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er seine Gläubiger nicht vollständig zu befriedi«, gen im Stande sey, und ihnen daher sein simmtr liches Ve:mögen überlassen wolle, so werden alle diejenigen, welche Forderungen an gedachten Komad Koch zn machen haben, aufgefordert, dieselben in Termin den 28. März l. J. , Mor< gens um 9 Uhr, auf der hiesigen Amtsstube zu liquidirrn, widrigenfalls sie nicht weiter gehört werden können. (Stemmt am 26. Febr. 1822.

Kurhessisches Justizamt. B ü ff-

3. Alle diejenigen, welche an Nikolaus Räder jun. zu Hohcuzell Forderungen zu haben glauben, werden aufgefordert, dieselben in Termin den 2. April f. J., Morgens 9 Uhr, auf der Amts­stube allhier auzugeben und zu begründen, zu­gleich Vergleichsvorschläge anzuhöre», widrigen­falls sie bei diesem Verfahren nicht weiter ge, hört werden können. Steinän am 21. Februar 1822. Kurhessisches Justizamt. B ü ff.

4. Ai'e bekannte und unbekannte Gläubiger des verstorbenen Müllers Henrich Rosenberger zu Hintersteiuan werden aufgefordert, ihre Forde­rungen in Termin den 2. April l- I-, Morgens 9 Uhr, auf der Amtsstube allhier zu liquidiren und zugleich Vclglcichsvorschläge zu erwarten. Die Ausbleibeuden können später mit ihren For­derungen nicht mehr gehört werden. Steinau am 21. Februar 1822.

Kurhessisches Justizamt. B ü ff

5. Der Unterthan Kaspar Schäfer zu Mittelbuchen und dessen Ehefrau, geborue Jörg, sind wegen ihrer unordentliche« Lebensart bereits durch ge­richtliches Erkenntniß vom 14- Septbr. 1811 für Verschwender erklärt, denselben die eigene Ver­waltung ihres Vermögens untersagt, und ihnen Kuratoren beigeordnet worden. Unterm 7ten März 1821 sind andc weit die Unterthanen Chri­stoph und Kaspar Emmel zu Mittelbuchen zu Kuratoren derselben bestellt, und ist gedachte Prodigalitätserkläruna damals wiederholt auf ordnungsmässigem Wege öffentlich bekannt ge­macht worden. Auf den Antrag gedachter Kuratoren ist nunmehr eine vollständige Unter­suchung des Vermögens - und Schuldeuzustandes beider Ehelenre erlanut worden, und werden ka- her alle und jede, welche an dieselben aus irgend einem Rcchtsgrnnde Forderungen zu haben ver­meinen , hierdurch vorgeladen, Dienstag den 19. f. M- vor unterzeichneter Gerichtsstelle in Per­son oder durch gehörig Bevollmächtigte zu er­scheinen, und ihre Forderungen zu Protokoll an- zugeben und zu begründen, darauf auch sich wei- tei"er rechtlicher Verfügung zu gewärtigen. Die Nichlerscheinenden haben sich der Ausschlies­

sung von gegenwärtigem Verfahren zu gewarti- gen. Hanau den 15. Februar 1822.

Kurhessisches Landgericht daselbst'

6. Diejenigen, welche an den Nachlaß der verstor­benen Frau Hanptmann von Gehren, geb. von Laroche zn Starkenfeis, Forderungen zu machen berechtigt sind, haben solche in dem hierzu anf den 22. k. M-, Vormittags 10 Uhr, in hiesiger Obergerichtskommissiousstnbe anberaumten Ter­min zn liquidiren, widrigenfalls, ohne weitere Rücksicht darauf zn nehmen, die Verlassenschaft den Testamenrserben verabfolgt werden wird. Sigu. Hanau den 26. Febr. 1822.

Von Obergerichrs Kommissions wegen. D ö l ck e r, Obergerichtssekretair.

Bekanntmachungen öffentlicher Verkäufe von Grundstücken.

1. WindeckeN. Die dem Windecker Hospital hy­pothekarisch verpfändete Immobilien des Kaspar Emmel's Erben zu Ostheim, bestehend 1) in ei­ner Hofraithe in der Haingasse zu Ostheim; 2) 1 Morgen 1 Vrtl. Gelände im Feld nach Roß­dorf, sollen Samstag den 4. Mai d. J. in Ost­heim an den Meistbietenden durch richterlichen Zuschlag verkauft werden, Win decken den 6. Februar 1822.

Kurfürstliches Landgericht Hanam

2. Hana u. Die zum Nachlaß des Neuhanauer Bür­gers und Handelsmanns Johann Friedrich Wolf gehörige, in derRosengasse hiesiger Neustadt, neben Schlossei meister Müller und neben Fabrikanten Ab­raham Wagner gelegene Behausung, soll Abthei- lungs halber auf Anrufen der Erbinteressenten, Donnerstag ben 21 teil k. M-, Nachmittags 3 Uhr, bei Landgericht an den Meistbietenden durch rich­terlichen Zuschlag verkauft werden. Hanau den 21. Febr. 1822. Kur Hess. Landgericht.

3. Salmünster. Auf Anrufen eines Hypothekar- gläubigers soll das dem Unterthan Dalzer Flach iiuucJobauuesFlach zuNomsthal zugehörige fürstl. hanauische geschlossene Laaßgut mit allen An- und Zubehörungen Mittwoch den 27. März 1. I., Vor, in ttags, auf der Amtsstube zu Romsthal, meistbier tend öffentlich verkauft, sofort auf ein taxmässiges Meistgebot zugeschlagen werden, wozu man Kauf­lustige andurch einladet. Salmünffer am 13. Febr« 1822. Kurfürstl. Patr. Amt Romsthal. H o.

4- Windecken. Die von Johann Heinrich Vet­ter zu Eichen der evangelischen Landkirchenkasse verhypothezirten Güterstücke, 5 Morgen 2 Vrlt. 20 Ruthen haltend, sollen Samstag den 11. Mai d. I. in Eichen an den Meistbietenden durch