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Wochenblatt

f ü r die

Hanau. — Donnerstag, den 8^ Januar 1824

Kurfürstliche Ernennungen.

Durch allerhöchste Ordre vom 21. d. M- ist der Hauptmann von Konitz vom Jnvalidenbataillsn in dieser Eigenschaft von Spangenberg nach Carlsha­fen versetzt, und der bisher aus Pension gestandene Kapitän Dendcr, in gleicher Eigenschaft, bei dem Invalidenharaillon, und zwar zu Spangenberg, an die Stelle deS Kapitäns von Könitz, allergnädigst placirt morden.

G e s e H g e b u n g.

A u s j ch re i b e n des S t a a t s m i n i- steriums,

vom 4. Dezember 1823,

wegen der Untersuchung und Bestra fung der Feldfrevel, welche in den Gemar, tun gen an der g ro ßh er z o g lich he ssi- scheu Grenze von jenseitigen Ein­wohnern verübt worden.

Nachdem die Bestimmungen der mit dem Groft

Herzogthume Hegen am -^^7- abgeschlosse­nen Uebereinkunft (wegen der Untersuchung und der Bestrafung ver Forst-, Jagd - und Fischereifrevel in den gegenseitigen Grenzwaldungen, Fluren und

Fischwassern) durch eine weitere Verabredung auch auf die von Angehörigen des einen Staates in den angränzenden Gemarkungen des anderen Staates begangenen Feldfrevel, so weit sie auf diese an,zu­wenden stehen , ausgedehnt worden sind, so haben die Behörden und sonst Alle, die es angehet, sol­ches sich zur Nachachtung dienen zu lassen, und ist deshalb in den Gemeinden an der arobherzoglich hes­sischen Landesgrenze eine besondere Verkündigung zu bewirken. Cassel am 4. Dez. 1623.

Kurfürst!. Staatsministerinm.

Schmerfeld. — Witzleben. — Schminke.

Vt. Egge na.

Verordnung

^vom 10. Dezember 1823, wegen der Heranziehung des bisher unbesteuerten sta nd es h errlichen u n d r i t t e r sch a fl l i ch e n G r u n d e i g c n t h u m e s . z u d c n S r a a t s l a st e ir.

Von Gottes Gnaden Wir Wilhelm II, Kurfürst rc. rc.

haben Uns bewogen gefunden. Folgendes zu verordnen: