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Lanau. Donnerstag, den 29^ Mar 1823.

Kurfürstliche Ernennungen.

Der katholische Pfarrer Krisch zu Mackenzell ist in gleicher Eigenschaft nach Haselstein allergnädigst versetzt;

der bisher in Haktendorf gestandene katholische Pfarrer Zimmer / zum Pfarrer in Mackenzell huld­reichst ernannt, und

die katholische Pfarrei Michelsrombach, dem Pfarrgehülfen Falkenstein in Flieden allergua'digst übertragen.

Der bei dem Gaucralvikatiate in Fulda angestell- te Registraturverwalrer Schell, ist nunmehr dabei zum Depositar ernannt.

Dem zu der in Dischhansen erledigten Postver- walterstelle vorgeschlagenen Pächter des dasigen herrschaftlichen Gutes, George Euler, und

dem zu der bei dem Oberpostamt zu Caffel vakant gewordenen Skrideutenstelle vorgeschlagenen Prakti­kanten Geisler in Fulda, ist die alicrguädigste Be- stätignng ertheilt worden-

Als Amtswundärzte sind weiter bestellt worden: Im Kreise Eschwege.

Für daS kurfürstliche und fürstliche Rotenburgische Amt Eschwege, der bisherige Datäillvnsarrt Fried­rich Heppe zu Caffel.

Für das Amt Wannfried und zugleich als Gehül,' fe des Amtswundarztes in Eschwege, unter Beibe­

haltung des Wohnsitzes in Wannfried, der Wund­arzt Christian Stephan Schwerdt zu Wannfried.

Im Kreise Marburg.

Für den links der Lahn liegenden Theil des Land­gerichts Marburg, der Wundarzt Friedrich Jakob Klingelhofer in Marburg.

Der bisher im 2ten Husarenregimente gestandene Trompeter Karl Schmidt ist zum -Polizeisergeantelt in Marburg, und

der bisher im ersten Linieninfanterieregimente ge« standen« Bataillonstambour Iohs. Marti) zum Pb, lizeisergeanten allhier ernannt.

Besondere Bekanntmachungen der Verwakr tungs - und Finanzbehörden.

1. Das herrschaftliche Vorwerk WMartöbel, der Baiersroder Hof genannt, soll den 25. k. M., Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhause zu Mar, kbbei, von jetzt an bis Petri 1832 verpachtet werden. Dieser Hof besteht in hinlänglichen Wohn ! und sonstigen Haushaltungs- und Ocko« nomiegebäuden mit einer geräumigen Hofraithr, in einem Inventarium an ausgestellten und be- saamten Feldern, in einer Branntweinbrennerei und folgendem Flächenraum: 1) an stellbarer Säuberet in 616 Mrg. 1 Vrtl. 17 Rrhu., 2) an Wiesem und Weiden, in 74 Mrg. 1 Vrtl., 5) Baum­und Grasgärten, in 17 Mrg. 1 Vrtl. 17 Rthn.,