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Hanau. Donnerstag, den 5^ April 1823.

.Besondere Bekanntmachungen der Verwalt tungs; und Finanzbehörden.

1. Zum öffentliche!! Verkauf der bei der hiesigen Leihbank versetzten und verfallenen Pfänder ist Termin auf den 12. Mai und folgende Tage an- beraumt. Alle von dem 1. März 1822 an bis zum 51. August 1822 eingelegten Pfänder müs­sen , wenn sie nicht mit zur Vergauthung gezo­gen werden sollen, längstens bis zum 7. Mai, weil alsdann die Daukobücher geschlossen wer­den, entweder ausgelöset oder umgeschricben seyn. Bei Kleidern, wollenen Waaren und an­dern verweslichen Mobilien, bei welchen der Vorschuß nach der Lombardsordnung nur auf 6 Monate geschiehet, findet keine weitere Um­schreibung statt. Zugleich wird die Bemerkung beigefügt, daß nach dem oben vestgesetzten Ter­min des Dücherschlusses schlechterdings kein Pfand, unter keinerlei Vorwand, mehr umgeschriebcu oder ausgelöst werden wird, indem die bisher bewie­sene Nachsicht, welcher zufolge auch nach dem Schlüsse der Bücher, den Samstag vor der Ver- ganthung noch Pfänder umgeschricben und aus- gelost wurden, zu Mchbräuchen gcführr'und An­laß zu Unordnungen gegeben hat. Hanau den 15. Febr. 1825.

Kurhessische Leihbankodirektion daselbst.

2. Dienstag den 8. April d. I., Vormittags 10 Uhr, werden bei unterzeichneter Stelle die Mi­

chaelitag dieses Jahrs leihefällig weichende Herr« schaftliche Schäfereien zu Preungesheim und Ginnheim auf weitere 6 Jahre nochmalen offen!# sich an Meistbietende verpachtet, welches «»durch mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß die Schäfereien und zwar zu Preungesheim mit 300, zu Ginnheim aber mit 275 Stück Schneisen betrieben werden. Bergen den 22. März 1825.

Kurfürstliche Meuterei daselbst. Weber.

3. In der bei Hanau gelegenen kurfürstl. Fasanerie befinden sich sieben Stück gut gehaltenes weißes Damwildpret, welchesverkauft werden soll. Dem« zufolge ladet der Unterzeichnete diejenige, welche Lust haben, dergleichen anzukäufen, höflichst ein, sich deßhalb in Person ober in portofreien Brier fett an ihn gefälligst zu wenden. Fasanerie bei Hanau am 22. März 1823.

Der Fasanenmeister D i e r s ch.

4. Montag den 7. April d. I., sollen in der kur« fürstlichen Fasanerie 31 Eichen klötzer zu Bau« und Werkholz dienlich, 124 Klafter Holz und 1000 St. Eichenwellen au den Meinbietettdelt versteigert, und damit gegen 10 Uhr Vormittags angefangen werden. Hanau den 25. März 1823.

Kurfürstliche Jagdschreiberei.

5. Bekanntmachung, die diesjährige G e we rb sa n s ste ll u nH bete ffenb. Die Ausstellung der Arbeiten des inländischen