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gegangen, und bis jetzt nicht wieder 'erschienen, ohne daß bis jetzt die angestellten Nachforschungen zu, einem Erfolg geführt haben. Vielmehr ist es nicht unwahrscheinlich, daß derselbe auf irgend eine Weise verunglückt sey. — Da nun den bekümmerten Eltern dieses hoffnungsvollen Sohnes sehr daran liegt, auf irgend eine Weise von dessen Schicksale sichere Kunde zu erhalten, so werden alle und jede Leser, besonders aber Obrigkeiten dringend ersucht, von den sich etwa ergebenden Spuren von dem hierunter naher sigua- lisirten Vermißten Nachricht zu geben. Marburg am 14. März 1825.
Kurfürstl. Univcrsitätsdepntation hiers. Gerling, Robert, Prorektor. Vizekanzler.
Signalement.
Alter: 19 l Jahre; Statur: mittlere; Haare: braun; Gesicht: länglich; Mund: gewöhnlich; Zähne: weiß; Kinn: spitz ; Kleidung: dunkelblauer Oberrock; s. g. ypsilantifarbene Beinkleider, schwarzes Halstuch, schwarze rothgeaderte Weste, (Freischützweste) Stiefeln, grüne Kappe.
5. Aus einem in dem sogenannten Milch gelegenen Gartenhause sind mittelst Einbruchs folgende Gartengerathschaften gestohlen worden, als : 1) eine Grabschippe mit einer neuen Zunge. 2) eine ganz^ieue Schöpfschippe, 3) eine mit zwei tanne- nen Stopfen versehene Gartenschnur, und 4) ein Garteurechen mit dicken Drathzinken. Die etwaigen Käufer der vorbemerkten Stücken werden hiermit aufgrfordcrt, unter der Versicherung des Ersatzes der Auslagen nach Befinden, so gewiß bei der unterzeichneten Stelle die Anzeige zu machen, als solche fünften im Verschweigungsfall bei hier- nachstiger Entdeckung, als Theilnehmer betrachtet zu werden, zu gewärtigen haben. Hanau den 28. März 1825.
Aus kurfürstl. Polizeidirektion. Neuh o f.
6. Nachbenannte, zur Musterung vom 7. bis 13. Dez. 1824, auf die zweite Vorladung nicht erschienene Kantonisten des diesigen Kreises, als: I) aus dem Amte Laugenselbold : 1) Pbi- lrpp Eurmg von Hüttengesäß, 2) Jakob Haber- wann daselbst, 3) Heinrich Element von Rückin- gen, 4) Jobannes Laudenbach daselbst, 5) Wil- belm Traut daselbst, 6) Johannes Heckmann von da, 7) Konrad Trarel von Langendiebach, 8) Ja-' kob Nagelschmidt daselbst. II) Aus dem Am- te Meerbolz: 1) Jakob Eberhard von Meerholz, 2) Karl Friedrich Herbert von Hayler, 3) Friedrich Haldy von Lieblos. III) Aus dem Amte Gelnhausen: 1) Peter Hofmann von Somborn, 2) Johannes Peter daselbst, .3) Jo- hannes Peter daselbst, 4) Konrad Link von Gcis- 5) Heinrich Brand von Altenhaßlau, 6) Wilhelm Serth von Gelnhausen, 7) Johann Heinrich
Metzler daselbst, 8) Johann David Kalbfleisch daselbst, Konrad Heilmann daselbst, 10) Konrad Haas daselbst, 11) Johannes Uhl daselbst, 12) Johann Philipp Rühl daselbst, 13) Friedrich Mittler daselbst, 14) Georg Hayn daselbst, 15) Heinrich Hof daselbst, werden hiermit edictalirer vorgeladen, sich vor Ablauf des Monats Dezember dieses Jahrs dahier zu stellen, und ihrer Militärpflicht Genüge >zu leisten, widrigenfalls, nach Ablauf dieser Frist, ihr jetziges und das künftig ihnen von ihren Eltern und sonst zufallende Vermögen hiermit für verfallen erklärt wird. Geln- Hausen den 18. März 1825.
Aus kurfürstl. Kreisamte. Kling elhöfer. '
7. Montag den 18. April l. I., früh Morgens um 10 Uhr, sollen bei der unterzeichneten Stelle: 1) 60 bis 70 Achtel Gerste von der 1823r Ern- de, 2) 200 bis 250-ditto.Hafer, 3) 10 bis 12 ditto Weizen, 4) 1 bis 2 ditto Erbsen, 5) Q ditto Lein, und endlich 6) 15 Fuder Sommerstroh , öffentlich meistbietend, in beliebigen Partien, versteigert, und im Falle annehmbare Ge- • böte geschehen, sogleich zugeschlagen werden. Zugleich wird bemerkt,= daß sämmtliche Früchte von vorzüglicher Qualität sind. Wenings den 25. März 1825. Fürstl. isenb. Kellerei.
8- Die Michaelitag d. J. leihefällig werdende herrschaftliche Schäferei zu Massenbeim, welche mit 300 Stück Schaafen betrieben wird, soll bei unterzeichneter Stelle, Freitag den 29. April d. I., Vormittags 10 Uhr, öffentlich an Meistbietende, auf weitere 3 oder 6 Jahre verpachtet werden, welches audurch bekannt gemacht wird. Bergen den 31. März 1825-
Kurfürstl. Nenteret daselbst. Weber.
9. Die Michaelitag b. Ji leihefällig werdende herrschaftliche Schäferei zu Berkersheim, welche mit 220 Stück Schaafen betrieben wird, soll bei unterzeichneter Stelle, Freitag den 29- April d. I., Vormittags 10 Uhr, öffentlich an Meistbietende auf weitere 3 oder 6 Jahre verpachtet werden, welches audurch bekannt gemacht wird. Bergen den 31. März 1825.
Kurfürstl Renterei daselbst. Weber.
10. Nachdem man zur anberweiten Verpachtung der Fasaneriewiesen, Termin auf Montag den 18. d. M., Morgens 9 Uhr, anberaumt hat, so werden die hierzu Lnsttragenden eingeladen, zur bestimmten Stunde, in der Wohnung des Gar- tcninspektors Meinicke, in der Fasanerie, zu erscheinen, ihre Gebote abzugebeu, und sich des Zuschlags,^ vorbehaltlich höherer Genehmigung, zu gewärtigen. Hanau den 3. April 1825.
Aus kurfürstl. Schloßinspektion dahier. Holtzförster.