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2. Ein hinget Mensch, bet im Schreib - und Rech- | nungsfache erfahren, auch im Prokostführen ge- k übt ist, wünscht, da er sich je§o ausser Thätig- : ' seit befindet, bei einem Justizamte oder Aktna- riate alsbald wieder in Aktivität treten zu können. Er bemerkt: daß er sich hinsichtlich seiner Kennt­nisse , verbunden mit seiner bisher untadelhaften Aufführung gehörigennnssen legitimiren wird: In der Expedition dieses Blatts bittet man das Nä­here zu erfragen.

3. Eine gesunde.Säugamme, erst vor 3 Wochen von einem gesunden Knaben entbunden, erbietet ihre Dienste zum Stillen eines Kindes. Bei H:e- ronimus Ohl am Mühlthor ist das Nähere zu er­fahre».

Gesuchte Kapitalien.

1'. Mit kurfürstlicher Regiernngsautorisation wer­den für eine Gemeinde 60.00 bis 7000 st. gegen doppelten oder dreifachen Einsatz als erste und einzige Hypothek zu lehnen gesucht, worüber die Redaktion das Nähere besagt.

Auszuleihende Kapitalien.

4. 600 fl. Pupillengelder in die Stadt oder das Amt Bücherthal sind auszuleihem Das Nähere in her Expedition.

2. 2500 und 600 fl. zum Ausleihen auf liegende Güter ins Amt Bücherthal. Bei der Expedition das Nähere.

3. 150 fl. Kuratergeld, gegen gerichtliche Hypo­thek und doppelten Versatz, sind täglich zu ver­leihen. Näheres ist zu erfragen bei

J. Nesselträger, Friseur.

Todesanzeige.

1. Der Vorsehung hat es am 5fen dieses Monats gefallen, meine Schwiegermutter G. Kenner, Wittwe, zu einem bessern ewigen Leben zu sich zu nehmen, welches ich hiermit allen meinen Verwandten und Freunden bekannt mache, und bitte, mich mit Kondolationsbezeugnngen zu ver­schonen. Das bisherige von der Verlebten ge­triebene Geschäft, wird unter früherer Firma fortgesetzt. Hanau deu 6. Jan. 1825.

Schweickhardt.

Vermischte Anzeigen.

-1. Ein Acker au her Landwehr liegend, 4 Morgen 22 Ruthen haltend, ist auf mehrere "Jahre zu vermiethen, oder auch aus der Hand zu verkau­

fen , desgleichen ein Garten im Mühlloch liegend, ungefähr 4 Morgen haltend, ist auf mehrere Jahre zu vermiethen und das Nähere bei Schrei- uermeister Escher in der Neustadt zu erfahren.

2. Einem geehrten Publikum in Hanau empfehle ich mich hiermit als Bücherantiquar, sowohl in -An­schaffung von Werken aus allen Fächern der Li­teratur, als Besorgung von Aufträgen in hiesi­gen Bücherversteiaerungen aufs Beste. Frankfurt a. M. den 12.. Der. 1822.

Joseph Bär, Steingasse Nr. 88.

3. Wegen vielfach entstandenen Mißhelligkeiten finde ich mich geHthiget, hiermit Jedermann zu er fax chen, sich bei irgend einer Veranlassung direkt an mich zu wenden. Wilhelmsbad den 30. Dez. 1822. Wittwe Schweickhardt.

4. Mein Hans neben Herrn Kaufmann Deibel und Herrn Heinrich Rumpf steht auf 6 Iahn zu verzinsen; sollten sich aber Kaufliebhaber fin­den, so kann solches gegen annehmliches Gebot verkauft äverdeu. Hanau den 50. Dez. 1822.

Nikolaus Steltz.

5. Indem ich einem geehrten Publikum auzeig«, daß ich mich entschlossen habe, den früherhin er­theilten Unterricht in der französischen Sprache, so wie im Schreiben und Rechnen wieder fortzu- setzen, bitte ich, mich ihres Zutrauens zu wür­digen. Karl Fries.

6. Einem geehrten Publikum mache ich hierdurch bekannt, daß ich nunmehr mein eigenes Haus in der Altstadt, zur Glocke genannt, bezogen habe. Jakob Diehl, Küfermeister.

7. Letzten Sonntag Ist ein schwerer goldner Sie­gelring mit einem rothen ovalen Karniolstein verloren worden. Der redliche Finder wird ge­beten, solche» an den bei der Expedition zu er­fragenden Eigenthümer. gegen eine angemessene Belohnung abzugeben.

Anzeige einer neuen Leih- und Lesebibliothek.

8. Den vielfältig geäusserten Wünschen geehrter Literaturfreunde zu entsprechen, und einem all­gemein gefühlten Bedürfnisse abzuhelfen, habe ich mich zur Errichtung einer neuen Leih- und Lesebibliothek bewogen gefunden. Dieselbe werde ich in dem Monat Januar 1823 einstweilen mit beiläufig 2000 Bänden eröffnen, bei deren Aus­wahl ich nur auf das Beste und Bessere, was unsere belletristische Literatur in den Fächern der Romantik, Dramaturgie und Poesie vorzügli­ches lieferte , Bedacht nahm, ohne die Menge seichter Romane zu berücksichtigen. Dadurch so­wohl^ als auch, daß ich allgemeine wissenschaft­liche Werke in dieselbe anfüahm, glaube ich den gewöhnlichen Gang ähnlicher Institute vermieden zu haben, und hoffe nur dadurch vorzugsweise die Gunst des geehrten Publikums zu erwarten, und