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geMcherr hat/ an - von welcher Elvar feik meyrö- ren AüsstcNmigen, wie auch- bic^mal keine-Pro- beu eiihU’lwfW werden sind, deren Tücher aber ihre Wsirüigkeit durch den hänsigen Gebrauch derselben-fortwährend erhalten.
Sehr erfreulich gaben sich die Fortschritte in der AttUrtigmrgder nnttelfcinen und geringeren Tücher von den Tuchmachern zu Hersfeld, Dieb süngen und Eschwege, in einer bedeutenden Am zahl cingekommener Stücke, zu erlennen. Die zunehmende Beseitigung der früheren Mangel in der Meugnug verschiedenfarbiger Wolle, auch der Appretur, war sehr sichtbar, und viele Stücke zeigten sich hierin völlig untadelbaft; besonders die von Herrn Philipp Heinemann auS Eschwege. Feinheit der Wolle, Schönheit der Farben , Gleichförmigkeit des GcspmnsteS, gute Schur und Billigkeit der Preise fand man an den einfarbigen Tüchern von deii Herrn Valentin Weppler und Wilhelm Braun, und der Wittwe von George Sauer zu Hersfeld. Auch aus Melsungen waren solche Tücher mit mehreren guten Eigenschaften von Gisset und Gleim vorhanden, die zu Hoff tmngth berechtigen, und Herr Justus Gleim ebendaher, bewies durch einen Verlauf seiner Tücher an ein hiesiges angesehenes Handlungs- haus, die Brauchbarkeit derselben. Gute Die» her hatte Herr P flug e r von hier ausgestellt.
Zu spat zur Ausstellung kamen zwei Stücke Tuch von Kaspar Neuschäffer zu Fran- ken b e r g. Sie werden hier angeführt, alS ein lobenswerlhcr Anfang zur Verfertig,ng besserer Tücher in dieser Stadt, wo bis dahin nur geringe Sorten, gemacht wurden , die aber, bei der fortschreitenden Gewöhnnng der geringeren Landleute an bessere Kleider, nicht mehr genügen.
Als Erzeugnisse aus Flachsgespunifleu, diesem Wichtigen Theile des Gewerb-eiffes iu derVcrarbeir tung deS reichlich zu schassen stehenden Urstrsss, wodurch häufige Nahrung in alle Adern des Staats vertheilt werden kann, sah man mit Vergnügen ans der von früheren Gewerbausstellungen bereits rühmlich bekannten Manufaktur von Herrn G n t- beriet zu Breiten bath am Herzberge, sehr gute, feine, ausnehmend preiswürdige Leinwand ; und von Arnold und G ö tz hierselbst, unter mehreren vortreffichenDamasttischgedecke,,einen neuen wohlgelungenen Versuch, die dieser Manufaktur eigenthümlichen schwarzen, leinenen Sitzüberzüge, durch Einwebuug von grossen, rothen und blauen geschmackvollen Arabesken, wodurch ein seidenartiger, angenehm in die Augen fallender Glanz hervorgebracht wird, zu verschönern ; so wie sehr gut gearbeiteten, preiswürdigen Drell von dem verdienten Herrn Christian Schmidt aus . Langenschwarz, welcher hierbei auch wieder durch [ mngemeine Festigkeit, Schönheit der Farben und
Muster nach dem neuesten Geschmack und Preis- wnrbigkeit ausgezeichnete glatte und geköperte Baumwollenzeuge vorzeigte, wobei man mit um so grösserer Freude verweilte, da diese festgegrün- . bete Manufaktur den heftigen Angriffen durch die Ucberschwemmnng und Verschleuderung der englischen Zeuge auf deutschem Bodennicht nur wi- derstanden, vielmehr fortwährend an Ansdch- uMg gewonnen und zu gewinnen Aussicht har, und durch die Beschäftigung vieler Menschen dem Scaate sehr wichtig ist.
Einstimmig von allen Sachkennern wurde an der aus der Fabrik von Herrn Anton Ott zu Hanau eingegebenen reichen Sammlung plattirter Reit- und Zuggeschirr- und Kulschengarnitnren, die Stärke der Plattirung, die Zweckmassigkeit, der Glanz und ausnehmende Billigkeit der Preise anerkannt, und durch Vergleichungen ausgemacht, daß sie an Güte die Französischen und in der Billigkeit der Preise, znm Theil auch an Güte, die Englischen übertreffen. Eine Kutschersitzgallerie und ein Deichselhaken fielen unter diesen vielen Gegenständen vorzugsweise M die Augen, und bewirken in der Anweirbnng eine vortreffliche Erhöhung des Glanzes der Kutschen. Durch bei ständiges gort sei) reiten mit dem sich in diesen Gegenständen ausbildenden Geschmack wird sich diese Fabrik gewiß eines fröhlichen • Gedeihens zu erfreuen haben.
Aus der Heusch c lscheu Maschinenfabrik hicr- - selbst waren abermals zwei beachtenswerthe Erzeugnisse vorhanden. Das zierliche Gestell von Gußeisen, die äusserst sauber und in mechanischer Vollkommenheit gearbeiteten Maschinentheile von verschiedenen Metallen, gestatten der sogenannten Hauspumpe, sowohl an den Wänden von Pntz- ziiiimern einen Platz, als der Gebrauch an änderst Orten, wo weniger Schonung angewendee würde, durch die zweckmässige Stärke der Theile und Dauerhaftigkeit der Arbeit auf lange Zeit gesichert ist. Sie ist dazu bestimmt, um Wasser aus einem Brunnen rc. in Kuchen oder Zimmer, in die unteren oder oberen Stockwerke der Häuser zU heben, und gewährt viele 'Bequemlichkeiten, so wie ihr Nutzen bei entstehendem Feuer ein; leuchtet.
Der zweite Gegenstand, die in beliebiger Läng« aus dem Ganzen gezogenen Bleiröhren, welche einen grossen Vorzug vor den ehemals üblichen, gelötheten haben, und eine mannigfaltige Anwendung zur Fortführung von tropfbaren und gasförmigen Flüssigkeiten gestatten, weil sie sich willig in jede Biegung fügen, und auf derselben Stelle, ohne Schaden zu nehmen, oft hin und her wenden lassen; stehen den Englischen m kci- nw Eigenschaft nach, und machen den Vorstehern dieser Fabrik um so mehr Ehre, weil die in England zuerst erfundene Anfertigung derselben ge-