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11. 3« einer-angenehmen Lage der Neustadt, in der Sterngasse, in Nro. 185, eine tapeziere Stube an einen ledigen Herrn, welcher seine eigene Möbeln hat; ferner eine tapezirte Stube mit Schlafkabinet mit oder ohne Möbeln; beides kann aiich auf Verlangen zusammen gegeben, oder auch an eine stille Haushaltung mit Küche, Keller und Holzboden vermicthet werden.

12. Nro. 834, nahe am Nensiädter Markt zwei aneinander stoßende tapezirte Stuben mit oder ohne Möbeln, täglich.

15. Eine Stube, Kammer, Küche, Holzplatz und das Wasser im Hanse, an einen stillen Haus« halt. Bei der Expedition das Nähere-

14. Zwei Giebelstuben mit Möbeln sind sogleich zu beziehen, bei Adolph Nietsch am Frankfurterthor.

15. In der Altstadt eine Stube mit Möbeln, so' gleich; auch kann auf Verlangen ein Klavier dazu gegeben werden. Bei der Expedition das Nähere.

16. In der Nosengasse, Nro. 844, eine Wohnung, bestehend in 3 tapezieren Stuben , 1 Giebelstube, 2 Kammern, Holzplatz, besondern Keller, Brun- nett - und Regenwasser im Haufe. Anfangs April.

Personen, welche zu einem Dienst gesucht werden.

1. Es werden zwei junge Burschen von guter Er- Ziehung in die Lehre gesucht , bei

Jean Rousier, Juwelier und Goldarbeiter.

Dienstsuchende Personen.

1. Ein solides Mädchen, welches schon hier ge- dient hat, und mit den besten Zeugnissen ver­sehen ist, sucht einen Dienst sogleich.

2. Eine gesetzte Person, die 6 Jahre bei einer Herrschaft ununterbrochen als Küchenmagd und Köchin gedient, mit einem sehr guten Zeugniß versehen ist, wünscht als Köchin wieder unterzu­kommen. Bei der Expedition das Nähere-

5. Ein Mädchen, das schon 3 Jahre gedient hat, auch mit einem guten Zeugniß versehen ist, wünscht als Haus < oder Kücheumädchen unterzu­kommen. Bei der Expedition das Nähere.

4- Ein Mädchen, in allen häuslichen Geschäften erfahren, das waschen und bügeln kann, als Haus- oder Kindermagd. Bei der Expedition das Nähere.

5. Ein gesetztes Mädchen, das mit Kochen und aller häuslichen Arbeit umgehen kann, sucht einen _ Dienst. Bei der Exvedition das Nähere.

6- Ein Mädchen, das mit aller häuslichen Arbeit umgehen kann, sucht einen Dienst und kann so­gleich eingehen. Das Nähere bei der Expedition-

Todesanzeige.,

Meinen Verwandten 'und Freunden zeige ich mit tiefem Schmerzgefühl den am 15. vorigen Monats an einer Drustkrankheit im 44. Jahre seines Alters erfolgten Tod meines mir unver­geßlichen Mannes, des Bürge,s und Maurer­meisters Michael Stürz, an. Und da ich Willens bin, das Geschäft meines seligen Mannes fort« zuführen, so bitte ich um die demselben erzeigte Freundschaft. Durch billige Behandlung und gute Arbeiter wird sie sich zu empfehlen suchen. Ha- nau den 7. April 1823.

Charlotte Stürz, Wittwe.

Vermischte Anzeigen.

1. Am Sonntchg ist ein Kanarienhahn aus einer Hecke entstehen. Wer denselben eingefangen hat, beliebe ihn in Nro- 318, in der Fischergaffe, ge­gen eine gute Belohnung abzugeben.

2. Ich Endes Unterschriebener mache hiermit erge, benst bekannt, daß ich nunmehr ausserdem biSbcr gegebenen Unterricht in den Abendstunden, im Rech­nen, Schreiben u. s. w. auch eine Tagschule an- gefangen habe. Ich ersuche daher diejenigen resp. Eltern, welche mir ihre Kinder anverlraueu wollen, sich deshalb bei mir gefälligst zu melden. Hanau den 7. April 1823.

J. Bickha rd,

gegenüber dem Weidenbusch-

Verehelichte, Geborne und Gestorr bene in hiesiger Stadt.

Verehelichte.

In der ev. Gemeinde der Marienkirche:

Den 7. April. Herr Johannes Scheuck, Feld­webel in dem 2- kurhessischen Linieninfanterie- regimcnt, ein Wittwer, und Jungfer Karha- rine, weil. Johannes Fuß, gew. Herrschaft!. Kutschers dahier, nachgel. ehel. Tochter-

In der französischen Gemeinde:

Den 7. April Herr Jean Henri Wunderly, Bür­ger, Kauf- und Handelsmann in der Neu­stadt, des Herrn Jean Henri Wunderly, Bür­gers und Bijouteriefabrikantens daselbst, ehel. Sohn, mit Jungfer Catherkue, des Herrn Etieune Christophe Stausebach, groß-herzoglich hessischen Oberpfarrers zu Nidda, ehel. Tochter-