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können, eingelade« werden. Langenselbold den 22. Dez. 1824.

Kurh. Fürstl. Jsenb. Amt Langenselbold.

In Auftrag.

W e i tz e l.

13. Marköbel. Des Johannes Reuters Wittwe zu Marköbel soll auf Anrufen der HypotbekS- gläubigerin, die derselben zugehörige zu Marköbel vor dem Ort , bei der Ziegelhütte gelegene Mühle, die Wolfsmühle genannt, und nach P. Mb. 43 2 Vrtl. 32 Rthn. haltend, den 20. Januar k. I., Vormittags 11 Uhr, auf allhiesigem Amthause, öffentlich an den Meistbietenden verkauft werden. Windecken den 19. Okt. 1824.

Kurhess. Justizamt.

14. Mi t t elbuchen. Zur Berichtigung einer gegen den Unterthan Johannes Schmidt und dessen Ehe­frau in Mittelbuchen ausgeklagten Schuldfordc- rnng, sollen denselben, mit Vorbehalt hypothe­karischer Rechte, ihre in dasiger Gemarkung gele­gene Immobilien, als: 1) 1 Mrgn. 1 Vrtl. 17 4 Ruth. Ackerland im Oberfeld; 2) iMrgn. 2Vrtf. 34 Ruth, desgl. im Wiesbornfeld; 3) 1 Mrgn.

2 Vrtl. 9 * Ruth. Wiesen und Grasgarten; 4) 2 Mrgn. 2" Vrtl. 371 Ruth. Ackerland im Unter­feld und 5) 28 Ruth. Waldung , den 5. Februar k. J., Vormittags 10 Uhr, in Mittelbuchen öf­fentlich verkauft werden. Hanau den 6. Dezcmb. 1824. Kurhessisches Landgericht.

15. Seckbach. Auf Andringen eines Gläubigers sollen dem Unterthan Wilhelm Bröscher in Seck- bach 2 Mrgn. 2 Vrtl. 17 Ruthen Ländereicn Dien­stag den 8. März 1825, Vormittags 10 Uhr, im Rathhaufe daselbst öffentlich an die Meistbietende verkauft werden, welches hiermit bekannt gemacht wird. Bergen am 20. Dez. 1824.

Kurhessisches Justizamt das.

E r a m e r.

Drivatverkäu fe.

1. Frisch geschlagene Lein-, Mohn - und Rübsaa- meukuchen in Partien und zu billigen Preisen, bei Daniel Brandt.

2. Alle Sorten gewebte flache und runde Lampen- dochte, welche vorzüglich hell und sparsam bren- nen, sowie alle sonstigen Posamentirwaaren sind bei Unterzeichneter zu den billigsten Preisen zu haben. I. C. Zimmermann Wittwe.

3. Ausser nieinen bekannten wciffeu und rothen Weinen, von 10 kr. bis zu 1 fl. die Bout. ver­kauft ich auch Malaga von 24 kr. bis zu 1 fl. 12 kr. die Bout.; ferner vorzüglich guten St. George, die Bout. zu 20 kr.; dann Bischoffessenz, mehrere Sorten Liqueur und sonstige abgezogene Bramrt- weme. Hanau den 20. Dez. 1824.

A. Dörr.

4. Graue und schwarze Roßhaare a 36 kr. u. 40 fr. pr. tiv bei Chr. Arnsperger in der Nürnbergerstrasse.

5. Frisch gewässerter Laberdan, bei Schweickbardt.

6. Süsse und bittere Orangen bei G l ä n z e r.

7. Donnerstag den 13. Jan. k. I., Vormittags 10 Uhr, soll auf dem von Waitzischen Emmcrichshof eine freiwillige Versteigerung von Pferden / wo­von mehrere tragbar sind, einigen Fohlen, einem Faffelochsen, 4 Zugochsen, mehreren Kühen und Rindern, bei welchen sich schöne Mannheimer be­finden , und einer Partie Hammel und Mutter- schaafen, öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung gehalten werden, wozu man Kaufliebhaber höflichst entladet. Hanau den 27. Dez. 1824.

8. Die Zeitung der freien Stadt Frankfurt wird vom nächsten 1. Januar an, ohne Preiserhöhung, nach einem erweiterten Plane erscheinen. Die Schwierigkeit ächter politischer Mittheilungen und treuer historischer Tagsberichte, die Trockenheit des gewöhnlichen Zeitungsstoffs und die unver­meidliche Einseitigkeit in seiner Behandlung, ma­chen es nothwendig, dem Interesse des Publikums andere und mannigfaltigere Gegenstände des Wis­sens und der Unterhaltung darzubieten, wie dies zeither, so weit der beschränkte Raum es zuließ, mitunter durch Misz c ll en geschehen ist. Die­sem Ziele näher zu kommen, wird daher die Zei­tung der freien Stadt Frankfurt künftig in unge- trennter Verbindung mit der Iris und dem Amtsblatt täglich einen Bogen in 4° stark er­scheinen , und der Iris überdies monatlich zwei lithographirte Blätter beigegeben werden. Dem politischen Theil bleibt der bisherige Raum ge­widmet. Das Amtsblatt erscheint auch ferner-? chentlich zweimal, die Iris fünfmal. Die litho­graphischen Blätter werden charakteristische Origi­nalabbildungen aus dem Leben und dramatischer Darstellungen des hiesigen Theaters, ausgezeich­nete Gegenstände der bildenden Kunst, interessan­te Portraits, oder vorzügliche musikalische Kom­positionen liefern. Künstler, Freunde der Kunst und Musik, und Litteratoren, welche auf diesem Wege fid) dem Publikum mitzutheilen wünschen, finden für geeignete Beiträge eine willkommene Aufnahme, und auf Verlangen ein angemessenes Honorar. Das Amtsblatt nimmt in seinen Privatanzeigen auch ferner Bekanntmachungen je­der Art auf, und der litterarische Anzeiger eignet sich vorzüglich günstig zu Verbreitung büchhändle- rischer Ankündigungen, worauf wir hierdurch be­sonders aufmerksam machen. Der Abonne­mentspreis bleibt, wie bisher, fl. 5 halbjährig. Auswärtige, die unsere Zeitung fortzuhalten oder neu anzubestellen wünschen, wenden sich mit ihren gefälligen Aufträgen an die ihnen zunächst gelege-