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Hanau. Donnerstag, den 11 Dezember 1823»

Kurfürstliche Ernennungen.

Durch allerhöchste Ordre vom 12. d. M. ist der bisherige Kompagniewundarzt erster Klasse, Hoffa, vom dritten Linieuinfanterleregiment, zum Batail- lonsarzt allergnavigst ernannt und zum zweiten £u nieninfanterieregiment transferirt worden.

Dem zu der Pfarrerstelle in Hüttengesäß präsem tirM Pfarrer Emmerich zu Ravolzhausen ist die allergnädigste Bestätigung ertheilt worden.

Die durch das Ableben des Auepförtners Satt« ler erledigte Stelle ist dessen Adjunkt», vorhinnigen Regimentstambour Kohl, nunmehr wirklich aller- güädigst übertragen worden.

Wgemeine Verfügungen der Oberbehörden.

1. Es sind feit kurzer Zeit mehrere Menschen von Hunden, die der Wuth verdächtig waren, gebift seu worden. Dieses veranlaßt die unterzeichnete Behörde, jeden Besitzer eines Hundes noch be­sonders zur Aufmerksamkeit anfzufordern, und au die Befolgung des Ausschreibens eines hohen Staatsministeriums vom 24. August v. I. H. 10 zu erinnern, wornach jeder verdächtig scheinende Hund entweder alsbald getödtet, oder in sichere Verwahrung gebracht und der Polizeibehörde bei Vermeidung einer angemessenen Strafe die An­zeige gemacht werden soll. Hanau den 1. Dez. 1823. Kurfürstl. Hess. Polizeidirektion das.

N e u h v f.

Besondere Bekanntmachungen der Verwal- tungs; und Fmanzbehörden.

1. Aller bisherigen Nachfragungen ohnerachtet, feh­len .noch einige Feuerleitern, Haken, Gabeln und Eimer, welche bei dem letzten Brand gebraucht worden sind. Man sieht sich daher veranlaßt, hiermit öffentlich anfzufordern, dieselben unver- weilt zurück zu liefern, widrigenfalls würde ange­nommen werden müssen, daß solche von den Be­sitzern vorsätzlich zurück behalten werden. Hanau den 24- Nov. 1823.

Der Bürgermeister

C a r l.

2. Nach einer in diesen Tagen dem Magistrat ge- wordeueu Benachrichtigung von Seiten des köni­glich baierscheu Zollamtes zu Aschaffenburg, müs­sen alle diejenigen, welche von hieraus selbst ver­fertigte Waaren nach Aschaffenburg auf den Markt zum Verkauf bringen, dieselben von nuri an nicht mehr zu Aschaffenburg, sondern auf dem Greuz- zollamte zu Detkingen anzeigen, und davon den ganzen Eingangszoll deponiern. Es wird dieses hiermit öffentlich bekannt gemacht, damit alle die- 'jenigeu , die es angchet, sich hüten mögen, durch Unterlassung dieser Vorschrift in Schaden zu kom« Üren. Hanau den 24. Nov. 1823.

Der Bürgermeister C a r l.

5. In Folge hoher Finanzkammer Resolution, kön- neu aus kurfürstlichem Bauholzmagazin eichene