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16. Im Rösenthäl in der Kreuzgasse, im 2. Stock, eine tapezirte Stube und Schlafkabinett mit Mö- beln. Anfangs April.

Personen, welche Dienste suchen.

1. Eine Wittwe, welche mit aller häuslichen Arbeit umzugehen weiß, besonders im Waschen und Bügeln gut erfahren ist, wünscht als Haushäl­terin hier oder auswärts unterzukvmmeu. Bei der Expedition das Nähere.

2- Eine mit gesunder Milch versehene Frauensper­son wünscht als Säuganune einen Platz zu be­kommen. Das Nähere in der Steingasse Nr. 86.

Z. Ein Mädchen sucht als Haus- oder Kindermagd unterzukommen. Bei der Expedition das Nähere.

Auszulcihende Kapitalien.

1. ICO fl. Kuratelgelder gegen gerichtliche Hypothek und doppelten Versatz. Bei der Expedition das Nähere.

; jPrivatverkäufe.

1. Deutscher Kleesaamen in bester Qualität ist zu haben, bei Karl Jos. Lossow.

2. Beim Schreiner Wittmann am Mühlthor sind ein Sekretär von Nnßbanmholz, 2 Bettladen, 1 Kommode von Eichenholz, 1 Kücken - und 1 Kleiderschrank, 2 kleine und 1 grosse Bettlade von Tannenholz zu verkaufen.

3. Da ich mich entschlcsscu bade, mich einzig auf die Fabrikation der Watten, der gesteppten Bett- couverts und der Baumwollenspinnerei zu be­schränken , so werde ich mein Ladengeschäft ein» geben lassen, und demnach meine noch vorräthigcu Waaren, als: Bieder, Multon, Flanell, Merinos, Bombassm, Baumwollenzeuge, Ginghams, ge­färbten Batist und Futterleinen, Westenzeuge, wollene, baumwollene und seidene Tücher, ordi­näre Leinewaud, Handtüchergebild j breit, grün, geköpertes Rollozeug, Strick - und Nähbaumwolle, Schnur, Zwirn rc, unter dem Einkaufspreis ab- geben. 'M- A. Winckler sel. Wittwe, auf dem Markt.

4- Eine Maschine zum Stein schleifen, vom Me- chauikus Herrn D. Dracker sehr gut' bear­beitet , ist wegen Mangel an Platz zu verkaufen, bei C. Lieber, Hofgraveur.

5. Englische Tücher zu 5 fl. pr. Staab, von Far­ben braun, grün und grau melirt, wie auch V breites Billardtuch a 10 fl. pr. Staab ist in Frank­

furt in der Fahrgasse Lit. A. Nro. 7, der Dom gesgasse gegenüber, zu haben.

6. Euter Borstorfer Aepfelwein ist zu haben, bei Daniel B a a d e r

in der goldenen Krone der Altstadt.

7. Gutes Brugheu und Grommet, auch alle Gat­tung Stroh, guter Essig, die Maas 8 kr. und pr. Ohm 5 fl. ist zu haben bei

Jakob Küchler im Wasserweibchen.

8. Frische gewässerte Lapperdan a 12 kr., frische gewässerte Stockfische a 7 kr., Sardellen a 24 kr. pr. bei Ludwig Hausen.

9. Wilhelm Ernst Gertig in Hanau, wohnhaft in der Frankfurtenirasse, Nro. 124, emofiehlt sich mit seiner neu erablirten Schreibmatcrialieuhand- lnug, in allen Sorten Papier, Federn, Blei, fcdern, Siegellack und Oblaten, auch alle Sor­ten ächten holländischen Rauchtaback.

10. Zwei ArbeitSbretter, für Graveurs brauchbar, nebst einem Stuhl mit Schraube sind zu verkau­fen. Bei Wem? erfährt man in der Expedition.

Es ist ein hoher Gedanke: ein Mensch zu seyn, ein Staubgebäude, von Gottes Hauch be­seelt , für die Ewigkeit zu leben, der Erde zu entschlummern, und dem Himmel zu erwachen.

Todesanzeigen.

Den 14. dieses, Margens um 1 Uhr, starb nach einem ISmonatlicheu Krankenlager in ihrem 46ten Lebensjahre, Frau Marie Theresie Wilhelmy, geb. B a m e r. — Sie war eine beglückende zärNichlicbende Gattin und treue Mut, ter, war stets edel, fromm und sanft, ge­fällig, froh und häuslich. — Dreißig Jahre leb­ten wir, verbunden durch innige Liebe, in der Ehe, und dankbar, jedoch verlassen von ihr, beweinen wir als Gatte und Kinder ihren für uns zu frühen Tod. — Indem wir hierdurch ihre und unsere Verwandten und Freunde hiervon be­nachrichtigen , bitten wir um deren fernere Freund­schaft und Gewogenheit, und um Verschonung mit Beileidsbezeugungen. Hanau den 18. März 1822. Frau z Wilhel m y, Gatte. Marie K o n st a n t i e P i e r e a nz geb. Wilhelm», Tochter.

Anton Wilhelmy, Sohn,

Vermischte Anzeigen.

1. In meiner Lehranstalt wird ausser dem seitheri­gen Unterricht im Schön - und Rechtschreiben, in dem deutschen Brief- und Schreibst,)!, Rech­nen, der einfachen und doppelten Buchhaltung, ebenfalls in der Geographie, Religion, der deut­schen, französischen und italienischen Sprache,