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2. Beilage z u Nr. 58. (16. Sept. 1824.)
des Provinzial-Wochenblatts.
6. Eine Wohnung, bestehend aus vier Zimmern, Küche, Kammer, Holzplatz, gemeinschaftlicher Waschküche, Wasser und Regen im Haus, in der Nahe des Markts ist sogleich zu vermiethen bei
Joh. Dan. Wilh. Wolff.
7. Eine Giebelstube nebst Kammer, Küche, mit oder ohne Möbeln, täglich, bei
Schmiedmeister Voltz.
8. Bei Unterzeichnetem der ganze obere Stock beliebst übrigen dazu erforderlichen Bequemlichkeiten, sodann eine^Stube auf die Strasse, heitzbar und tapezirt, für eine ledige Person, letztere möblirt; auch kann die Kost auf Verlangen gegeben werden.
H. L. Warmbold.
S. Bei der Wittwe Klenck vor dem Kanalthor eine auch zwei Stuben mit Möbeln.
10. Ohnweit dem Neustädter Markt bei Schuhmacher Gebhardt ist eine Giebelstube, Kammer und Küche zu vermiethen.
11. Ein Zimmer auf die Straffe gehend, mit oder ohne Möbeln, täglich bei
C. Krauch, im Thiergarten.
12. Am Steinheimerthor, No. 372, ist eine bequeme Wohnung an eine stille Haushaltung täglich zu vermiethen.
(3. Eine Wohnung in einer gut gelegenen Strasse, mit oder ohne Möbeln, sogleich. Das Nähere bei der Erpedition.
Personen, welche zu einem Dienst gesucht werden.
1. Es wird gegen sehr annehmliche Bedingungen eine Köchin gesucht, die glaubwürdige Zeugnisse ihres Wohlverhaltens beibringen kann. Bet der Erpedition das Nähere.
Dienstsuchende Personen.
1. Für ein Mädchen aus einer guten Familie, 144 Jahr alt, welches französisch spricht, rechnen und schreiben kann, auch im Nähen, Stricken und Stopfen gut erfahren ist, sucht man einen ihren Kenntnissen angemessenen Dienst; es wird mehr auf gute Behandlung und Aufsicht, als auf Lohn gesehen. Bei Joh. Jakob Almeroth in der Altstadt ist das Nähere zu erfahren. „
2. Ein junger Mensch, der Zeugnisse seines Wohl- verhaltens beibringen kann, die Schneiderprofession erlernet, und schon Bedienter war, wünscht
in letzterer Eigenschaft wieder bei einem, oder bei mehreren Herren als Bedienter angestellt zu werden. Bei der Erpedition das Nähere.
3. Ein Mädchen, in allen häuslichen Arbeiten, auch im Kochen erfahren, entweder als Köchin oder als Magd allein. Bei der Erpedition das Nähere.
Vermischte Anzeigen.
1. An meinen französischen Privatabendstnnden, welche den 1. September ihren Anfang genommen haben, können noch einige Personen Theil nehmen. C. Sauerwein, No. 357.
2. Die Braunsche Tuchfabrik zu Hersfeld macht ihren verehrten Haudelsfreunden bekannt, daß sie durch den Besitz einer aufs Beste eingerichteten Dekatirmaschine im Stande ist, die Tücher in ganzen Stücken dekatirt zu liefern, und bemerkt zugleich, daß in ihrer Niederlage bei Herrn Kart Schröter in Hanau mehrere Sorten Tuch deka- tirt zu haben sind.
3. In Beziehung auf obige Bekanntmachung füge ich die Anzeige hinzu, daß die bei wir befindliche Niederlage Braunscher Tücher fortwährend in allen Farben und Qualitäten, sowohl ganz feinen als Mittel - und ordinairen, bestens assortirt ist, und daß die Tücher zu den allerbilligsten Preisen, sowohl im Ausschnitt als in ganzen Stücken von mir abgegeben werden. Zugleich besorge ich auf Verlangen meiner geehrten Abnehmer, das Deka- tiren derjenigen bei mir erkauften Tücher, welche nicht schon im Stück dekatirt auf meinem Lager vorrathig sind. Hanau den 26. August 1824.
Karl Schröt er.
4- Die Bürgerschule wird den 20. September d. J. wieder eröffnet, und können bis dahin neue Zöglinge ausgenommen werden. Ha» nau den 14.' Sept. 1624-
Aus der Lehrerkonferenz.
5. Eine gerichtliche Hypothek im Amt Bücherthal von 500 fl. mit 5p@t, wovon die Zinsen richtig ein- gehen, steht zu cediren. Bei der Erpedition das Nähere.
6. Am Sonntag, gegen Abend, ist von einer Dienstmagd ein Umhängetuch von blauer, gelber, grüner und etwas weisser Farbe, von der Hetlerbrücke bis aus Kanalthor verloren worden. Man bittet, solches gegen ein Donceur an den in der Erpedition zu erfragenden Ei'genchümer abzugeben.