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B e i l age z u Nr. 24.
(13. Juni 1822.)
10. Bei Unterzeichneter sind alle Nummern von acht englischem Gespinneinschlagbaumwollengarn, sowohl in ächt dunkel, Mittel und hellblau, als ungebleichtes zu den billigsten Preisen zu haben; auch bringe ich meine gesteppten Bettdecken wiederholt in Erinnerung, indem ich die Preise noch heruntergesetzt habe;'englische Nähnadeln gebe, um damit aufjuräumen, im 100 a 50 kr. ab.
M- A- Winckler frei. Wittwe.
Vermischte Anzeigen.
1. Herr und Frau Alewyn ersuchen auf ihren Namen nichts ohne baare Zahlung verabfolgen zu lassen.
2. Die ehemalige Behausung des Herrn Dijoute- riefabrikantens Wunder!» an der französischen Allee, Nro. 411, habe ich als mein Eigenthum bezogen; ich bringe solches hiermit zur Kenntniß und wiederhole meine frühere Empfehlung tm Gemmen / und Wappenstem schneiden ebensowohl im Metallstechen.
C- Lieber, Hofgraveur.
5. Es wird eine noch gut konditionirte, mit starkem Schloß und Spangen versehene eiserne Kiste, von mittlerer Grösse, zu kaufe» gesucht. Die Expedition sagt von Wem-
4. Ein blauer Regenschirm ist in meinem Hans stehen geblieben- Der Eigenthümer kann ihn bei mir abholen. I. Kasp. Wagner.
5. Friedrich Karl Weis empfiehlt seine neu errichtete! Ausschnitthandlung in Tuch und dahin ein» schlagenden Artikeln.
6. Einem geehrten Publikum mache ich hiermit bekannt, daß ich mit dem 1. Juli L I. im Nahen, Sticken, Schlingen, und überhaupt in vorzüglich schöner Handarbeit, Unterricht zu ertheilen gesonnen bin; unermüdeter Fleiß wird stets dies Vorhaben begleiten. Auch nehme ich fortwährend Bestellung im Schönsticken so wie im Spitzen flicken an. Hanau am 3. Juni 1822.
Juliane, verehelichte Rudolph, wohnhaft bei Herrn Jung gegenüber dem goldenen Hammer.
7. Unterzeichnete hat die Ehre bekannt zu machen, daß. bereits die Badezeit ihren Anfang genommen, und zu jeder Zeit Bäder zubereitet werden können. Wilhelmsbad den 1. Juni 1822.
Wittwe Schweickhardt.
8. Auf dem Weg von Wilhelmsbad, der Chaussee nach Hochfladt, oder durch den Wald nach Kör,
uighcim, ist ein ziemlich' starkes spanisches Rohr mit Elfenbeinknopf und einem hellblauen Bäud- cheu mit Silber durchwirkt verloren worden. Den redlichen Finder ersuche ich, denselben mir gegen einen kleinen Thaler oder den Werth des Stockes einzuhändigen. Wittwe S ch w e i ck h a r d t, am Wilhelmsbad.
9. Den 13. Juni ist Vauxhall im goldenen Hirsch. H e y l.
10. Ich mache ergeben st bekannt, daß ich ein gut eingerichtetes Badhans in der Nähe des Zollhauses am Main in Bereitschaft habe, und bitte um geneigten Zuspruch. Eine Person zahlt 12 fr. G- I- B l e ß.
11. Am letzten Samstag ist auf dem Neusradter Markt ein goldener Ohrring verloren worden. Der redliche Finder erhält ein angemessenes Don» eeur. Bei der Redaktion das Nähere.
12. Nr. 34 hat dir Näh - und Schreibschatulle gewonnen. Wittwe Günther.
13. Die jährliche Abhör der 50 fl. Sterbkassen- rechnung vom 1. Juni 1821 bis den 1.Juni1822 wird Montag den 24. dieses, Nachmittags um 6 Uhr, in des Herrn Jonas Hoffmann Behausung vorgenommen, allwo sich die Mitglieder belieben einzufinden. Diejenigen , welche mit Beiträgen noch zurück sind, erinnert man, solche bis dahin noch zu entrichten, sonsten dieselben von der Gesellschaft ausgeschlossen, und deren Nrn- an andere Mitglieder abgegeben werden. Auch wird erinnert, Sterhkassenscheine nicht ohne Vorwissen der Direktion zu kaufen, noch als Versatz anzunehmen. Hanau den 11. Juni 1822.
Sterbkassendirektion.
14- Am Sonntag vor acht Tagen, Nachmittags, ist auf dem Wege vom Kanalthor nach Philipps- ruhe oder im Herrengarten daselbst, ein rother Beutel, worin sich ein weisses Schnupftuch, ein kleines seidenes Halstüchelchen und ein Schlüssel befanden, verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, solchen gegen ein Douceur in der Expedition abzugeben.
Verehelichte, Gcborne « nd Gestorbene in hiesiger Stadt.
Verehelichte.
Inder evangel. Gemeinde der Johan- neskirche:
Den 9. Juni. Herr Friederich Gukemus, Bürger und Handelsmann in der Altstadt, und Frau