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Beilage z u P r. 17» <25.^1822)

des Provinztal-Wochenblatts.

15. Im zweiten Stock eine grosse Stube, Stuben- kammer, Kammer, Küche, Holzboden und Kel­ler, den 1. Juni, bei Dlumenthal am (Steinzeit merthor.

Personen, welche verlangt werden.

1. Es wird eine Magd verlangt, welche zu aller häuslichen Arbeit geschickt ist, gegen billigen Lohn. Bei der Expedition das Nähere.

2. Ein Hausmädchen, das nähen, spinnen und mit allen häuslichen Arbeiten umgehen, besonders gut putzen kann, sodann eine perfekte Köchin, beide mit guten Zeugnissen versehn, werden so­gleich in Dienst gesucht. Bei der Expedition das Nähere.

Z. In eine hiesige Spezereihandlung wird ein Lehr­ling gegen billiges Kost- und Lehrgeld gesucht. Bei der Expedition das Nähere.

4. Eine Magd, welche mit aller häuslichen Arbeit, auch mit wenigem Feldbau umzugehen weiß und Zeugnisse ihres Wohlverhaltens aufweisen kann, sogleich.

5- Eine Magd, welche mit Kochen und häuslicher Arbeit umzugehen weiß, gegen einen guten Lohn, sogleich. In der Expedition das Nähere.

6. Eine Magd, welche mit häuslicher Arbeit um­gehen und einen guten Attestat aufweisen kann. In der Expedition das Nähere.

Personen, welche Dienste suchen.

1. Ein solides Mädchen, das hier 5 und in Frank­furt 11 Jahre gedient hat, im Kochen, Back- werkmachen und allen häuslichen Arbeiten er­fahren und mit guten Zeugnissen versehen ist, wünscht als Köchin einen Platz. Bei der Expe­dition das Nähere.

2. Ein Mädchen von gesetzten Jahren, das mit guten Attestaten versehen ist, wünscht als- chin oder Hausmädchen bald uuterznkommeu.

o. Eine Person, die vor 3 Wochen von einem gesunden Kinde entbunden worden, sucht als Säugamme unterzukommen. Bei der Expedi­tion das Nähere,

Auszuleihen-e Kapitalien.

L. 170 st. Kuratelgelder gegen gerichtliche Hypo- Nähere bei Karl Bauscher und Philipp Will.

Privatverkäuse.

1. Eine neue Schleißhaufhechel ist billig zu'ver­kaufen, bei S. M. Frieß im Nüruber- gerhof in Frankfurt a/M-

2. Montag den 29. d. M-, Nachmittags um 2 Uhr, sollen in der Behausung zur weisse». Schlange in der Mühlgasse dahier nachstehende Weine, als:

2 Stück gutgehaltene Dodenheimer 1819r.

2 ditto Türkheimer 1819r. 1 ditto Bodenheimer 1818r.

1 -ditto Dergrr 1818r. zusammen 6 Stück , öffentlich, an den Meistbie- tendell gegen gleich baare Zahlung versteigert werden, wozu die Liebhaber höflichst eingekaden sind. Proben werden an den Fässern genom­men. Hairan den 16. April 1822.

3. Es sind wieder frische Apfelsinen auch bittere Orangen für Dischoff angekommen, bei Konditor Eberhardt.

4. Bei Georg Zeuner in der Altstadt >ist eine schöne Auswahl französischer Tapeten zu haben.

5. Bei dem Schreinermeister Gutbell, wohnhaft am goldenen Herz, ist ein Mahagoni Schreib­sekretair und einige kirsch- und nußbaumene Kom­moden zu verkaufen.

6. So eben ist erschienen und in Hanau bei Frau Wittwe Hoy geheftet für 27 kr. zu erhalten: Wilhelm der I., Kurfürst von Hessen. Eine Uebersicht seines öffentlichen Lebens, von Vr. Chr. Nommel, kurhessischer Archivdirektor, 8. Kassel bei J. I. Dohne 1822.

7. Bei Buchbinder Hopf ist zu haben: Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste, her« ausgeg. von Ersch und Gruber. 4. Ir bis 7r Th.

8. Es ist ein noch im gutem Stande befindlicherFln- gel billig zu verkaufen. Wo ? sagt die Expedition.

9. Guter Borsdorfer Aepfelwein zu 12 kr. die MaaS ist zu haben bet

Friede. Jakob Gerhardt in der goldenen Kette.

10. Bei Schreinermeister Val. Loos, in dem ehe, maligen Sanderschen Hause, neben dem Regen­bogen, sieht ein nußbaumener Schreibsekretär als Meisterstück zu verkaufen. Kaufliebhaber sönnen ihn täglich besehen.

11- Bei Unterzeichnetem sind .Kohlrabenpflanzen zu haben. Gärtner Breunung,

in der Fifchergasse.