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B e ilag e zu N r. 12.

(21.MSrz.1622.)

des Provinzial-Wo chenblatts.

In der niederländischen Gemeinde:

Den 13. März. Johann Bernhard Schwalm, Bürger und Schneidermeister in der NeuMdt, all 60 I. 3 M-

In der katholischen Gemeinde:

Den 13. März. Heinrich, Joseph Straßner, Bür­gers und Schuhmachermeisters in der Neustadt S., alt 6 W. 4 T- Den 13. März. Thomas Heckmann von Nückm- gen, Schäfer auf dem Neuhof, alt 92 J.

Den 14. März. Frau Marie Theresie, Herrn Franz Wilhelmy, Bürgers und Handelsmanns in der Neustadt Ehefrau, geborne Damer, alt 46 I.

Angekommene und abgegangene Fremde.

Kinzigb rücke. Den 11. Hr. Grafv. Isenburg, k. v. Offenbach n. g. n. Birstein. Den 13. Em k. preuss. Kurier, k. v. Paris u. g. n. Berlin.

Nup n b e rgerth o r. Den 12. Ein k. preuss. Ku­rier , k. v. Berlin u. g. n. Mainz. Den 12. Hr. Rittmeister v. Amelunxen, vom 2. kurhess. Hu­sarenregiment, k. v. Cassel n. g. n. Wiesbaden. Den 13. Hr. Kapitän Ctoud, Hr. KapitänLahn und Hr. Lieuten. Danckbar, in f. preuss. D-, f. v. Berlin u- g. n. Mainz. Den 15. Se. königl. Hoheit Prinz Wilhelm v. Preussen nebst Suite, k. v. Berlin u. g. n. Frankfurt. Den 16. Hr. Major v- Hohleben, in fürstl. schwarzb. D-, k- v. Weimar u. g. n. Frankfurt. Den 17. Hr. Oberstlieuten. v. Schreibershofen, in k. sächs. D., k. v. Dresden u. g. n. Frankfurt.

V e r z e i ch n i ß

der von kurfürstl. Polizeikommisston im Monat Jan. und Febr. erkannten Polizeistrafen.

Bemerkung der Kontravention.

Anzahl der gestraften 'Kontra - venienten.

und zwar in

Wegen Schnupfens

Wegen Schimpfens aufderStrasse Wegen thätlicher Beleidigung im Wirthshquse .

Wegen dergleichen auf der Strasse Wegen Trunkenheit undLärmens Wegen Sabbachsvergehen . Bäcker wegen zu leichten Brods Beherbergung von Fremden ohne Anzeige . . . .

Wegen Accisdefrandation . DerbotwidrigeS Gästesitzen nach. 10 Uhr in einer Bräuntwein- schenke ....

Wegen Einbringens von Fleisch ohne Bestellschein .

Wegen nicht ausgewirkten Pas­sirscheins für gedörrtes Fleisch Wegen wechselseitiger Beleidi­gungen zwischen Meister und Gesellen.

Hanau den 12. März 1822.

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Aufgestellt und in Auftrag kurfürstl. Pvlfteikom- mission zur Bekanntmachung eingesandt durch den Polizeisekretar

S t a r ck.

Hanauer Brodtaxe

Ein Laib Roggenbrod zu 6 Pfund Vier Pfund Roggebrvd . . . Zwei Pfund Roggenbrod . . . Sechs Pfund gemischt Brod . . Vier Pfund gemischt Brod . . , Zwei Pfund gemischt Brod . . .

Kr.

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Hllr.

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vom i. März 1622.

Sechs Pfund Welschbrod Vier Pfund Welschbrod

Zwei Pfund Welschbrod . . . . Ein geriss Wafferweck zu 10 Loth, .

W

Kr. 15 10 5

1 1

1

2 Ein Milch weck zu 9 Loth . .

1 | Ein Milchbrödchen zu 7 Loth .

(L. S.) Kurhessische Polzeikvmmisston-

(L. S.)