erfolgter Liquidation der Konkurs erkannt wird, anzuzeigen, und richtig zu stellen. Steinau den 10. Juni 1825.

Kurfürstl. Justizamt. Udet.

15. Steinau. Durch die gegen den Wasenmei- ster Johannes Hirschfeld zu Steinau statt gefun-- dene Liquidation seiner Schulden hat sich die Un­zulänglichkeit seines Vermögens zu deren Berich­tigung ergeben. Nachdem nun hierauf über des­sen Vermögen der förmliche Konkurs erkannt worden, als werdendesten sämmtliche Gläubiger, sie mögen ihre Forderungen bereits liquidirt, oder nicht liquidirt haben,. aufgefordert, in der zur 'Anzeige und Liquidation der Forderungen und Ausführung besonderer Vorzüge auch Anhörung von Vergleichsvorschlägen auf Montag den 27. d. M., Morgens 9 Uhr anberaumten Tagefahrt zu erscheinen, und bei Strafe des Ausschlusses das Erforderliche zu wahren. Steinau den 6. Juni 1825. Kurfürstl. Justizamt.

16. Steinau. Auf weiteres Anrufen der Johann Eberhardschen Erben in Steinau, sollen nachbe­schriebene der dahiesigen Stadt angehörigen Wald- distrikte, als: 1) 70Morgen mit einzeln stehenden 150 bis 300 Jahr alten Eichen, theils zu Bau­holz brauchbar, ferner auch mit 5 bis 20 jähri­gen Eichen - und Birkeuunterbolzbestaud an die Chaussee, königlich bayerische Landesgrenze, und die Feldmarkung von Salmünster stossend, die Mördersruhe genannt. 2) 10 Morgen von 15

bis 30 jährigen Fichtenbestand an den vorbeschne- benen Walddistrikt, und das obere Maurchen chostend; 3) 43 Morgen mit 6 bis 12 jährigen Eichenanöschlagebestand an obberührte beide Wald- stachen, sodann an die Aufenauer Markung und an den von Orb nach Salmünster hinziehenden Weg stossend, Samstag den 25. l. I., Morgens 9 Uhr, an Ort und Stelle dem Meistgebote aus­gesetzt, und gegen tarmästige Gebote zngeschlagen werden, wozu man Kaufliebhabcr hiermit einla­det. Salmünster am 6. Juni 1825.

Kurfürstl. Justizamt. H o y ß.

17. Salmünster. Auf Betreiben der Anne Bar­bara Müller Wittib in Uerzell, sollen nachbe­schriebene Walddistrikte der Stadt Salmünster, als : 1) 12 Morgen mit einzeln stehenden 1GO bis 250 Jahr alten Eichen, theils zu Bauholz brauch­bar , ferner auch mit 4 bis 2 Fuß hohen Eichen- unterholzausschlage am wüsten Acker genannt, sodann 2) 7 Morgen allda mit Eichcnuockaus- schlag von 3 bis 6 Fuß Höhe bestanden, Samstag den 16. Juli l. I., Morgens 9 Uhr, im Hülfs- vollstreckungswege dem öffentlichen Verstriche an Ort und Stelle ausgesetzt, und auf tarmästige Gebote zugeschlagen werden, wozu man Kauflieb­haber hiermit, einladet. Salmünster am 6. Juni 1825. Kurfürstl. Justizamt.

H o y ß.

18. Ulmbach. Da die gegen Franz Link, Schrei­ner in Ulmbach, konskribirten Schulden dessen Ver­mögen übersteigen, so ist unter dem Heutigen das Konkursverfahren gegen denselben erkannt wor­den. Es werden daher sämmtliche Linksche Gläu­biger , dieselben mögen sich bis jetzt bereits ge­meldet haben oder nicht, in termino Donnerstag den 23. Juni l. J. zur Liquidation ihrer habenden Forderungen mit Vorlage der hierüber sprechen­den Dokumente, bei Strafe der Verschlieffung von der Masse, anher vorgeladen. Salmünster am 30. Mai 1825. Kurfürstl. Justizamt.

Hoyß.

19. ädanau. Ueber das Vermögen des verlebten hiesigen Bürgers und Handelsmanns Wilhelm Adolph Reissig, ist wegen dessen Unzulänglichkeit znr Befriedigung der bis jetzt hekannten Gläubiger der Konkurs erkannt, und zu Liquidirung der Forderungen Termin auf den 29. l. M., Vormit­tags 10 Uhr, angesetzt worden. Diejenigen, wel- che Ansprüche an den Nachlaß begründen zu kön­nen glauben, werden unter dem Rechtsnachthen des Ausschlusses von der Masse aufgefordert, solche in termino vor nnterzeichueter Gcrichtsstel- le gehörig anzuzeigen und zu begründen. Auch haben sich Gläubiger in besagtem Termin über die Wahl eines Maffenkurators, zu welchem vor­läufig der Verganthungsschreiber Dorr bestimmt worden, und au den auch allem nur rechtsgültige