Einzelbild herunterladen
 

69

4. Ein braver Mensch/ weicher zugleich die Schnei- tatet versteht, wird als Bedienter gesucht. Zu erfragen in No. 264 am Kanalthor.

5. Ein junger Mensch, welcher aber die nöthigsten Vorkenntnisse besitzen, hauptsächlich im Schrei- ben geübt seyn.muß, kann eine kaufmännische LehrUngsstelle erhalten. Näheres bei der Expe­dition dieses Blatts-

6. Eine Person, die gut kochen kann, und in son­stigen häuslichen Arbeiten erfahren, und mit gu­ten Zeugnissen versehen ist, kann auf Petri in Dienst kommen,, wo sie auf gute Behandlung und guten Lohn rechnen kann. Bei der Expedi­tion das Nähere.

Dienstsuchende Personen.

1. Unterzeichnete wünscht gerne Beschäftigung tu häuslicher Arbeit zu erhalten.

Wittwe Auer, wohnhaft bei Mehlhändler Killer am goldnen Hammer.

2- Eine gesetzte Person, die schon mehr gedient hat, und Zeugnisse ihres Wohlverhaltens beibrin« gen kann , Kochen, Waschen, Bügeln und Haus­arbeit recht gut versteht, empfiehl! ihre Dienste bei Kinder, und wünscht von ihrer Herrschaft gut behandelt zu werden. Bei der Expedition das Nähere.

Auszuleiheude Kapitalien.

1. 200 st. Kuratelgelder liegen zu 5 pCt. gegen doppeltes Unterpfand liegender Güter in daS Amt Tucherthal zu verleihen, bei

J. Krebs.

Todesanzeige.

1. Am 28. vorigen Monats starb unsere guteMutr ter und resp.Schwiegermutter, Frau Christine Wilhelmine Hatzfeld, geb. Rödiger, in einem Alter von 56 Jahren 11 Monaten 15 Ta­gen. Dies machen wir hierdurch unsern werthen Anverwandten und Freunden, überzeugt von Ihrer gütigen Theilnahme, ergebenst bekannt- Hanau den 10.-Febr. 1823.

Henriette Ebert, geb. Hatzfeld.

H. Pfalz. J. P- Ebert-

Vermischte Anzeigen.

1- Ph. Keinath, Frauenschuhmachermeifier, gegen­über der hohen Schule, in Nr. 110 wohnhaft, Anzeige , daß er ohnlängst aus Frank- reich zurück gekommen - und ferner seine Arbeit,

sowohl in Seide als Zeugen und Leder, ganz schön, gut und nach der modernsten französi- scheu Art, wie er allenthalben dafür bekannt verfertigen wird.

2. Herr und Frau Alewyn warnen wiederholt Je­dermann, auf ihren Namen nichts ohne Zahlung verabfolgen zu lassen.

3. An den Unterrichtsstunden meines kaufmänni­schen Schreibe und Nechncnlehrinstituts, Vor­mittags von 10 bis 12 Uhr, können noch mehre­re Lehrlinge Antheil- nehmen.

^Kpnrad George Schlingloff, wohnhaft im Thiergarten.

4. Verflossene Woche hat sich eine weisse Taube mit roth gesprengten Federn verflogen. - Wem solche zugeflogen ist, kann den Eigenthümer in der Expedition gegen ein Douceur erfragen.

5. Ein Notenbuch mit marmorirtem Deckel, mit der Ausschrift: Quintetten von Haydn, ist vom Spitalthor bis Ende der Allee verloren worden- Der Finder wird gebeten, solches gegen 24 kr- bei mir abzugeben. Georg Win fei jun. in der Sterngasse.

6- Das 2te halbe Jahr des Frankfutter Jour­nals und der ganze Jahrgang der wöchentli­chen Unterhaltungen, vom Jahr 1821, in einem Band gebunden, habe ich einen meiner Bekann­ten geliehen. Da mir nun dessen Namen entfal­len ist, so bitte ich um dessen Zurückgabe-.-

I- Münzenberger.

7. Obgleich von einem Herrn Viehbesitzer mehrere in thierärztlicher Hinsicht durch mich geleistete Dienste so hoch aufgenommen worden, daß mir

l derselbe ohnlängst seine Zufriedenheit durch öffent­lichen Dank zu erkennen gab, so muß ich den­noch bitten , ob zwar mir solches nicht zur Unehre gereicht, mich für die Zukunft mit öffentlichen Danksagungen gütigst zu verschonen, weil da­durch sonst bei manchem der Gedanke erregt wer­den könnte, mich für die Ursache einer solchen Anzeige zu halten. Hanau am 8. Febr. 1823.

W. Sommer, Kreisthierarzf.

8. Da bei dem letzten Tanz auf dem Rath­hanse aus Versehen einige Mäntel ver­tauscht, auch Kleinigkeiten verloren worden, so ersucht man höflichst, wer in diesem Fall seyn sollte, die Anzeige an den Auf- wärter der Gesellschaft, Kühn, zu machen, um einem Jeden das Seinige zustellen -zu können.

9. Freitag. den 14. Febr. 1823 zum Vortheil des Unterzeichneten: der Tagsbrfehl oder ein Tag aus-dem Leben Friedrichs des Grossen, Drama in 2 Akten von C. Töpfer. Hierauf: Theo­dor Körners Tod, oder: das Gefecht bei Gsds- Husch. Dramatisches Gedicht aus dem Leben