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19. Eine Wohnung von Stube, Kammer, Küche, Keller, Holzboden, täglich, bei

Mehlhändler Brühl.

20. Eine Wohnung von 4 Stuben, wovon 3 heiz« bar und tapezirt, nebst Küche, Keller, Holzplatz, Wasser und Regen im Hause, mit sonstigen Be­quemlichkeiten, sogleich. Bei der Expedition das Nähere.

Personen, welche zu einem Dienst gesucht werden.

1. Eine Magd, welche in häuslicher Arbeit wohl erfahren, und gute Zeugnisse anfweisen kann, so« gleich. Das Nähere bei der Expedition.

2. Eine Köchin, mit guten Zeugnissen versehen, wird sogleich in ein Gasthans gesucht. Von Wem? sagt die Expedition.

Dienstsuchende Personen.

1. Ernst Karl Reusbig in Neuhaßlau, sucht ei­nen Dienst als Hausknecht. Auch kann er mit Pferden umgehen. Das Nähere ist in der weissen Lilie zu erfahren.

Vermischte Anzeigen.

1. Daß ich meine Schenkwirthschaft den 51. August, in dem Hause des Hrn. Blumenthal am Steinheimerthor, eröffnet habe, mache ich meinen Freunden und Gönnern ergebeust bekannt, und bitte um geneigten Zuspruch.

Jakob Meder, Bierbrauermeister.

2. Einem geehrten Publikum findet sich Pfarrer Brand zu Bischofsheim aus bewegenden Grün­den gedrungen, die warnende Anzeige zu ma« eben, seinem Sohne, Friedrich, welcher dasBäk« kerhandwerk erlernt hat, nichts zu borgen noch Geld vorzuleihen, wofür keine Zahlung geleistet wird; wie er denn auch nach seinem Ableben unter obrigkeitliche Kuratel gesetzt werden wird.

5. Es wird für einen ledigen Herrn eine Wohnung Hon drei bis vier Piecen, nebst Stallung für 5 Pferde, gesucht. Don Wem? sagt die Efpedir tion-

4. Eine Wohnung, bestehend in einem geräumige» Zimmer, nebst daran stossenden Kammer, oder in 2 nicht sehr grossen Zimmern, sodann in einem Pferdestal! für 1 Pferd, nebst Boden dazu, wird in einer schönen Lage der hiesigen Stadt zu mie­then gesucht. Hierbei wird noch bemerkt, wenn auch noch kein Stall vorhanden, doch der nöthige Raum dazu da ist, wo sich ein solcher anbringen läßt. In der Expedition ist das Nä­here zu erfragen.

5. Durch natürlich inniges Gefühl finde ich mich berufen, allen denen Menschenfreunden und Mit­bürgern für ihre Theilnahme und edle Hülfe, die mir dieselben bei dem, am 26. August entstan, denen, Brande geleistet haben, meinen schuldigen Dank dergestalt hierdurch abzustatten, daß mir und meiner Familie diese grosse Handlung unver­geßlich bleiben wird. Zugleich bemerke ich, daß sich in meinem Hanse ein, der Rettungsgesell- schaft gehöriger, Sack und ein Blech befindet. Hanau, den 1. Sept. 1823.

Ge org Friedrich Kurr.

6. Denjenigen, welche uns gestern mit Rath, That und so gutem Willen bei der Feuersgefahr an Handen gegangen sind, bringen wir hiermit öffentlich unsern warmen innigen Dank dar. Gott wolle Alle vor ähnlichem Unglück bewahren. Unsere wenigen Dienste sind Allen aufs herzlichste gewid, met; wir empfehlen uns ferner oberen Wohlwol« len. Hanau, den 27. August 1823.

I. P. Hauchar. Lamy, Wittwe. Heinr. Hermanus-

7. Nächsten Samstag, den 6. d. M., ist Preiskr, gelschieben bei Jean Emmel. Der Anfang ist um 3 Uhr Nachmittags.

8. Ein junges Mädchen hat den 1. Sept-, Mor, gens zwischen 8 und 10 Uhr, von der der fran­zösischen Allee bis zur Altstädter Schwanenapo, theke, von da zurück in die Kreuzgasse, ein fan mvisinrathes Geldbeutelchen mit silbernem Bügel, worin ungefähr 30 kr. befindlich , verloren. Der redliche Finder wird ersucht, dieses an die Ei« genthümerin, deren Namen in der Wocheublatts« expedition zu erfragen ist, gegen ein angemesse­nes Douceur zurück zu geben.

9. Unterzeichneter hat von der hvchprcißlichen Regie­rung die Erlaubniß bekommen, Unterricht in der französischen und italienischen Sprache zu ge­ben- Derselbe hat in Frankreich mehrere Jahre hindurch in diesen beiden, wie auch in der lateini­schen Sprache und Mathematik mir gutem Erfolg Unterricht gegeben. Die Zeugnisse, die er vorweisen kann, können Jedermann davon überzeugen. Er empfiehlt sich also den Einwohnern dieser Stadt, und hiermit denen, die dem Herrn Vinoy ihr Zutrauen geschenkt hatten.

Labrousse, wohnhaft bei Herrn Lieber an der franzöfischeu Allee No. 411.

10. Ich habe mich entschlossen, eine Nähschule für Kinder zu errichten, und mache solches einem geehrten Publikum resp, denjenigen Eltern be­kannt, welche mir ihre Kinder zum Unterrichte anvertrauen wollen. Eine gute Behandlung mei­ner Schülerinnen werde ich mir bei diesem Unter­nehmen zum Grundsätze machen, und dadurch diejenige Zufriedenheit zu erndten suchen, welche auch meinen Eltern durch den in früheren Iah,