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Privatverkäufe.
1. Daß fein gehechelter Drauufchweiger Flachs in Packeten von 2 U. 2 Loth bis 2 %. 3 Loth bei Uittern'icbnetcm um 3 kr. billiger pr. Pack, wie bisher, da die Erüdte sehr gut ausgefallen, zu haben ist,, wird den bisherigen verehrten Abnehmern hierauf ängezeigt; demnach kostet das Pak- ket einzeln genommen 53 kr., mehrere zusammen genommen kostet das Packet 51 kr., und wer endlich 10 Packeis und drüber nimmt, erhalt das Packet zu 48 kr. Nach letztem Preis kommt das Pfund feiner Flachs auf 23 kr. 1 hllr-
Jsa ak Hauchar in der Frankfurkerstraste.
2. Daß ich wieder eine neue Auswahl feiner tu b ordinärer franz. Tapeten erhalten habe, und zu den billigsten Preisen verkaufe, mache ich hiermit meinen geehrten Freunden und Gönnern ergebenfl bekannt, und empfehle mich ihrer fern.ru Gewogenheit. C Nörpel, Wittwe.
3. Da ich mich entschlossen habe, mich einzig auf die Fabrikation der Watten, der gesteppten Bett- convertS und der Baumwollenspinnerei zu beschränken , so werde ich mein Ladengeschäft ein- geben lassen, und demnach meine noch vorräthigen Waaren, als: Bieder, Multon, Flanell, Merinos, Dombassin, Daumwollenzeuge, Ginghams, gefärbten Batist und Futterleinen, Westenzeuge, wollene, baumwollene und seidene Tücher, ordinäre Lcinewaud > Haudiüchergebild 5 breit, grün- geköpertes Nollozeug, Strick - und Nähbaumwolle, Schnur, Zwirn rc, unter dem Einkaufspreis ab; geben. M. A. Winckler sel. Wittwe, auf dem Markt.
4. Montags den 18. März, Nachmitraas um 2 Uhr, werden in der Römersirasse, im Keller des Hauses Lit. Q. No. 343 nachstehende, rein und gutgehaltene Weine öffentlich an den Meistbieteii- den versteigert, als: 3 Stück Türkheimer 1818t, 3 Stück Robder 1818t. Die Proben werden vor der Versteige!nug an den Fässern abgegeben.
5. Unterzeichneter empfiehlt feine gut gehaltenen 1818t tmb 1819 t Weine, nämlich, Boden hermer 1818t die Bouteille 'zu 18 kr. ditto 1819t die Bouteille zu 16 u. 20 kr. Türkbeimer 18.19t die Bouteille zu 16 n. 20 kr. Eisaster 1818t die Bouteille zu 20 kr.
Ditto- 1815t die Bouteille zu 36 kr.
Durgu über 1819t die Bouteille zu 24 kr. ditto 1815t die Bouteille zu 48 kr. Sämmtliche Preist ohne Bouteille in ^ und ^ Ohm billiger. .
Ganz alten Jamaika Rum die Bouteille 1 fl. 12 kr. Extrait d'Absynthe die Bouteille zu 2 fl.
Ferner ächte Geriueser Sardellen das U. zu 48kr. echtes Provenceröl das U. zu 48 kr., sodann findet man bei demselben alle Sorten
Rauchtabake mit allen beliebigen Etiquetten zu 12, 16, 20, 24 bis 48 kr. das %. — Roll« tabake zu 6, 7, 8, 9 und 10 kr. das %• , so wie alle Spezerei und in dieses Fach einschlagende Artikel zu sehr billigen Preisen. Hanau am 12. Febr. 1821.
Weydenbach senior, in der weissen Schlange in der Mühlgasse.
6. Englische Tücher zu 3 fl. pr. Staab, von Farben braun, grün und grau mehrt, wie auch V breites Billardtuch a 10 fl. pr. Staab ist in Frankfurt in der Fahrgasse Lit. A. Nro. 7, der Dön- gesgasse gegenüber, zu haben.
7. Guter Dorstorfer Aepfelwein ist zu haben, bei Daniel D a a d e r
in der goldenen Krone der Altstadt.
8. Gutes Brngheu und Grommrt, auch alle Gattung Stroh, guter Essig, bie Maas 8 kr. und pr. Ohn» 5 fl. ist zu haben bei
I a k 0 b K ü ch l e r im Wasserwejbchen.
9. Frische gewässerte Lapperdan a 12 kr., frische gewasserte Stockfische a 7 kr., Sardellen a 24 kr. pr. bei Ludwig Hausen.
10. Wilhelm Ernst Gertig in Hanau, wohnhaft in der Frankfurterstrasse, Nro. 124, empfiehlt sich mit seiner neu erablirten Schreibmaterialienharid« hing, in allen Sorten Papier, Federn, Blei« federn, Siegellack und Oblaten, auch alle Sorten ächten holländischen Rauchraback.
11. Zwei Arbeitsbrette! für Graveurs brauchbar, nebst einem Stuhl mit Schraube sind zu verkaufen. Bei Wem ? erfährt nian in der Expedition.
Todesanzeigen.
1- Unsern Hiesigen und entfernten Freunden zeigen wir hierdurch ergebenfr an, daß es dem allmächtigen Gott, nach seinem weisen Rathschluß, gefallen hat, unfeie fromme gute Mutter und respektive Schwiegermutter, des dahier selig verstorbene!! Steindeckermeisters Andreas Gardier nachgelassene Wittwe. Katharme, geborne Lau- tenschläger ane Saarbrücken, am 4- b. M. nach einem kurzen Krankenlager, im 72 Jahre ihres Alters, aus dieser Zeitlichkeit in die frohe Ewigkeit zu versetzen. So sehr wir nun auch hier durch diese Trennung betrübt worden sind, so tröstet uns der Herr mit der frohen Ueberzeugung, einst im Himmel mit der Seligen auf ewig wieder vereiniget zu werden. Nie werden wir auf; hören, die Freunde der in dem Herrn Entschlafenen dankbar zu heben und zu achten. Hanau am 5. März 1822.
Heinrich Münch, Schwiegersohn. Eve Münch, geb. Gardier.