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Hanau. Donnerstag, den 28^ März 1822.

Kurfürstliche Ernennungen.

Durch allerhöchste Ordre vom 15ten dieses ist der Staabskapitän Wiederhold, zweiten Linienin- fanterieregiments, zum Kapitän zweiter Klasse en nannt, und nach seiner Anciennetät zum ersten Li- uieninfanterieregiment,

dagegen aus diesem der Staabskapitän Wer, ner in seiner jetzigen Eigenschaft und nach feiner Anciennetät zum zweiten Linieninfanterieregiment versetzt; sodann

der Sekondlieutenant Schwarzenberg, ersten Liniemnfantertcregiments, in demselben zum Pre- mierlieuteuant allergnädigst befördert worden.

Bei der Finanzkammer für die Provinz Hauau ist an die Stelle des verstorbenen ersten Kauzlisten und Betemneisters Wörishoffer, der bisherige zweit te Kauzlist Weipert, zum zweiten Kanzlisten, der bisherige dritte Kauzlist Junker; zum dritten Kanz, listen, der bisherige vierte Kauzlist Sommer, und zum vierten Kanzlisten, der gewesene freiwillige Jäger und Porte-epee,Fähnrich Casselmann von Felsberg, allergnädigst ernannt.

Der Waage < und Niederlagekontrolleur Becker zu Cassel ist nunmehr in den Ruhestand allergnä, digst versetzt, und dessen Stelle seinem darauf be, anwarteten Söhne Carl August Becker huldreichst ertheilt.

Der Rechtskandidat Neuhof allhier ist zum Obergerichtsanwalt dahier und

der vorhinnige freiwillige Jäger König in Frie­dewald, zum Aktuariatsassistenten bei dein dasigen Justizamte allergnädigst ernannt

Bei der Regierung für die Provinz Hanau ist dem bisherigen zweiten Repositar Iahn, die durch den Tod des ersten Kauzlisten und Botenmeisters Schäfer erledigte Stelle, mit dem Prädikat: Regie, rungsregistrator, allergnädigst verliehen.

Bei der Finanzkammer für die Provinz Ober- hessen sind der Rentereischreiber Kothe von Homberg, der bisherige Fruchtmagazinskontrollenr Carl zu Hersfeld, und der Rentereischreiber Kompe von Zie, renberg zu Probatoren ernannt.

Bekanntmachungen der Provtnzialbehörden und Ver, w altu ngs beamten.

1. Die Inhaber von Guthabensscheinen über Zin­sen vom Jahr 1817, deren Auszahlung auf den 1. Juli d. J. bestimmt worden ist, können solche schon jetzt bei dem Herrn Rechnungspro, bator Hoffmann gegen Abgcbnng der Scheine in Empfang nehmen. Zugleich wird bekannt ge­macht, daß die bisher entrichtete Schuldentil- gnngssteuer mit Genehmigung kurfürstl. Regie­rung um den vierten Theil herunter gesetzt wor­den ist, und daher monatlich nur ein Gulden auf einen Mann im Linquartierungöansa^ von An-