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4 Eine Stube, Kammer, Küche, bei Wilh e lm Z eun er, am Steinheimerthor.

5. Eine Wohnung im zweiten Stock, bestehend in 2 aneinanderstossenden Stäben, Küche, Kammer auf den Boden, verschlossenen Keller, das Was­ser im Haus, und kann im März bezogen werden bei Wilhelm Häubeler, Schlossermeister in der Altstadt.

6. Stube, Kammer, Küche, Keller und Holzplatz in No. 369 am Steinheimerthor, sogleich.

Personen, welche zu einem Dienst gesucht werden.

1. Es wird ein unverheuratheter Kutscher, mit gu­ten Zeugnissen versehen , auf Peterstag in Dienst gesucht. Von Wem? sagt die Ezpedition.

2. Eine Köchin mit guten Zeugnissen wird zu Weih­nachten gesucht.

Dienstsuchende Personen.

4. Ein Mädchen, in allen häuslichen Arbeiten, auch etwas im Kochem erfahren, wünscht als Haus­magd oder als Magd allein, aufPetri einen Dienst zu erhalten. Bei der Expedition. das Nähere.

2. Ein Mädchen von guter Herkunft, welches At­teste seines sittlichen Betragens aufweisen kann, wünscht auf Petritag in der Stadt oder auf dem Lande eine Stelle als Haushälterin oder bei Kin­dern zu finden. Es sieht mehr auf gute Behan- delung als auf grossen Lohn. Bei der Erpedition das Nähere.

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Todesanzeigen.

1 Allen unsern Freunden und Verwandten machen wir hiermit den Tod unserer geliebten Mutter be­kannt. Sie starb au den Folgen eines unglückli­chen Falles und der dadurch erfolgten Hirner­schütterung in ihrem (löten Lebensjahre. Ueber- zeugt von Ihrer gütigen Theilnahme verbitten wir uns alle Beileidsbezeugungen, die unsern Schmerz nur vermehren würden und empfehlen uns zu fernerer Liebe und Freundschaft. Hanau ban 24. Dez. 1824,

Heinrich Kappel.

Elisabeth Louise Dietzel, geb. Kappel.

Henriette Hopf, geb. Kappel.

2. Den 23. dieses Monats, entschlief sanft und zu ei­nem bessern Leben meine geliebte Ehegattin, An­ne Margarethe, geborne Dauert, nach einem jahrlangen Krankenlager, in einem Alter von 52 Jahren 2 Monaten, und in einer glücklichen und zufriedenen Ehe von 354 Jahren. Diesen für uns höchst traurigen Fall machen wir allen unsern hiesigen und auswärtigen Verwandten und Freun­den, unter Verbittung aller Beileidsbezeugungen, hierdurch ergebenst bekannt, und empfehlen uns

zu fernerer Gewogenheit und Freundschaft. Ha­nau den 28. Dez. 1824.

Adam Voltz, Bäckermeister, sämmtliche Söhne und Schwiegertöchter.

3. Heutd starb unsere gute Schwester, Marie Schä« döl, nachdem sie 08 "Jahr und 7 Monat gelebt. Wir machen diesen Sterbfall allen unsern Freun­den und Verwandten hiermit bekannt, und bitten, uns mit ihrem Beileid zu verschonen. Hauan den 20. Dez. 1824.

Johann Bernhard Schädel, Susanne Marie Lückhard, geborne Schädel, die Geschwister der Verstorbenen.

Vermischte Anzeigen.

1. Es wird ein gutes Fortepiano "zu miethen gesucht. Die Expedition ertheilt hierüber Auskunft.

2. Da von Seiten kurfürstlicher Direktion des hie­sigen reformirten Waisenhauses mit kurfürstlichem Oberpostamte die Ucberciukuuft getroffen worden ist, daß Letzteres vom 1. Januar 1825 an, den Debit der kurhessischen Gesetzsammlung postfrei übernimmt; so wird dieses sämmtlichen Pränume- ranten und beziehungsweise allen denen, welche frühere Jahrgänge oder einzelne Nummern der Ge­setzsammlung zu erhalten wünschen, mit dem Be­merken hierdurch bekannt gemacht, ihre desfallsi- gen Bestellungen bei den von kurfürstl. Oberpost- amte bezeichneten Behörden zu machen.

Kraft Auftrags:

Schiede, Waisenhaussckretar und Kassirer.

Mit Beziehung auf vorstehende Bekanntmachung werden die resp. Interessenten eingeladen, sich, was die hier wohnenden anbelangt, wegen Bestel­lung der kurhess. Gesetzsammlung an die hiesige Oberpostamtszeitungserpedition, die auswärtigen aber an die ihnen zunächst belegene Poststelle zu wenden. Eassel, am 10. Dez. 1824.

Aus kurfürstl. Oberpostamt. S e z ek o r n.

3. Die seit den letzten zwei Jahren in meinem Wal­de, Boequets ic. verübten Holzfrevel, insbeson­dere das Abschneiden oder Abhauen der Fichten- und Taunengipfel, veranlassen mich zu der Be- kanntmachung: „daß ich einem Jeden, der mir den Urheber eines solchen Unfugs, sey.es an Fich­ten , oder andern Bäumen, Gesträuchen rc. zur wcitern.ergiebigen gerichtlichen Verfolgung des­selben erweislich anzeigt, eine Prämie von z w e i Kroneuthaleru rechtsverbindlich andurch zu- sichere." Emrichshofen den 27. Dez. 1824.

Graf v. Benzel Sternau, St. M.

14. Es ist eine wollene Pferdsdecke gefunden wor­den. Wer sich als Eigenthümer dazu legitimirt, kann solche gegen die Einrückungsgebühr in Nro.

74 in der Frankfurterstrasse in Empfang nehmen.

14. Da ich im Begriff stehe, nächster Tage von hier weg zu ziehen, so fordere ich hiermit diejein-