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und Pferdegeschirr, und 1 grosse Weinkelter, sämmtlich in gutem Staude, sind zu verkaufen in No. '264 am Kanalthor.

2. Neuer, vorzüglich süßer Aepfelmost vom besten Frühobst bei Karl Fr. Rainer,

im goldnen Faß in der Vorstadt.

3. Neue holländische Ha'ringe, bei Glänzer.

4- Eine kleine Kelter, wie auch mehrere ganz gut gehaltene weingrüne Fässer von 3 4 und 4 Ohm wobei 1 ovales und ein rundes sich befinden, wel­che noch neu sind, sind aus der Hand zu ver­kaufen, bei dem

ObergerichtsverganthungSschreiber Nickel.

5- Endes Unterzeichneter hat aus Wien eine Par­tie Seidenlocken, welche in den Farben den Haa­ren ganz ähnlich sind, und nie brauchen friert zu werden, erhalten ; auch sind nach der neuesten Facon gauz dicke Federlocken von Haaren bei dem­selben zu haben.

Wilhelm Gugel, Damenfriseur, wohnhaft in der Sterngasse, Nro. 14X

6- Ein Aktensthrauk mit circa 34 Gefachen ist we­gen Mangel an Platz billig abzugeben.

7. Ausser den bekannten Sorten Wem ist jetzt bei mir auch guter lüLSe Haardgebirgwein zu 10 ft. dre Bouteille und zu 24 st. die Ohm zu haben. Joh. Dan. Will). Wolff. in Hanau.

6. Es liegen 4 gutgehaltene weingrüne Stückfässer zum verkaufen bereit. Wo k sagt die Expedition.

9. Ausser meinem bekannten Hamburger Rauchra- bak führe ich nun auch mehrere gute Sorten aus andern Fabriken, ächte Zigarren, ganz feine französische Liqueurs, wie auch mehrere deutsche, als Rum, Cognac, selbst verfertigte Chokolade, in mehreren Qualitäten, Punsch, Bisthoffesseuz, Limonade, Orgeade, Capillairsyrup, in Fläsch- chen, wobei man benamte Getränke auch zugleich in Gläsern, und Chokolade in Tassen bei mir erhal­ten kann. Ich bitte um geneigten Zuspruch.

Joh. H e i n n Linden b a u e r, wohnhaft bei Herrn Gerhardt in der Nürubergerstrasse.

10. Nnßbaumene und eichene Kommoden, verschie­dene Kleiderschränke, ein kirschbaumener Schreib- Pult und eine zweischläferige polirte nnßbaumene Schissbettlade find zu verkaufen bei Schreiner- meister Büddeuklepper am Frankfurterthor.

11. In Gemäß beit hoher Verfügung hochpreislicher kurhessiscbcr Generalpostdirektion zu Frankfurt'soll Das, in der Römergasse einerseits neben Demoi- selle Marchand, und andererseits neben Frau Wittwe Weinrank gelegene, L. O. Nro. 345 be­zeichnete , vormals postamtliche Haus nebst dem dazu gehörigen, hinter demselben befindlichen Garten und Hinterhause aus der Hand verkauft werden^ Dasselbe hat 10 heitzbare Zimmer, eine

Gartenstube, geräumigen Hof und einen ge­wölbten, 14 Stück Wein haltenden Keller. Lieb­haber können es täglich in Augenschein nehmen, und wegen der Kaufbedingnisse bei der unterzo­genen, mit dem Verkaufe beauftragten Stelle das Nähere erfahren. Hanau, den 27. August 1822. K u rh e s si s ch e s Postamt.

12. Eine grosse schwere Geräthmauge ist wegen Mangel an Platz zu verkaufen. Das Nähere ist in der Expedition zu erfragen.

13- Ich habe besonders guten Schweizer Kirschen, geist in Bouteille» in Kommission erhalten, wel­chen ich zu den billigen Preise ü 1 fl. die Bou, teille verkauft. D h c i n, Uhrmacher,

wohnhaft in der Sterngasse.

14. Die Behausung deS verstorbenen Hofschreiner- meisters Kaspar Esther in der Erbsengasse, ge­genüber dem Arbeitshanse, steht aus freier Hand zu verkaufen. Sie besteht in vier heitzbaren Stuben, fünf Bodenkammern und Boden, vier separirten verschlagenen Kellern, einem gros­sen Hof mit Einfahrt nebst Schoppen, gemein­schaftlichem Wasser im Haus, und kann täglich in Augenschein genommen werden. Das Nähere ist bei der Wittwe Escher zu erfragen. Hanau, den 27. August 1822.

15. Mittwoch den 11. September, Vo!mittags9Uhr, soll in der Behausung des verstorbenen Hofschreiuer« meisters Kaspar Esther eine freiwillige Veraau, thnng von Zinn, Kupfer, Messing, Eisen, Mannskleidern , Leineugeräth, Bett- und Holz­werk, bestehend in 1 Kommode von Eichen mit Pult und Glasschrank, polirten runden Thee- tischen und Kommoden von Küschbaumholz, ver­schiedenen Bettladen, Gerät!)« und Kleiderschrän­ken, beschlagenen Stühlen, einer Wanduhr mit Kasten, vorräthigem Schreinerhandwerkszeug, Hobelbänken und dergleichen, ferner einer Par­tie geschnittenem Arbeitsbolz, als Diehlen von Nnßbaum, Eichen und Tannen, au die Meist« bictendcü gegen baare Bezahlung gehalten wer­den. Hanau, den 27. August 1822.

16. Feine Nester Tuch von 1 bis 8 Stab in allen Modefarben, 14/4 breites Billardtuch a 10 st. pr. Stab, hellgrünes Tuch zu Dügeldecken und Spieltischen, englisch Tuch in braun Marengo, hellgrün und mitkelgrün pr. Stab a 2 st. 48 kr., Baumwvllcnsammete in allen Farben, Hausma- cherhaudiüchergebilde ä 16 kr. pr. Elle, Tlschtü- chergebilde a 33 kr. pr. Elle, ganz feine weisse Greifeuberger Leinervaud in Nestern a 10 bis l2 st. das Stück zu 50 Ellen; alle Sorten Moden Rock« und Westenknöpfe, Perlmutterknöpfe werden in Frankfurt in der Fahrgasse Lit. A. Nro. 7/ der Döngesgasse über, verkauft. Auch werden alle Arten von altmodischen Sammetkleideru gegen Zahlung angenommen.