Einzelbild herunterladen
 

te j« tausend Gulden, nebst Zinsen k 4 pEt. rom Anfang d. I., und 2) 1 dergleichen Litr. F. No. 102 zu hundert Gulden, ebenfalls nebst Zm- seu, Donnerstag den 2. f. M-, Vormittags 9 Uhr, im Geschastslokal der unterzogenen Behör­de an den Meistbietenden gegen baare Zahlung verkauft, die Genehmigung der requirirenden kurfürstlichen Finanzkammer, jedoch bei dem Zu­schlag, Vorbehalten werden. Hauau den 5. April 1823. Kurfürst!. Landgericht.

15. Hauau. Nachdem auf Anrufen des Herrn Staatsanwaltes, Namens der Althanauer Reu- terei zur Berichtigung der von der verstorbenen Wittib des, Schnlrjudcu Loser Dieß dahier, an die Althanauer Reuterei schuldigen Abgaben, der öffentliche und Meistbietende Verkauf derer in hie­siger Indengasse gelegenen Behausung erkannt, und hierzu Termin auf den 15. Mai l. I. auge- setzt worden, so wird solches hierdurch öffentlich bekannt gemacht. Hauau den 30. März 1823.

Kurfürstliches Landgericht.

Privatrerkäuse.

1. Guter Jamaika Rum, die Bout. a 30 kr., französischer Cognac, die Dout. 24 kr., bei

H. L. Warmbold, gegenüber dem Zuckerhut.

2. Heu und etliche Simmcr Wicken sind zu ver­kaufen, bei Küchler im Wasserweibchen.

5. Da ich wieder eine grosse und schöne Auswahl in ächten Florentiner, Pariser und Schweizer Strohhiuen, für Damen und Kinder, von vor­züglicher Qualität, wie auch andere Modewaa­ren, als: Seidenzeuge, Shawls, seidene Tü­cher, we-ffe und schwarze Filoschschwier von diverser Grösse, Spitzen, Bänder, Bouquets, Guirlanden, Strauß- und andere Federn, Pa< naschen, ächte und andere Blonden, gestick­ten und glatten Moll, gestickte Hauben in Filosch und Moll, achte Spitzenhauben, Krepp und Flor in allen Farben, Pariser Gür­tel in Safian, (ohne die vielen andern Artikeln, die hier nicht benamt sind), erhalten habe, so bringe ich, solches hiermit zur Kenntniß eines ver, ehrtesten Publikums, mit dem Anfügen, daß ich sämmtliche hier angeführte, wie auch die hier nicht genannten Artikel von Waaren, wie nicht weniger den bei mir stets im neuesten Geschmack (und wie ich mir werde schmeichlen dürfen, so­lider als selbst Pariser) verfertgt werdender Da, menputz, meinen verehrtesten Abnehmer« in sehr billigen Preisen überlassen kann und werde. Ha, nau den L. April 1823.

Jeanette Brienne.

Sekretair, grosse und kleine Kommoden, tun Glasschrank, Stühle, ohne Beschlag, Kin- derbett laden, alles von Nußbaum, auch verschie, dene Kleiderschränke sind zu haben, bei

Schreinermkister Büdbenklepper.

6. Ein Pffug nebst Egge und Eisen, noch wenig gebraucht, lieber zu verkaufen. Der Verkäufer ist in der Expedition zu erfahren.

6. Ein neu gebautes Haus, nahe an der Marien- kirche, zu einem Laden eingenchlet, ist aus der Hand zu verkaufen oder zu verzinsen. Bei der Redaktion das Nähere.

7. Es sind jederzeit geräucherte Schinken, Cervelat- Würste, und jeden Tag abgekochte Schinken in Vierlelpfünden und Ganzen zu haben. Gute Waare und billige Preise werden mich empfehlen. Wilhelm Grünewald, an der Schnepfe.

8. An der Kinzigbiücke bei Heinrich Seitz, sind Kartoffeln zu verkaufen.

9. Ein Regen faß, 8 Dbm haltend, mit Oelfarbe angestrichen, und 8 eisernen Reifen versehen, ist wegen Mangel an Platz aus der Hand zu verkau- fen. Bei der Redakl-on das Nähere.

10. Gelbe und weifte Nudeln, zu 10 kr., pr. ^., Daudnudeln zu 16 kr., Suppenteig zu 24 lr., ' und Macaroni zu 32 kr , so «Ze auch Schwei, zerkäse zu 24 kr. A und Weinessig pr. MaaS a 12 kr. sind zu haben bei

Friedrich Jakob Hatzfeld, wohnhaft bet der Schnepfe.

11. Da ich eine Partie achtfarbige feine blaue und schwarze Niederländer Tücher durch einen Tausch- Handel so vortheikhafl an mch gebracht habe, daß ich im Slnefcbnirt den Staab davon für 7 st. 15 kr. erlassen kann, so ermangle ich nicht, solche hiermit bestens zu cmofehlen. Zugleich benachrichtige ich, daß meine Niederlage von allen Sorten Dettfedern, Pflaumen und Roß» haaren mit frischer vorzüglicher Waare versehen, und nebst dieser die so bekannt als beliebten le­bendig gerupften Dettfedern in schönster Quakst rät und billigsten Preisen bei mir ver kauft wer­den. E sa i a s G a u ß ,

im erstell Hanse zur linken Seite ' der Zudengassc.

12. Wintermal; zu haben bei

Karl Fischbach in der Stadt Cassek. Neu^erfu ndenes Glanzwicirspulver. 13. Es ist zum Bedürfniß geworden, Stiefeln und Schuhe mit schwarzem Glanz zu schmük- hn; es hat nur bis jetzt an einem Mitte! gefehlt, wodurch solches in möglichster Schön­heit geschehen kann, ohne bmi Leder zu schaden. Das von mir erfundene Pulver leistet alles, was man von einer möglichst vollkommenen Wichse verfangen kann; es giebt, mit Wasser auf gutes Leder getragen, denselben den schönsten Glanz im tiefsten Schwarz, schmutzt nicht ab, verbreitet Wohlgeruch, konservirt das Leder und erhält dasselbe spiegelglatt, weich und geschmeidig, läßt sich leicht verar-