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3. Daß die Rechnung der Sparkasse vom Jahre 1324 am 9. d. M. abgehört worden ■ fty, und der dieser Kasse anvertrauete Kapitalstock sich darnach auf 10,630 ß. belaufen habe, wogegen 91 Scheine zu 5^.-455 fl., 41 Obligationen zu 25 fl. — l025fl., 83 ditto zu 50 fl. — 4150 und 50 do. zu 100 fl.— 5000 fl.; ausgestellt waren 10,630 fl., bringen wir zur öffentlichen Kenntniß, hinzufügend, daß im Jahre 1824 folgende Summen eingelegt wurden: 48 mal 5 fl. — 240 fl., 27 mal 25 fl. — 675 fl., 51 mal 50 fl. — 2550 und 10 mal 100 fl. —1000 fl., überhaupt 4465 fl. Neu- Hanau den 15. März 1825.
Die Verwalter der Sparkasse. C. F. Dörr.
C. I. Schlicht.
4. Alle diejenigen, welche von dem verstorbenen Herrn Obergerichtsprokurator Dr. Neustetel Wucher entliehen, und noch nicht zurückgegeben haben, werden ersucht, dieselben binnen 14 Tagen an den Unterzeichneten abzuliefern. — Gleicher- gestalt werden diejenigen, welche Bücher an genannten Herrn Dr. verliehen haben sollten, ersucht, solche in der nämlichen Frist mir auzuzei- gen. — Endlich werden alle, die etwa an denselben noch eine Forderung zu haben glauben, aufgefordert , sich damit vor Ablauf von 14 Tagen bei mir zu melden. Hanau den 14. März 1825.
Kreissekretar Müller, vermöge Auftrags der verwittweten Frau Dr. Neustetel.
5. Ein -junger Mensch, der den Tag über einige Stunden frei hat, wünscht solche durch Abschrei- ben rc. auszufüllen. Er verspricht die prompteste Ausfertigung und billigste Behandlung. Nähere Auskunft ertheilt die Expedition.
6. Herrund Frau von Gruben warnen hiermit Jedermann, Nichts auf ihren Namen ohne Zahlung verabfolgen zu lassen.
7. Einem hochzuverehrenden kunstliebenden Pu- blikum beehrt sich Unterzeichneter ergebenst zu be- nachrtchtigen, daß seine Glaspanoramen- und Transparentgemäldeaufstellung noch täglich, Vormittags von 10 bis Abends nach 8 Uhr, aber Sonntag, den 27. März, ohne weiteren Aufschub zum Letztenmal hier zu sehen ist. Die Darstellun- gen, die durch die Ankündigung schon näher bekannt sind, enthalten mehrere merkwürdige Städte und Gegenden, Winter -, Brand - und Nacht- stücke bei Mondbeleuchtung. Da feiner Kunst- sinn auch hier so hohen Schwung hat, so glaubt M Unterzeichneter noch eines zahlreichen Besuchs erfreuen zu dürfen, zu welchem er gehorsamst ein-
ladet. Der Schauplatz ist im Saale des Wein- wirths Herrn Fuchs in der Rosengasse.
F. C. Fischer.
Steckbriefe.
1. Am 15. Februar, Vormittags 9 Uhr, ist der schon seit einigen Tagen unpäßlich gewesene StudiosusJuris Adolph Lorenz Faber ans Hersfeld, angeblich um einen Spaziergang zu machen, weggegangen, und bis jetzt nicht wieder erschienen, ohne daß bis jetzt die angestellten Nachforschungen zu einem Erfolg geführt haben. Vielmehr ist es nicht unwahrscheinlich, daß derselbe auf irgend eine Weise verunglückt sey. — Da nun den bekümmerten Eltern dieses hoffnungsvollen Sohnes sehr daran liegt, auf irgend eine Weise von dessen Schicksale sichere Kunde zu erhalten, so werden alle und jede Leser, besonders aber Obrigkeiten dringend ersucht, von den sich etwa ergebenden Spuren von dem hierunter näher signa- lisirten Vermißten Nachricht zu geben. Marburg am 14. März 1825.
Kurfürstl. Universitätsdeputation hiers. Gerling, Robert, Prorektor. Vizekanzler.
Signalement.
Alter: 194 Jahre; Statur: mittlere; Haare: braun; Gesicht: länglich; Mund: gewöhnlich; Zähne: weiß; Kinn: spitz; Kleidung: dunkelblauer Obcrrock; f. g. ypsilantifarbene Beinkleider, schwarzes Halstuch, schwarze rothgeaderte Weste, (Freischützweste) Stiefel», grüne Kappe.
Verehelichte, Geborue und Gestorbene in hiesiger Stadt.
Gebern e.
In der evangel. Gem. der Marienkirche.
Den 8. März. Heinrich Georg, Philipp Schwarz, Bürgers u. SchrciueriUeWers in der Altstadt, S. Den 10. März. Abraham, Johannes Göddc, Bürgers und SchuhmachgrmeiflerS in der Altstadt, S.
Den 14. März.. Bernhard, Bernhard Schnudtj, Bürgers und Stadtthürmers in der Altstadt S.
In der evangel. Gemeinde der Johan- neskirche.
Den 17. Febr. Theodor, Herrn Wilhelm Zwirnemann, Hauptmanns im kurhcss 2ten Liuienin- fanterieregiment dahier, S.
Den 8. März. Anne Marie, Johann Andreas Elbert, Postillion in Diensten des Herrn Post- stallmeisters Vogelhuber dahier, T.
Den 10. März. Ernestine Karoline, unehef. T.