Hause, und ist entweder sogleich oder bis 1. ' Jan. 1823 zu beziehen.
4» Das Landgut der Frau Geheimeoberregie, rungSrath Schulze, gehonte Rößler, in Ober- issigheim, 1 Stunde von Hanau gelegen, fotl mit nächstem Petri aufs neue in Pacht gegeben werden. Es gehören dazu 175 Morgen 3 Vrtl. 18 Rthn. Aecker, Wiesen und Gärten. Die Wohnung des Pachters, so wie alle Stallungen, Scheuer und Brennerei sind diesen Sommer en neut, und in den besten Stand gesetzt worden. Pachtliebhaber haben sich zu melden bei Herrn C. Rößler in Hanau.
5. In der Nürnbergergasse No- 826 eine schöne Giebelstube für einen oder zwei Herren, mit oder ohne Möbeln.
6. Im zweiten Stock, Stube, Kammer, Küche, Wasser und Regen im Hause, täglich. Bei der Expedition das Nähere.
7. Eine Wohnung in der Sterngasse, No. 150, mit Möbeln an eine ledige Person.
8. Zwei heizbare Zimmer mit Möbeln sind sogleich zu beziehen bei Adolph Nietsch am Frankfurterthor.
9. Bei Unterzeichnetem eine Wohnung, bestehend in 1 Stube,, 1 Kammer, 1 Küche, 2 Böden, im 2. Stock. Anfangs März, bet Johann Wilhem Deibel in . der Vorstadt.
Personen, welche zu einem Dienst, gesucht werden.
1. Für einige Tage in der Woche kann ein gebilde« ter Mensch, welcher lesen und. schreiben kann, zum Auslaufen Beschäftigung erhalten. Das Nähere bei der Expedition.
T Für ein Frauenzimmer, im Alter von 28 biS 36 Jahren, von guten Sitten und feiner Bil, dung, welches der dentschen und französische» Sprache mächtig ist, und ausserdem, womöglich, einige wissenschaftliche Kenntnisse besitzt, ist eine angenehme Stelle unter vortbeUhasten Bedjugun, gen in der Nähe offen. Bei der Expedition dieses Blatts ist zu erfahren, bei wem man nähere Auskunft über die Eigenschaft dieser Stelle er, halten kann.
3. In Zeit von 4—6 Wochen wird eine gesunde Säugamme gegen einen guten Lohn gesucht. Bei der Expedition das Nähere.
Dienstsuchende Personen.
$. Eine gesetzte Person von guter Erziehung, die als Köchin und Haushälterin schon mehrere Jahre in Dienste gestanden, wünscht in dieser Eigen, schaft wieder unterzukommen. Bei der Expedi, tion »st das Nähere zu erfahren.
2. Zwei Mädchen vom Lande, die in allen HLus, lichen Geschäften, im Spinnen, Stricken:c. erfahren , wünschen als Hans, oder Kindermägde uu« terzukommen. Bei. der Expedition das Nähere.
Auszuleihende Kapitalien-
1. 500 st. sind gegen ein doppeltes Unterpfand liegender Güter zu 5 pCt. auszuleihen. Wo! sagt die Expedition.
2. 7 bis 8000 fl. liegen zum Ausleihen bereit. Bei der Expedition das Nähere.
Todesanzeigen.
1. Sauft und schmerzlos entschlief zu jenem bessern Leben meine geliebte Gattin, Marie Juliane, eine gehonte Hopf, am 4- Dez., zwei Stunden nach ihrer glücklichen Entbindung von einem ge- funden Kinde, an den unglücklichen Folgen gänzlicher Entkräftung. Allen meinen Freunden und Anverwandten mache ich diesen mich äusserst schmerzlich betroffenen Verlust hierdurch ergedenst bekannt, »ub empfehle mich und mein nun mutterloses Kind ihrer ferneren Freundschaft und Liebe. Hoffmann,
kurfürstl. Negierüngsrechnungsprobator.
Vermischte Anzeigen.
1. 1 Mrgn. 1 Vrtl- 52 Rthn. Acker im neuen Mühlenfeld, in der Gew. Nr. 1, und 1 Vrtl. 59 Rthn. ebendaselbst in der Gew. Nr. 7 sind zu »en miethen oder zu verkaufen, und kann auf Verlangen der größte Theil des Kaufschillings darauf stehen bleiben. Bei der Expedition das Nähere.
2° Grosse schöne Gänselebern werden gut bezahlt, kleine jedoch nicht, in Wilhelmsbad bei
Wittwe Schweickhardt.
5. Ich wohne nun in meiner eigenen Behausung, in der Langeustrasse, neben dem Schweden, und meine Bad- und Waschbütten verleihe ich nach wie vor. Rödiger, Küfermeister.
4. Der Bote von Wächtersbach kommt jeden Montag daher, gehet durch nach Frankfurt, kommt von daher Dienstag zurück, und kehrt jedesmal bei seiner Hin, und Herreise bei mir ein.
Bernhard Küchler, im. Maulbeerbaum-
5. Da ich in Erfahrung gebracht, daß viele Personen glauben, ich ertheilte keinen Schulunterricht mehr, so will ich ein geehrtes Publikum im Gegentheil versichern, daß ich nicht allein noch Schulunterricht ertheile, sondern auch noch