Hanau. — Donnerstag, den 1052 April 1825.
Kurfürstliche Er»ennungcn.
Die erledigte lutherische Pfarrei Geismar, Klasse Frankenberg, ist dem Pfarrer Herwich zu Vier- münderr allergnädigst übertragen worden.
Bei des Kurprinzen Hoheit ist der Generalma« jor von Ochs an die Stelle des Oberst von Län- genschwarz,
dieser aber zum Obervorsteher des StiftesKauft fungen mit Wetter allergnädigst ernannt.
Durch allerhöchste Ordre vom 25. d. M- ist der bei dem vorhinnigen zweiten Landwehrregiment gestandene Hauptmann Stübing, zum Etappeukom- mandante» in Oldendorf allergnädigst ernannt worden.
Die Burggralenstelle an dem Bade und Brunnen zu Aenndorf ist dem bisher in Pension gestandenen Leibchirurgus und Kammerdiener Mann allergnädigst ertheilt.
Der ausserordentliche Professor der Theologie, Doktor Sartorius in Marburg, ist zum ordentlichen Professor der Theologie daselbst allergnädigst bestellt/und
bei dem Obergerichte in Marburg der im ersten Linieninfanterieregimente bisher gestandene iiberkom- vlette Feldwebel Trieschmann zirm Kanzlisten ernannt worden.
Besondere Bekanntmachungen der Verwalt tungs r und Finanzbehörden.
1. In der bei Hanau gelegenen kurfürstl- Fasanerie befinden sich sieben Stück gut gehaltenes weisses Damwildpret, welches versauft werde» soll. Demzufolge ladet der Unterzeichnete diejenige, welche Lust haben, derMichen anzukaufen, höflichst ein, sich deßhalb in Wrson oder in portofreien Briefen an ihn gefälligst zu wenden. Fasanerie bei Hanau am 22. März 1823.
Der Fasanenmeisier Diers ch.
2, Bekanntmachung, die diesjährige Gewerbsausstcllung betreffend. Die Ausstellung der Arbeiten des inländischen Kunst < und Gewerbfleisses wird in diesem Jahre wieder zur Zeit der hiesigen Herbstmesse (den 18. August) statt haben, und es werden daher alle inländische Fabrikanten, Künstler und Handwerker, deren Arbeiten ein Fonschreiten des Kunst- und Gewerbfleisses beurkunden können, eingeladen, Proben ihrer Geschicrilchkeit ein zu - senden.
i Wiewohl hierbei Gegenstände aller Art, sobald sie durch schöne Form, innere Gute oder Billigkeit der Preise, so wie durch Anwendung neuer Erfindungen, der vaterländischen Industrie zur Ehre gereichen, sehr willkommen sind, so wer-