Einzelbild herunterladen
 

sonstcu sie von der Masse ausgeschlossen werden sollen. Meerholz den 12. August 1822.

Justizamt daselbst.

, ___________K. Dosch.

Privatverkäufe.

1. Rother französischer Weinessig 24 kr. die Maas, und neue Sardellen 24 kr- das Pfand bei

Joh. Dan. Will). Wolfs.

2. 1 grosser viersißiger geschlossener Stadtwagen, 1 zweisitzige Reisekalesche nebst mehreren Sattel# und Pferdegeschirr, und 1 grosse Weinkelter, sämmtlich in garem Stande, sind zu verkaufen in No. 264 am Kanalthor.

5, Eine vollständige Kelter, welche 1 und | Ohm ausdrückt, mit zwei eisernen Schrauben, sieht zu verkaufen. Bei der Expedition das Nähere.

4. Neuer Aepfelmost, gute Salzkukummern und vom besten Krugbier, 5 kr. der Krug, in der Eärtnergasse bei Johannes Zimmer.

5. Bleierne Röhren nach jeder zu bestimmenden Länge in einem Stück gegossen von besonderer Dauer, und deswegen zu Wasserleitungen, Brun­nen u. drgl. vorzüglich zu empfehlen, verkauft in verschiedenen Sorten zu den billigsten Preisen Joh. Lnbw. Beyerbach, . Allerheiligengasse Litr. B Nr. 245 in Frankfurt a. M.

6- Neuer, vorzüglich stiftet Aepfelmost vom besten Frühobst bei Karl Fr. Rainer, im goldnen Faß in der Vorstadt.

7- Neue holländische Hnriuge bei Gläuzer.

8. Eine kleine Kelter, wie auch mehrere ganz gut gehaltene wcingrnnc Fässer von 5 ^ und 4 Ohn: wobei 1 ovales und ein rundes sich befinden, wel­che noch neu sind, sind ans der Hand zusver- kaufen, bei teilt

Obergerichtsverganthungsschreiber N i ck e l.

S. Endes Unterzeichneter hat aus Wien eine Pan \ tie Seideulvckeu, welche in den Farben den Haa­ren ganz ähnlich sind, und nie brauchen stiftet zu werden, erhalten ; auch sind nach der neuesten Favon ganz dicke Federlocken von Haaren bei dem­selben zu haben.

Wilhelm Gugel, Damenfriseur, wohnhaft in der Srerngasse, Nro. 14?.

10. Ein Aktenschrank mit circa 34 Gefachen ist we­gen Mangel au Platz billig abzugeben.

11. Ausser den bekannten Sorten Wein ist jetzt bei mir auch guter 1819t Haardgebirgwein zu 10 kr. die Bouteille und zu 24 fl- die Ohm zu haben. Joh. Dan. Wilh. Wolfs, in Hanau.

12. Es liegen 4 gutgehaltene weingrüne Stuckfässer zum verkaufen,bereu. Wo? sagt die Expedition.

15. Ausser meinem bekannten Hamburger Rauchta­bak führe ich nun äzich mehrere gute Sorten aus

ändern Fäbrikeu, achte Zigarren, ganz feine f.anzösische Liqueurs, wie auch mehrere deutsche, als Rum, Cognac, selbst verfertigte Chokolade, in mehreren Qualitäten, Punsch /Dischoffeffenz, Limonade, Orgeade, Capillairsyrup, in Fläsch- chen, wobei man benamte Getränke auch zugleich in Gläsern, und Chokolade in Tassen bei mir erhal­ten kann. Ich bitte um geneigten Zuspruch.

Joh. Heinr. Lindenbauer, wohnhaft bei Herrn Gerhardt in der Nürndergerstrasse.

14. Nußbaumene und eichene Kommoden, verschie­dene Kleiderschränke, ein kirschbaumener Schreib­pult und eine zweischläferige polirte nnßbaumene Schiffbettlade sind zu verkaufen bei Schreiner­meister Büdbenklepper am Franksurterthor.

15. In Gemäßheit hoher Verfügung hochpreislicher kuthessischer Generalpostdirektion zu Frankfurt sott das, in der Römergasse einerseits neben Dcmvi- sclie Marchaud, und andererseits neben Frau Wittwe Weinrank gelegene, L. O. Nro. 345 be­zeichnete, vormals postamtliche Haus nebst dem dazu gehörigen, hinter demselben befindlichen Garten und Hinterhanse aus der Hand verkauft werden. Dasselbe hat 10 heißbare Zimmer, eine Gartenstube, geräumigen Hof und einen ge­wölbten, 14 Stück Wein haltenden Keller. Lieb­haber können es täglich in Augenschein nehmen, und wegen der Kanfbedingnisse bei der unterzo­genen, mit dem Verkäufe beauftragten Stelle das Nähere erfahren- Hanau, den 27. August 1822. Kurhessisches Postamt.

16. Eine grosse schwere Gerächmange ist wegen. Mangel an Platz zu verkaufen. Das Nähere ist in der Expedition zu erfrage».

17. Ich habe besonders guten Schweizer Kirschen­geist in Bouteille» in Kommission erhalten, wel­chen ich zu dem billigen Preise ä 1 fl. die Bou- teille verkauft. D h e i n, Uhrmacher, wohnhaft in der Sterngasse.

18. Die Behausung des verstorbenen Hosschreiner- Meisters Kaspar Esther in der Erbsengasse, ge­genüber dem Arbeitshause, steht aus freier Häud zu verkaufen. Sie besteht in vier heitzbaren Wohnungen, fünf Bodenkammern und Boden, vier separieren verschlagenen Kellern, einem gros­sen Hof mit Einfahrt nebst Schoppen, gemein# schöstlichem Wasser im Haus, und kann täglich in Augenschein genommen werden. Das Nähere ist bei der Wittwe Escher zu erfragen. Hanau, den 27. August 1822.

19. Mittwoch den 11. September, Vormittags9Uhr, soll in der Behausung des verstorbenen Hofschreiner­meisters Kaspar Esther eine freiwillige Vergan- thung von Zinn, Kupfer, Messing, Eisen, Mauuskleidern, Leinengeräth, Bett- und Holz­werk, bestehend in 1 Kommode von Eichen mit Pult und Glässchrauk, yolitten runden Thee,