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4- Jedermann wird hierdurch gewarnt, dem S. Samson, auch unter dem Namen Speyer, be- fa-mr, irgend etwas zu borgen, indem ich durch» a-s feine Zahlung leiste.

T. Speyer aus Frankfurt a/M.

5- Den 14. Februar ist ein gestricktes Kiuderbänb- cheu vom Neustädter Markt bis in die Frank- furterstraH verloren worden. Der redliche Fin­der wird gebeten, es gegen ein Donceur an den in der Expedition zu erfragenden Eigenthümer ab; zugeben.

6. Kommenden Montag den 4- März fährt das Markschiff Morgens, früh um 6 Uhr, zum Er­stenmal täglich nach Frankfurt und kommt des Abends wieder hier an. Bein.

7- Einem geehrten Publikum empfehle ich mich im Fcdci »putzen, wie auch im Bettnähen und bitte um geneigten Zuspruch.

Wittwe Söller, wohnhaft in den drei Häcingen bei Frau Schwarz.

8. Unterzeichneter empfiehlt sich im Herrnkleider- macheu nach dem neuesten Geschmack, verspricht schnelle und billige Bedienung, und bittet um geneigten Zuspruch.

D. Wiskemann, Schneidermeister, wohnhaft auf dem Altstädter Markt Nr. 281.

9 Endes Unterzeichnete empfiehlt sich im Federn-, Pflaumen- und Echerdannenputzen. Die schon seit 5'1 Jahren in diesem Fach erfahrne

Wittwe S t u r m f e l s, neben den 3 Häringen.

10. Nro. 8852 hat die goldene Repetiruhr, nebst Leite, Wcttfcbaft und Schlüssel, und Nro. 3970 den 2. Preis, eine goldene Uhr mit Kette, Pett- schaft und Schlüsse!, gewonnen.

Michael Abraham David.

11. Meine da hier errichtete Tuchscheererei empfehle ich wiederholt der Aufmerksamkeit aller derjenigen, welche in dem Fall sind, sich derselben zu bedie­nen. Es werden darin Liicher in ganzen Stük- kn, so wie Die zum Umwendeu bestimmte oder umgefärlue tucheue Herrenkleidnngen und Dameu- überröcke, ferner Tischüberzüge, Billardtücher rc. aufgearbeiter, geschoren und apprettirt, so daß solche vollkommen das Ansehen des neuen Tuches erhalten. Durch eine schnelle, befriedigende und besonders billige Bedienung glaube ich mir zahl­reiche Aufträge versprechen zu dürfen.

Abraham Reinertz, im Bleichgarten, ohnweit der grünen Scheerc.

12. Sonntag den 17. Febr. wurde von der Frank- furterstrasse bis an den Neustädter Markt ein Strickzeug, J. T. gezeichnet, verloren. Der red­liche Finder wird gebeten , solches in der Expe­dition abzugeben.

13. Ohnläugst ist ein Kinderregenschirm gefunden worden; wer sich dazu legitimiren kann, kann

solchen gegen die Einrückungsgebühr in Empfang nehmen. Das Nähere ist in der Expedition zu erfragen.

14. Abraham David, wohnhaft in der Judengasse, im golduen Herz, empfiehlt sich mit seinem Pfla­ster, alle Arten Leichdörner oder Hühnerau­gen zu vertreiben.

15. 700fl. ein Hypothekbrief zu 5 pCt. in das Amt Stein heim und 2000 fl. zn 5 pCt. in hiesige Stadt sind zu «ediren Das Nähere in Nro- 888.

16. Es ist eine Hypothek von 225 fl. zu cediren- Bei der Expedition das Nähere.

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17. Anzeige an das Publikum über die Herausgabe des neuen Jahrgangs der Blätter für häusliche Erbauung des Christen. Herausgegeben von einem Vereine christlicher Geistlichen verschie­dener Konfessionen.

Abeunals hat ein Jahrgang dieser christlichen Erbanungsschrist begonnen, welche sich seit ihrer Entstehung der steigenden Theilnahme so vieler wahrhaft frommen Gemüther, und unter diesen der Ersten und Edelsten der Nation erfreut. Erheben von dem herrlichen Gedeihen ihrer red­lichen Zwecke, durch diese Blätter: reinen Christenglauben und seine Frucht, ein Gottgefälliges Leben zu fördern/ werden die Verfasser auch in diesem Jahrgange mit vermehrter Kraft, obgleich anspruch- und namenlos fort fahren , durch gediegene, im Gei­ste Jesu verfaßte Mittheilungen für die heilige Sache des Christenthums und seiner Gläubigen zu wirken, und hierdurch wie bisher im Verbor- genen Segen zu bereiten. Frankfurt a/M. im Januar 1822.

Die Herausgeber und Verfasser der Blätter für häusliche ^Erbauung des Christen.

Als weitere Nachricht über dieses heilvolle Werk, stehe hier nur noch unsere Versicherung als Verleger, daß wir auch fernerhin nichts unterlassen werden, was dasselbe in jeder Hin­sicht seinem Inhalte würdig machen könnte. Die Herausgabe der Blätter wird jede Woche pünklich erfolgen, und diese sollen dahier wieder eben so richtig durch dazu eigens be­stellte Leute, so wie an Auswärtige durch die O. Postamtszeitungsexpedition, welche auf Verlangen auch Probeblätter ausgiebt, an die resp. Herren Abonnenten abgeliefert werden. Druck und Papier bleibt sauber und gut, für jedes Alter leserlich; der Preis 2 fl. halbjährig. So reiht sich dieses Werk gewiß mit allem Rechte an seinen herrlichen Vorgän­ger die Stunden der Andacht. Möch-

(Hierzu eine Beilage. )