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«ctiüRer dem Arbeitshaus«!, sieht aus freier Hand zu verkaufen. Sie besteht in vier heitzbaren Stuben, fünf Bodenkammern und Boden, vier separirten verschlagenen Kellern, einem gros­sen Hof mit Einfahrt nebst Schoppen, gemein- schafuichsm Wasser im Haus, und kann täglich in Augenschein genommen werden. Das Nähere ist bei der Wittwe Esther zu erfragen. Hanan, den 27. August 1822.

10. Feine Nester Tuch von 1 bis 8 Stab in allen Modefarben, 14/4 breites Villardtuch a 10 fl. pr. Stab, hellgrünes Tuch -u Dügeldeckeu und Spieltischen, englisch Tuch in braun Marengo, hellgrün und mittelgrün pr. Stab a 2 fl. 48 kr., Daumwolleufammete in allen Farben, Hausma- cherhandtüchergebilde a 16 kr. pr. Elle, Tischtü- chergebilde a 33 kr. pr. Elle, ganz feine weiße Greifenberger Leinewand in Nestern a 10 bis 12 fl. das Stück zu 50 Ellen; alle Sorten Moden Nock- und Westenknöpfe, Perlmütterknöpfe werden in Frankfurt in der Fahrgasse Lir. A. Nro. 7, der Döngesgasse über, verkauft. Auch werden alle Arten von altmodischen Sammetkleidern gegen Zahlung angenommen.

11. Drei neue Stückfässer mit Thnrchen uud in Eisen gebunden sind billig zu verkaufen. Bei Wem ? sagt die Expedition.

12. Bei Wilhelm Renl in der Neustadt, gegenüber dem Weinberg, ist wieder frisches Gerauer San- erkrank zu haben.

13. Unterzeichneter empfiehlt sich in allen Gattungen Locken, Touren, Perücken, Flechten, Plättchen, Po­made und! ächten Hanauer (keinen Pariser oder Wiener) Seidenlocken.

C. Schaffet, der Polizei gegenüber wohnhaft.

14. Bei Unterzeichnetem sind folgende Waaren eige­ner Fabrik zu den billigsten Preisen zu haben, alS: alle Sorten Baumwollen - und Wergwatren, ge­strichene Baumwolle, Lichter- und Wichengarne, so wie auch gewebte flache und runde Lampen- kochte von allen Mustern.

S- C. Barensfeld,

im Hause des Herrn Senator Nickel, am Nensiädter Markt.

15. Adolph Nietsch, am Frankfurterthor , verkauft ausser den gewöhnlichen Soezereiwaaren folgende feine Weine, nämlich: Mallaga zu 1 fl. 20 kr., MuSkatwein zu 56 kr., Medoc zu 36 und Ber- ger 18ter und 19ter zu 24 und 30 kr. die Bou- teille, so wie auch Cognac zu 30 kr. und ächten Jamaica Rum zu 42 kr. die Bouteikle. Auch sind noch einige leere weingrüne Fässer zu L, 6 und 4 Ohm bei ihm zu bekommen.

16. Dies - und vorjährige gut behandelte gedörrte Mirabellen, welche besonders Kranken empfoh­len werden, sind um billigen Preis zu haben, bei Iockel an der Aepfelpumpe.

17. Geköperten Biber in den lebhaftesten Farben, a st. 2. 45 kr. desgleichen grün fl. 3-, desgleichen blau fl. 3. 15 kr. pr Staab, bei

L c i s l e r et C o m p.

18. Das in der Kirchgasse, Nro. 655, liegende Kurhsche zweistöckige Wohnhaus ist aus der Hand zu verkaufen. Kauflustige mögen sich wegen den näheren Bedingungen bei mir erkundigen.

Wittwe Philippine Schmidt, geb. ke vin.

19. Bei Wittwe Weinrank sind alle Sorten neue Möbeln zu haben, als poliere Tische, Bettstellen, Sekretäre, sowohl von Nußbaum - als Kirsch- banmcuholz, Kleiderschränke von Tannen- und Eichenholz u. s. w.

2o. Unterzeichnete giebt sehr schöne zweijährige Aka- zieustämme unter 100 St. zu 6 kr. pr. Stück, pr. 100 zu 5 fl., und in grossem Quantitäten zu ei­nem verhältnißmässigen noch weitern Rabatt. Sie erbittet portofreie Bestellung. Emmrichshofen über Hanau den 51. Aug. 1822.

Gräfl. v. Benzel- Sternanische Verwaltung.

21. Fünf neue weingrüne Stückfäffer in Eisen gebun­den , ein weingrünes von zwölf Ohm, inMsen ge­bunden, wie auch neue von zwei Ohm sind zu haben in Nro. 940

22. Endesunterschriebener empfiehlt sich mit seinen schon bekannten Waaren als allen Farben Näh- baumwolle, allen Sorten Stick-und Plattir- baumwolle, feinem Battist, baumwollenen und herrnhnther Schnüren, Kordeln, englischen Nähna­deln, Seide, Fischbein; alles um den billigsten Preis. Er bittet um geneigten Zuspruch.

E n t e m a n n, wohnhaft auf dem Altstädter Markt.

23. Eine vollständige Kelter, welche 1k Ohm aus- drückt, mit zwei eisernen Schrauben versehen, sieht zu verkaufen. Das Nähere bei der Expedi, tion.

24- Bei Johannes Neu! an der Marienkirche ist wieder frisch eingemachtes Sauerkraut zu haben. Er bittet um geneigten Zuspruch.

25- Mittwoch den 18. dieses, Vormittags 9 Uhr, soll in der Behausung des Verganthungsschätzers Schmidt in der Altstadt, eine freiwillige Ver- gauthung von einer Partie englischer Merinos, von verschiedenen Farben, Hemden, Finett und Manchester, welche alle weit unter dem Fab­rikspreis, öffentlich an den Meistbietenden gegen baarc Zahlung gehalten wettzen.

26. Eine Waarenpresse, welche auch zur Kelter ge- b'ancht werden kann, wie auch ein Wollenwolf ist bei mir um billigen Preis zu haben.

Bär Marx, in der Judengasse Nr. 60.

27. Unterzeichneter empfiehlt, sich mit seinem schon, bekannren Waarenlager, so wie auch in dem neue, ren Geschmack bronzieren und vergoldeten Verzie­rungen zu Gardinen und Betten, bestehend in Schwanen, Adler und andern fliegenden Thieren,