— 215. — Beilage zu Nr. 22. <5o.®«ii822.)
des Provinzial-Wochenblat 1 s.
15. In hiesiger Waisenhausbuchhandlung ist zu haben: Die Belagerung und Entsetzung der Stadt Hanan im dreißigjährigen Kriege.' Ein Beitrag zur Geschichte jener Zeiten, nebst einer Schilderung des Jahrfestes djeser Begebenheiten vom 13. Juni 1811, verfaßt und heransgegcben von Bernhard Hnndesbagen. Hanan 1812. 8. 110 Seiten auf schönes Schreibpapier, und in einem farbigen Umschlag geheftet, welcher mit Umrissen nach alten Bildnissen zweier Grafen von Hanan geziert ist. Preis 30 kr.
Diehl's Vorschriften zum Dentschschönschreiben für Schulen und zum Privatunterricht«, 3 Hefte st. 2. 24 kr.
Vermischte Anzeigen.
L. Der Anfang der nächsten allgemeinen öffentlichen Schntzpockenimpfnug wird nach der aller, gnädigsten Beiordnung den 1. Juni dieses Jahrs statt haben. An diesem und den folgenden Tagen werden alle Kinder geimpft, welche in dem Zeitraume vom 1- Juni 1820 bis zum 1.. Juni 1821 geboren sind, und sich nicht über die be, reits gehabten ächten Schutzpocken oder natürlichen Blattern, durch einen ärztlichen Schein oder durch Narben, bei der Untersuchung legir «innren- Die Jmpfarzte der Siadt Hanan:
Dr. OfiuS, Dr. Kopp.
r. Da die in den königlich preussischen Staaten vermöge des Regulativs vom 30. Sept. 1821 geprägten neuen Silbergroschen, deren 50 Stück einen Tbaler gelten sollen, nach dem dabei von geschriebenen Schrot und Korn so geringe ausgemünzt, daß die Mark fein Silber darin zu 16 Rthlr. ausgebracht wird, mithin ein solcher Silbergroschen in dem konventionsmassigen 20 Gnldcufnß nur 10 J Heller oder ^ Thaler , und im 24 Guldenfuß nur 3 leichte Kreuzer am innern Werthe enthält, nach dem Inhalt derer vorhinnigen hessischen Münzverordnnngen aber alle fremde gr, ringhaltige Kupfer, und Scheidemünzen bei denen landesherrlichen Kassen nicht angenommen werden dürfen, so wird solches dem Pnbliko hierdurch zur Nachricht bekannt gemacht Lasset den 6. Mai 1822. F u l d a.
Kurhessischer Munzrath.
S. Unterzeichneter hat die Ehre, hierdurch öffentlich anzuzeigen, daß demselben durch hohe Resolm tion kurfürstl. Iustizministerii vom 23. März d.J.
gestattet worden, freiwillige Versteigerungen von Mobilien, auch amtssässiger Personen, halten zu dürfen. Das Zutrauen, welches er bisher genossen, snd für welches er schuldigst dankbar ist, wird er nach allen Kräften fernerhin zu er, halten suchen. Sebastian Nickel,
Obergerichtsverganknngsschreiber.
4- Auf die Heilbronner Bleiche nimmt ferner noch Bestellung an Wilhelmine Cotrell, wohnhaft bei Herrn Friedrich Fischbach.
5. Loose zu dem von mir verfertigten Sekretär als Meisterstück, das in der ersten Klasse der leisten Hananer Landkassenlotterie, so den 14- August d. J. gezogen wird, ausgespielt werden soll, sind bei Karl Sauerwein in der Kreuzgasse, 12 kr. das Loos, in grösseren Partien aber mit Verhältniße massigen Rabatt zu haben.
Valentin Loos, Schreinermeister-
6. Für das geschenkte Zutrauen meiner bisher ge, führten Kaffeewirthschaft sage ich den verbindlichsten Dank, und wünsche allen, die es so redlich mit mir meinten, stets die Gesundheit und ein beständiges Wohlergehen.
J. H. Linden bauer-
7. Meine Tochter, unter der Leitung des Herrn Organisten Forsch gebildet, wünscht noch in ihren freien Stunden im Klavierspielen Unterricht zu geben. J. Münch,
8- Den ersten Feiertag wurde aus Versehen ein Arbeitsbeukel von schwarzem Sammet in einem Stuhl der Johanneskirche zurückgelaffen. Der redliche Finder wird gebeten, solchen gegen ein angemessenes Douceur in der Expedition dieses Blattes abzugeben.
9. Ein hiesiger junger Mensch, Mitglied des Ma, rienchorü, wünscht einige Stunden des Taaes dem Unterrichte kleiner Kinder zu widmen. Da derselbe mit einer sehr mäsigen Belohnung zufrieden ist und schon Proben seines Fleisses abgelegt hat, so kann ihn der Unterzeichnet« desto« mehr empfehlen, welcher auch bereit ist, einem Jeden, der es verlangt, die näheren Bedingungen bekannt zu machen. Hanan den 24. Mai 1822. Rauch.
10. Herr und Frau Alewyn ersuchen auf ihren Namen nichts ohne baare Zahlung verabfolgen zu lassen.
11. Die ehemalige Behausung des Herrn Dijoute, riefabrikantens Wunderly an der französischen Alle«, Nrv. 411, habe ich alS mein Eigenthum