littet und farbiger Säyet, sowie gestrickte, [wob jene Kleidungsstücke im Einzelnen zu verkaufen. Joh. Pfadt, in der Frankfurterstrasse.
5. Schneidkraut, Kohlraben, Würsching - und Sal- latpflanzen sind bei mir zu haben.
Herrmann Uloth. unweit der katholischen Kirche.
4. Ein sehr vortheilhafter Einkauf erlaubt mir, einem verehelichen Publikum eine bedeutende Partie der feinsten kroisirten Kasimir in allen Farben, weit unter dem Fabrikspreis, hierdurch auzubieten.
Friede. Karl Weis.
5. Meine bisherigen verehrten Abnehmer benachrichtige ich hiermit, daß, obgleich der braum schweizer Flachs dieses Jahr gänzlich verbrannt, und mißrathen ist, mir es dennoch gelungen ist, eine Partie vorjährigen zu einem billigen Preis zu erhalten. Das Paket feiugchcchefter braun - schweizer Flachs von 2 Pfund und 2 Loth bis 2 Pfund und 3 Loth, kostet im einzeln 1 fl., meh- rere zusammengenommcu fommr das Paket 58 f rv und lver 10 Pakete und darüber nimmt, bekommt das Paket zu 56 kr. Auch braunschweiger feinen Steinflächs besitze ich, uudeilasse das Pfund zu 56 kr. , wer aber 6 Pfund und mehr nimmt, bekommt solchen zu 32 kr.
Jsaak Hauchar, in der Frankfurtersirasse Nr. 163.
6. Montag ben 21. Oktober, Morgens 10 Uhr, sollen in der von Waitzischen Behausung am Mühlthor, Nro. 752, drei nachbeschriebene Pferde, durch eine freiwillige Derganihung an den Meistbietenden gegen gleich baare Bezahlung versteigert werden.
1) Ein Schimmelhengst von türkischer Ra^e, 10 Jahre alt und zugeritten.
2) Ein Wallach von schwarzer Farbe, ohne Abzeichen, 1V Faust hoch, 9 Jahr alt.
3) Ein ditto ditto, 12 Jahre all, Wagen- pferde.
r7. Aechter direkt bezogener weisser Arac de Fata- via ist a 1 fl. 40 kr. die Bouteille mit Glas in haben, bei Srlberarbeiter
I. K o n r a d L a n ck.
2- Ein Pianoforte in Flügelform, von gutem Ton, ist zu verkaufen. Das Nähere bei der Expedition.
^. Eine gute Qualität Pfälzer Kastanien, das Pfund zu 5 kr. und Maronen, das Pfund zu 8 kr., sind bei mir zu haben.
E. Christ am Kanalthor.
AG In der Ja'ger'schen Buch-, Papier, und Laud- kartenhandlung in Frankfurt a. M. ist so eben erschienen und in der Rühlschen Papiere und Musikalienhandlung in Hanau zu haben:
B. I. D. Ä. H ö ck,
Statistik und Topographie
des
K u r fü r ste n t h u m s H e sse n,
nach der neuesten E i n t h e i l n n g bearbeitet.
Mit einem Kättchen. gr. 8. sauber geh. Preis Thlr. 1, 4 gr. ober fl. 2.
Der Inhalt dieses wichtigen und nützlichen Werkes ist folgender: Erster Theil. Statistik — Einleitung. Quellen. — Länder best a n d. Lage und Gränzen. — Flächeninhalt. Phys. Beschaffenheit. Gewässer. Produkte. — Einw ohuer, Zahl. Karakter. Wohnplätze. — Gewerbe, Landwirthschaft. Bergbau. Fabriken und Manufakturen. Handel. Münzen. Maase und Gewichte. — S t a a t s v c r fa fsung , Verhältniß zum deutschen Staacenbnnde. Rechte des Regenten, seines Hauses und der Staatsdiener Titel. Ritterorden. Organisation. StalSwirlhr schaftliche Kollegien. Justizverwaltung. Finanzwesen. ReligionsverhRltnisse. UnterrichtSanstal- teu. Militair. Statistische Parallelle zwischen Kur, Hessen und dem Grvßherzogtbnm Hessen. — Zweiter Theil. Topographie. — Provinz Nicderhessen, Oberhessen, Fulda und Hanau nach ihren Abtheilungen in Kreise und einem Register über sämmtliche Ortschaften, wie auch Angabe der Anzahl sämmtlicher in denselben befindlichen Häuser und Einwohner.
Die neue, dem Geiste deS Jahrhunderts entsprechende Organisation bei dem Regierungsantritt Wilhelm II., hat den hessischen S^aat ganz umgewandelt, und eine topgraphisch- statistische Beschreibung desselben zum wichtigsten Bedürfniß gemacht. — Dieses zu befriedigen, ist die Tendenz obiger Schrift.
Der als Topograph und Statistiker rühmlichst bekannte Verfasser geht alle oben bemerkte Zweige seines Zweckes auf eine gründliche und richtige Weise durch. Seine frühere Anstellung im Hessischen und die ihm zum Theil zu Gebote gestandenen Hülfsmittel, berechtigen zu der Hoffnung, daß er diesen Gegenstand möglichst erschöpfend bearbeitet hat.
Jedem hessischen Staatsbeamten, Gelehrten, Topographeu rc. :c. wird dies Werk ein sicheres Handbuch und Hülfsmittel bei seinen Arbeiten seyn, so wie es jeden Einwohner von Kurhessen überhaupt, inter« essireu muß, der in der Kenntniß seines Vaterlandes nicht zurück bleiben will.
Eben so sehr wird dessen Erscheinen dem Ausländer erfreulich seyn, der zeither jede Quelle vergebens suchte, um einen der kultivirtesten deutschen Bundesstaaten genau kennen zu lernen. Ferner •