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8. Da zwei der Mitglieder des, der Direktion der allgemeinen Zivil-Wittwen- und Waisenanstalt, nach §. 26 der neueren Statuten, zur Seite ste­llenden, engeren Ausschusses abgetreten sind, so werden sämmtliche Theilhaber der gedachten An­stalt hierdurch aufgefordert, an deren Statt zwei andere hierselöst wohnende Theilhaber zu wählen, und ihre Stimmen über diese zu treffende Wahl vor dem 15. April d. I. an den Sekretar der gedachten Anstalt, Regierungssekretar Cäsar, schriftlich einzusenden; wobei zugleich bekannt ge­macht wird, daß diejenigen, welche die Einsen­dung ihrer Stimme unterlassen, als der Stim­menmehrheit stillschweigend beitretend angesehen werden. Cassel am 21. Febr. 1825.

Kurfürst!. Direktion der Zivil - Wittwen- und Waisenanstalt.

Ihringk. Nebelthau. L o tz. 9. Freitag den 8. nächstkünftigen Monats April, Vormittags 11 Uhr, sollen in der Behausung des hiesigen herrschaftlichen Wildpretsverwiegers 16 Stück Rothwildpretshäute und gegen 95 Stück Rehfelle versteigert und bei erfolgenden annehm­baren Geboten alsbald zugeschlagen werden. Ha- nau am 15. März 1825.

Aus kurfürstk. Jagdschreiberei.

10. Seit dem 10. d. M. sind nach bcigebrachten Be­scheinigungen durch Wilhelm Reul 287Kruge, und durch Adam Gerlach 299 Kruge Schwalheimer Mineralwasser dahier eingebracht worden. Ha- nau den 14. März 1825.

Aus kurfürstl. Polizeikommission dahier. 11. Da viele, welche Häuser in der Altstadt, und Aecker, Gärten und Wiesen in Althanauer Ge­markung besitzen, ihre davon an die Renterei der Altstadt Hanau zu entrichtende Abgaben noch nicht bezahlt haben, so werden solche hierdurch alles Ernstes erinnert, solche nächstens zu entrichten, indem bei längerem Verweilen es sich selbst bei- zumessen haben, wenn mit Zwangsmitteln gegen sie verfahren wird. Althanau den 14. März 1825.

Tag, Stadtrentmeister.

12. Mittwoch den 23. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen in der Lehr, Niederrodenbacher Forsts, 42 £ Klaftern Buchenscheit- und Oberholz, 27 4 Klaftern Eichenscheit- und Oberholz, 15 4 Klaf­tern Kiefernscheitholz, sodann 32 Schock Laub­bolz und 22 Schock Kiefernwellen, gegen gleich baare Zablung öffentlich an Meistbietende ver­kauft werden, welches Kaufliebhabern bierdurch bekannt gemacht wird. Hanau den 14. März 1825. Kurfürst!. Renterei Bücherthal.

B ode.

13. Montag den 21. dieses Monats, Morgens 10 Uhr, sollen 500 Achtel gut gehaltener Hafer ' auf dem hiesigen herrschaftlichen Fruchtspeicher mit Vorbehalt hoher Rentkammer Ratifikation meist­

bietend versteigert werden, welches hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Birstein den 10. März 1825.

Fürstl. isenburgische Kellerei. Rauch.

Gerichtliche Bekanntmachungen.

1. Nauheim. Aufgerichtliches Anstehen des Mühl- arztes Peter Eckhard zu Hanau, wider Konrad Gries in Nauheim, Namens seines minderjähri­gen einzigen Kindes, als Erbin seiner Mutter, sollen denselben folgende zum Unterpfand einge­legte Immobilien, als: 1) PM. 1286. 14 Ruth. Hofraithe, halbes Wohnhaus, Scheuer und Stal- lung nebst Garten in der Burggasse, neben Jo­hannes Grünewald und Bernhard Salzmann jun.; sodann 2) 3 Vrtl. 30 Ruthen Acker - und Gar­tenland, in acht einzelnen Stücken bestehend, den 28. März l. I., Abends 6 Uhr, auf dem Rathhause in Nauheim verkauft werden. Dorhdim den 12. Januar 1825. Kurfürstliches Justizamt.

2. Bockenheim. Auf die von dem Uhrfabrikanten Karl Gottfried Melzer und dessen Ehefrau Marie Christine Katharine, geb. Grüner zu Bockenheim, am 24. Januar l. I., geschehene Erklärung, daß ihr Vermögen zur Bezahlung ihrer Schulden nicht hinreichend sey, ist unterm nämlichen dato der Konkursprozeß erkannt worden. — Es werden demnach alle diejenigen, welche an genannte Mel- zerische Eheleute aus irgend einem Rechtsgrunde Forderugen haben, hierdurch geladen, solche Frei­tag den 27. Mai l. I., Vormittags 9 Uhr, vor unterzeichnetem Justizamt anzugeben und zu be­gründen , gegenfalls sie der Abweisung von gegen, wärtiger Konkursmasse sich zu gewärtigen haben. Zugleich werden diejenigen, welche an genannten Karl Gottfried Melzer öder an dessen Ehefrau Zahlungen zu leisten haben sollten, hierdurch ge­warnt, ihnen solche zu entrichten, vielmehr wer­den sie aufgefordert, dieselben an Niemand an­ders alsan den Kurator der Konkursmasse, den Bür­ger Karl Hauswald in Bockenheim, zu leisten, ansonst sie die hieraus entstehenden Nachtheile sich selbst beizumessen haben. Bergen am 17. Febr. 1825. . Kurfürstlich Hess. Justizamt das.

C r a in e r.

3. Hanau. Joh. Heinrich Rosenberger, ehemalig großherzoglich frankfurtischer Soldat und des herr­schaftlichen Steinbrechers Johann Georg Rosen­berger dahier nachgelassener Sohn, starb dahier 1814. Es ist dermal ein zu dessen Nachlaß gehö­riges Kapital von 350 fl. Einstandsgelder zu erbe­ben und zu wissen nöthig, ob gedachter Joh. Hein­rich Rosenberger, welcher von einem Sohnseiner verlebten an den Sackler Heinrich Christian Na-