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Weg gelegen, kein annehmliches Gebot geschehen, und desfalls auf den Antrag des hypothckari- scheu Gläubigers anderweiter Termin auf Dozi- uerstag den 13. k. M., Nachmittags 3 Uhr, anberaumt worden ist; so wird solches hierdurch bekannt gemacht. Hanau den 8. Febr. 1823.

Kurhessisches Landgericht.

24- Hanau- 2 Vrrl. 4 Ntth. Acker im Dönges- seid, Gew. 36 hiesiger Terminei gelegen, und den Friedrich Löserschen Erben gehörig, soll auf Anrufen des hypothekarischen Gläubigers Frei­tag dem 14. März d. I., Nachmittags 3 Uhr, an den Meistbietenden durch richterlichen Zu­schlag verkauft werden. Hanau den 24- Jan. 1823. Kurhessisches Landgericht.

25. Salz. Nachdem gegen den Schuhmachermei­ster Adam Wilhelm in der Salz, wegen der Ha'u- sig gegen denselben zeither eingeklagten und nicht berichtigten Forderungen, die Schuldenkonskrip- tion erkannt worden ist, so werden sammtliche- Gläubiger desselben in termino Donnerstag den 20. März u. I., zur Liquidation mit Vorlage der Beweisdokumenten über ihre Fo derungen, unter dem Nachtheile auher vorgeladen, daß die Nichterscheinenden bei diesem Verfahren nicht be­rücksichtigt werden. Salmünster am 3. Febr. 1823. Kurfürst!. Justizamt.

H o y ß.

vt. Simon.

26. Uimba ch. Das dem Paul Müller hinterlasse­ne zu Ulmbach zugehörige geschlossene Gut, be­stehend aus 1) Wohnhaus, Sebener, Stallung und Psiauzengarten, an Gerhard Klug und Pe­ter Müller stvssend; 2) der Haleuzewiese zu 1 ^ Fuhr Heu, an Friedrich Huhu stosseud; 3) in der Bernges Waldwiese zu 4 Fuhr Heu, an Franz Link und Blasius Bräscher stvssend; 4) in der Höllwiese zu 1 4 Fuhr Heu; 5) in dem Höll- acker zu 2 Malter 6 Maas Aussaat, au Schä­fer Either und Vites Huhn stosseud; 6) iu dem - Galgenbergsäckerchen zu 2 Maas Aussaat , an Peter Hohmaun stosseud; 7) in dem Säblesäcker- chen zu 3 Maas Aussaat, au Georg Klug und Joh. Hergenröther stvssend; 8) in dem Bernges- ' ivaldäckerchen, zu 6 Maas Aussaat, an Franz Link und Blasius Bräscher stvssend, soll wegen einer ausgeklagren Schuld Donnerstag den 13. März L I- im HülfSvollureckungswege dem öf­fentlichen Vedkaufe ausgefttzt, und auf annehm­bares dem $aye gleichkommendes Gebot zuge- schlagen werden. Salmünster am 7. Febr. 1823. Kurfürst!. Justizamt. H o y ß. vt. Simon.

27. Soden. Das dem Bürger und Metzgermei­ster Johannes Roll zu Soden ungehörige Grund­stück zu 4 Maas Aussaat, im Schülers Graben, soll wegen einer ausgeksagten Schuld, Donner­

stag don 2O.Märr l. I., im Hülfsvvllsirecknngswege dem Verkauft öffentlich ausgeseyt und auf annehm­bares dem Taxe gleich kommen des Gebot zugc- schlagen werden. Salmünster am 7. Febr. 1823. Kurfürst!. Justizamt. Hvhß. _ vt. Simon.

28- Bergen. Mittwoch den 9. April l. J. sollen dem Unterthan Johannes Puth dahier in Bergen l'i 2 Morg. 2 Vrti. 16 Nurh. Ackerland; 2) 1 Morg. 3 V tl. 5 Ruth. Weingarten und 5) 1 Morg. 2 V tl. 2^ Rutheg Wesen und Gar­ten, im Rathhaufe hierselbff öffentlich verkauft werden. Bergen den 31. Jan. 1823.

Kurh. Justizamt das-

C r a m e r.

Privatverkäufe.

~ 1. Gewässerte Stockfische zu 6 kr. gewässerter La- . berdan zu 10 kr., in Salz zu 12 kr. pr. Pfund, neue holländische Häringe, Bückinge und Sar dellen yi den billigsten Preisen bei

Ludw. Hausen.

2. Schellenberg's Jsländischmovsschokolade für Brusileideude die 16 Portionen 2 fl., schöne ge­dörrte Mirabellen, pr. % 6 kr-, dnro Reineklau- den, pr. %' 10 kr., grünen Kern, pr %. 12 kr., bei Weydenbach sen.

5 Die in hiesiger Neustadt an der Esplanade gele­gene !»r Färberei eingerichtete Behausung, wel­che mit einem Hinterbau und Färbe haus, worin sich eine Mauge und 6 kupferne Kessel befinden, versehen, auch zu Betreibung anderer Gewerbe geeignet ist, stehet aus der Hand zu verkaufen, und das Nähere bei der Expedition zu- erfragen.

4- Neue holländische Vollhäringe, Sardellen und Kapern bei G- Kenner Wittwe.

5. Montag den 3. März, Nachmittags um 2 Uhr, soll in Endesunterzeichneter Behausung eine Ver- ganthüng Dost verschiedenen gutgehalteuen Waa­ren, als feinen Z-tz, holländischen wie auch Pa- tentkattun, breiten und schmalen Baumwollen- zeugen, grauen und farbigen Nanquin, blauen wollenen Tuch nebst Bieder, wollenen Schuhzeug, weissen und farbigen Pique, Siamois, gedruck­ter und graugefärbter Leinwand, Bettbarchent, Franzleinen, Haman, Westenzrug, Hals- und Sacktüchern, baumwollenen Kappen, baumwol­lenen nöbst wollenen Manns - Frauen - und Kin- derstrümpfen und sonst verschiedenen Waaren öf­fentlich an den Meistbietenden verkauft, und da­mit die folgenden Tage jedesmal Nachmittags um 2 Uhr fortgefahren werden. Hanau den 8. Febr. 1823. S. Nickel,

Obergerichtsvergamhungsschreiber-