Nicht allein bedeutend verbessert wird, sondern daß man auch, »da durch das seither. übliche Netzen jede Waare immer an Ansehen verliert,» durch die Dekatisage allein im Stande ist, einer jeden Qualität ein ganz seiner Ansehen zu geben. Die Hauptursache, warum sich die in Paris gepreßten und verfertigten Kleidungsstücke so sehr vortbeilhaft vor allen andern anszeichuen. Obschon die Dekatifage der Tücher mit grossen Unkosten für mich verknüpft ist, so werde ich dennoch das Zubereiten feiner und mittekfei- ner Waare, und zwar abwärts, bis zum Preis von 6 st, der Staab, meinen geehrten Abnehmern uneutaeldlich besorgen. Bei dem Verkäufe geringerer Tücher aber, bei denen die Kosten der Dekatifage meinen Nutzen erreichen, oder gar übe^sieigen, werde ich, wenn man solche dekati- sirt zu haben wünscht, eine Vergütung von 24 kr. für den Staab in Anspruch nehmen. Vorläufig, um durch das öftere Atz setzen der Presse nicht in zu grosse Kosten zu kommen, werde lch wöchentlich nur einmal dekatisiren. Proben von der vorzüglichen Güte dieser Presse können bei mir stündlich eingesehen werden, und ich bin überzeugt, daß ich allen Ansprüchen, 'die n»r immer gemacht werden können, so vollkommen Ge» nüge zu leisten im Staube bin, daß meinen geehrten Abnehmern nichts zu wünschen übrig bleibt. Hanau, den 12. Dezember 1822.
Friedrich Carl Weis.
5. Ein Hans am Eingang in hiesiger Judeustrasse, , ist unter billigen Bedingnissen zu verkaufen oder zu vermietden. Bei der Expedition das Nähere.
4. Einem geehrten Publikum in Hanau empfehle ich mich hiermit als Dücherantiquar, sowohl in Anschaffung von Werken aus.allen Fächern der Literatur, als Besorgung von Aufträgen in hiesi, gen Bücherversteiaerungen aufs Beste. Frankfurt
M. den 12. Dez. 1822.
Joseph Bär, Steingasse Nr. 83.
5. Eine noch brauchbare, und im Preise billige Guitarre wünscht zu kaufen
I. Münch in der WolKgasse Nr. 226.
6. Wegen vielfach entstandenen Mißhelligkeiten finde ich mich genöthiget, hiermit Jedermann zu ersu- chen, sich bei irgend einer Veranlassung direkt an mich zu wende». Wilhelmsbad den 50. Dez. 1822. Wittwe Schweickhardt.
7. Am verflossenen Freitag den 27. Dez. hat sich ein junger Hund, englischer Race verlaufen, ,schwarzer Farbe, mit hellbraunen Füssen, auf der Brust, desgleichen unterm Kopf, so wie die zwei vorde^n Füsse und, Klauen weiß, geschnittene Ohren und Schwanz. Der Eigenthümer J. G. Remond bittet denjenigen, welchem dieser Hund zugelaufen ist, gau^ ergebenst, solchen in des Herrn Colins Hause, neben dem Lombard, gegen besten Dank und eine Belohnung abzugeben-
8. Daß ich mich am 18. dieses Monats, durch Herrn Pfarrer Schuck habe geistlich trauen lassen, wollte ich hierdurch allen meinen Verwandten und Freunden anzeigen. Hanau am 31. Dezember 1822.
Joh. Chr. Hychreuthew
9. Mein Haus neben Herrn Kaufmann Deibel und Herrn Heinrich Numpf fleht auf 6 Jahre zu verzinsen; sollten sich aber Kaufliebhaber finden, so kann solches gegen annehmliches Gebot verkauft werden. Hanau den 50. Dez. 1822».
Nikolaus Steltz.
Vereheli chte, Geborne und Gestorbene in Riesiger Stadt.
Verehelichte.
In der ev. Gemeinde d er Marienkircher Den 30. Dez. Daniel Fauerbach, Bürger und Metzgermeister in der Neustadt, ein Wittwer, und Jungfer Marie Magdalene, des verstoß benen Huiurachers Strieget zu Zweibrücke« uachget. ehe!- Tochter.
In der ev. Genr. der JohanneSkirche.
Den,26. Dez. Ludwig Gottfried Pfeif, Bürger und Schneidermeister in der Neustadt, «i« Wittwer, und Margarethe, weil. Andreas Grim, gewesenen Unterthans in Großauheim nachget. ehel. Tochter'-
In der ifraelrttschen Gemeinder
Den 16. Dez. Herr Laudrabbiner Moses Tobias Sondbeimer, ein Wittwer, und Kau Jette Bär aus Gallenhaufen, eins Wittwe-
G e b o r n e.
In der ev. Gemeinde der Marrenkircher
Den 28. Nov. Susanne Marie, Herrn Peter Wilhelm Häubeler, Bürgers und Schlossenüei- sters wie auch Laudschievers in Her Altstadt, T- Den 13. Dez. Johann Heinrich, Herrn Ludwig Craß, Bürgers und Goldarbriters tu der Altstadt, S. v
Den 15. Dez. Johann Friedrich, Georg Stader- mann, Bürgers und Schuhmachermeisiers ta der Neustadt, S-
Den 18. Dez. Kathanue, unehel. T.
Den 24. Dez. Marie Katharine Louise, Karl Dauscher, Bürgers, Schuhmachers und Nachtwächters in der Neustadt, T-
Den 25- Dez. Eduard, unehel. S-
In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche:
Den 8. Dez. Karl Heinrich August, Johann Michael Scitz, Bürgers und Bäckermeisters in der Neustadt, S°