— 161 —
Rechtsnachtheil, daß sie sonst derselben verlustig erklärt und den Obligationeneigenthümern die erbetenen Mortifikationsscheine werden ertheilt werden. Hanau den 11. März 1825.
Kurhessisches Landgericht.
11. Bockenheim. Mittwoch den 18. Mai l. I., Vormittags 10 Uhr, soll den Gottfried Bender- schen Eheleuten zu Bockenheim, zur Deckung einer ausgeklagten Hypothekschuld, Haus und Hofrai- thc nebst Stall und Garten, 32 Ruth. 14 Schuh haltend und PM. 608 beschrieben, im Rathhause daselbst öffentlich meistbietend verkauft werden, welches hiermit bekannt gemacht wird. Bergen am 7. März 1825.
Kurfürstl. Justizamt das. gramer.
12. Steinau. Wer an den Wasenmeister Johannes Hirschfeld zu Steinau, welcher nach Brasilien auszuwandern gesonnen ist, Forderungen hat, soll solche Donnerstag den 7. April l. A , Morgens 9 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte bei Strafe später damit nicht mehr gehört zu werden, anzeigen und liquidiren. Steinauj den 16. März 1825. Kurfürstl. Justizamt.
Ubet.
13. Win decken. Da bei der am 5. August v. I. statt gehabten Veyganthung der Immobilien des hiesigen Bürgers Peter Schmidt jun. und dessen Ehefrau auf deren dahier in der Naumburger- gaffe, neben Wilhelm Stein gelegenes Wohnhaus von 3 Ruthen Flachengehalt, kein annehmbares Gebot geschehen, so ist zu dessen andcrwciten Verstrich Termin auf den 11. AprU d. I., Vormittags 11 Uhr, bestimmt worden, welcher auf all- hiesigem Rathhause vorgenommen werdön soll. Windecken den 11. Febr. 1825.
Kurfürstl. Justizamt.
14. Steinau. Alle Gläubiger des nach Brasilien auszuwandern gesonnenen Karl Schäfer von Steinau, Haben ihre Forderungen Donnerstag den 7. Siprii l. I., Morgens 9 Uhr, anzuzeigen und zu liqurdrren, oder zu erwarten, daß sie später da- nilt ^sVer nicht gehört werden. Steinau den 17. März 1825.
Kurfürstl. Justizamt. U d e t.
15. Ahlersbach. Wer an die geringe Hinterlassenschaft des zu Ahlersbach im Jahr"i821 verstorbenen Forstauffehers Friedrich Sufeuer Ansprüche zu haben glaubt, soll solche Donnerstag den 7. April l. I., Morgens 9 Uhr, bei Strafe des Ausschlusses geltend machen. Steinau den 15. März 1825. Kurfürstl. Justizamt.
U d e t.
Iv. Seckbach. Auf Instanz eines Hypothekgläu- mgers sollen dem Unterthan Philipp Hinkel dem 5ten in Seckbach: 1) 18 Ruth. Wohnhaus und
Hofraithe, in der breiten Gasse, neben Johannes Zeh; 2) 4 Mrgn. 24 Ruth.- Ackerland; 3) 2 Vrtl. 14 Ruth. Weingarten und 4) 3 Vrtl. 3 Ruth. Wiesen und Baumgarten, Dienstag den 31. Mai l. I., Vormittags 1Q Uhr, im Rath- Hause daselbst öffentlich meistbietend verkauft werden. Bergen am 11. März 1825.
Kurfürstliches Justizamt. Er am er.
17. H an an. Zur Berichtigung einer aufgekündigten Hypothek soll die der Wittwe des Hautboi- sten Georg Wilhelm Justorf zugehörige, in hiesiger Altstadt, in dem Kirchgäßchen, nächst dem rc- formirten Schulhof und neben Küchler gelegene Behausung, Donnerstag den 26. Mai L I., Nachmittags 3 Uhr, öffentlich meistbietend verkauft werden. Dckr. Hanau den 11. März 1825.
Kurhess. Landgericht.
18. K i l ian städ t en. Zur Berichtigung einer ausgeklagten Hypothekschuld soll des Wilhelm Buße Wittwe und Erben in Kilianstädten, 17 Ruthen Hofraithsplatz und das darauf sielende Gebäude, bestehend in einem Wohnhaus nebst Gemüsgarten, sodann 11 Ruthen Weingarten, Samstag den 9. k. M., Vormittags 11 Uhr, auf dem Gemeindehause in Kilianstädten öffentlich meistbietend verkauft werden. Hanau den 12. März 1825. Kurfürstl. Landgericht.
19. Mittelb u ch e n. Der Unterthan Konrad • Schmidt sen., Nachbar zu Mittelbuchen, und dessen Ehefrau, Anne Marie, geb. Ruppel, hüben . ihre Zahlungsunfähigkeit angezeigt, und es ist der Konkurs und Ladung der Kreditoren erkannt worden. Diese letztere geschieht hierdurch auf den 15. k. M., zur Angebung und rechtlichen Begründung aller und -jeder an die Schmidtischen Eheleute bestehenden Forderungen, sie mögen dem Gericht bekannt seyn oder nicht, und zwar unter dem Rechtsnachtheil der AueschliessuNg von der Masse. — Die Kreditoren haben sich in diesem Termin zugleich über zu machende Vorschläge zu einer gütlichen Vereinigung zu erklären. Hanau den 19. März 1825.
Kurfürstliches Landgericht.
20. Hanau. Die den Kindern des verstorbenen Pedellen Wagner zugehörige, in hiesiger Neustadt, in * der' Schnurgasse, neben Klotz und Faulstroh gelegene B-ehausuug, soll auf Anrufen der Kura? toren Mittwoch den 6. April l. I., Nachmittags um 3 Uhr , vor unterzeichneter Gerichtsstelle öffentlich meistbietend verkauft werden. Hanau den 9. März 1825-
KnHessisch es Landgericht.
21. Hanau. Diejenigen, welche an den Nachlaßdcs verlebten Gärtners Maurus Ertel dahier Ansprüche zu haben glauben, werden hierdurch aufge- fordcrt, solche, unter dem Rechtsllachtheil dcrAus- schliessung von der Vcrlasscuschaftsmaffe, in ter-