den. — Pachtlustige müssen sich über ihre Qualifika« tion, besonders aber ihre Vermögensumstände durch obrigkeitliche Zeugnisse genügend ausweisen. Hanau am 25. August 1822.
Kurfürstliche Finanzkammer.
Schönhals.
5. Zum öffentlichen Verkauf der bei der hiesigen Leihbank versetzten und verfallenen Pfänder ist Set nun auf den 14- Okt. und folgende Tage an- beräumt. Alle'von dem i. Sept. 1821 an bis zum 28. Febr. 1822 eingelegten Pfänder must jen, wenn sie nicht mit zur Vergauthung gezogen werden sollen, längstens bis zum 9. Okt-, weil alsdann die Dankobücher geschlossen werden, entweder ansgelöset oder umgcschricbcu seyn. Bei Kleidern, wollenen Waaren und andern verweslichen Mobilien, bei welchen der Vorschuß nach der Lombardsorduung nur auf 6 Monate geschiehet, findet keine weitere Umschreibung statt. Zugleich wird die Bemerkung beigefügt, daß nach dem oben vestgesehten Ter, min des DücherschlusseS schlechterdings kein Pfand, unter keinerlei Voiwaud, mehr nmgeschricben oder ausgelöst werden wird, indem die bisher bewiesene Nachsicht, welcher zufolge auch nach dem Schlüsse der Bücher, den Samstag vor der Der- ganthung noch Pfänder umgeschrieben und ans» -gelöst wurden, zu Mißbräuchen geführt und An- lasi zu Unordunugen gegeben hat. Hanau den 16. Aug. 1822.
Kurhessische Leihbankodirektion daselbst..
6. Es sind seit dem 28 August bis zum heutigen Tage ausser der von dem hiesigen Mineralwaner, Händler Wilhelm Renl dabier nbergcbeucn Bc< scheungnug eines Transports Riederselterser Wasser von 588 Krugen keine sonstigen Transporte Mineralwasser dahier einbracht worden- Hanau den 5. Sept. 1822.
Aus kurfürstlicher Polizeikomm ssiion- 7. Der diesjährige Obstwachsthum der Allee von der kamboibrncke bis an das Nonnenmäuerchen soll nächsten Freitag den 6. dieses, Nachmittags um 5 Uhr, bei unterzeichneter Stelle an den Meistbietenden salv. ratif. verkauft werden.
Kurfürstliche Renterei Hanau. Göbel.
8. In Folge eines Beschlusses des kurfürstl. Finanz- ministeriums vom 21. d. M-, soll zur erblichen Verpacht u n g der bei hiesiger Stadt gelegenen kurfürstl. Domauialmühleu, nämlich der «rossen Kinzigmühle, der Schneidemühle, der Frankfurterthormühle und der Kanalschanzmühle, Montag den 16. k. M-, Morgens 10 Uhr, im Kommissionszimmer der unterzeichneten Stelle ein nochmaliger Steigerungtermiu abgehalten werden. Da in dem zweiten Steigerungstetmin bereits ein Landenuum von 25020 fl. geboten worden, so soll eine weitere Steigerung desselben nicht statt
finden, vielmehr allein nur die Steigerung deS vorläufig auf 5060 fl. bestimmten Canons zu gelassen werden.— Nachgebote, die etwa nach jenem wettern Termin geschehen mögten, werden unberücksichtigt bleiben. Hanau am 27. August 1822. Kurfürstliche Finanzkammer. Sch önHal s.
9. Freitag den 6. d. M-, Vormittags 10 Uhr, sollen die diesjährige» kleine Feldzehuten zu Kessel« fiadl, zu Hochstadt, Wachenbuchen, Oberdorfes den, Mittclbnchen, Bruchköbel, Butterstadt^, Obcrissigheim, Rüdigheim und Niederrodenbach, bei unterzeichneter Stelle öffentlich an Meisibie« thende verpachtet werden. Hanau den 1. Sept. 1822. Kurf. Renterei Dücherthal.
B o d e.
Gerzchtsichc Bekanntmachungen. ‘
1. ulmbach. Nachdem gegen den Einwohner Franz Eines zu Ulmbach wegen häufig zetther ein/ geklagter Forderungen die Schuldeukonskription erkannt worden ist, so werden dessen sämmtliche Gläubiger zur Liquidation ihrer Forderungen mit Vorlage der hierüber sprechenden Dokumenten auf Donnerstag den 12. Sept. l. I-, unter dem Nachtheile auher vorgeladen, daß die Nichterschci« ueiideu bei der hinsichtlich des Schuldcuwesens ■ getroffen werdenden Einrichtung unberücksichtigt bleiben- Salmünster am $4- August 1822.
Kurfürstl. Jusitzamt. Hoyß.
Vt. Simon.
2. Stein au. Auf gerichtliches Anstehen des Freiherrlich von Liliensternschen Hüttenwerks zu Neuenschmitten, gegen Adam Creß zu Steinau, sollen nachstehende dem Letzteren zugehörige Grundstücke, als: 1) ein halbes Wohnhaus, Scheuer und Stallung an der gemeinen Gasse, neben Henrich Bus und Nikolaus Müller von 9 Ruthen ;
2) ein Acker auf der Nöthe, neben Urban Orient und Kloster Schlüchtern, von 2 Vrtl. 8 Ruthen;
5) ein dito im Guckenhof, neben Philipp Creß und Wilhelm Knobloch, von 2 Vrtl. 1 Ruche;
4) eine Wiese auf dem Premenfeld, neben Johannes Loser und Nikolaus Lotz, von 5 Vrtl. 27 Ruthen; 5) ein Baum- und Grasgarren in der obern Weyhersgasse, neben dem Wachtmeister Finck und Präzeptor Dreidenstein's Eiden, von 21 Ruthen ; 6) ein Krautbeet am Bruckenthor, neben Bernhard Ricbier, von 7 Ruthen; 7) ein dito in der mittlern Weyhersgasse, neben Nikolaus Heyd und Johannes Traband, von 16 Ruthen, in Set min den 5. Okt. I. I., öffentlich meistbieleud verkauft werden. Kanstiebhaber können sich daher au diesem Tage, Morgens 9 Uhr, auf der Amtsstube dahier einfinden, ihr Gebot thun und