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4. Freitag bett i. März, Vormittags 10 11 ßr, foß len baßter 150 Achtel Kcru, 50 Achtel Gerste, 10 Achtel Hinte.f ucdk, 400 Achtel Kartoffeln, vorbehaltlich höherer Genehmigung, mciftbietetib verkauft werden, welches andurch bekannt ge macht wird. Langenseibold den 19. Febr. 1822. Fürstlich isenburgische Kellerei. B e cf.
5. Daß fein gehechelter Braunschweiger Flachs in Packeten von 2^.2 Loth bis 2 %. 3 Loth bei Unterzeichnetem um 3 kr. billiger pr. Pack, wie bisher, da die Erndte sehr gut ausgefallen, zu haben ist, wird den bisherigen verehrten Abnehmern hiermit angezeigt; demnach kostet das Pak- ket einzeln genommen 53 kr., mehrere zusammen genommen kostet das Packet 51 kr>, und wer endlich 10 Packeis und drüber nimmt, erhält das Packet zu 48 kr. Nach letztem Preis kommt das Pfund feiner Flachs auf 23 kr. 1 hllr.
Isaak Hauchar in der Frankfurterstrafle.
6. Ein Mutterschwein mit fünf Jungen und ein acht Ohm haltendes Regenfaß in Eisen gebunden, ist zu verkaufen in 543.
7. Ein gut konditionirtes ganz komplettes Kutfiheu- geschirr steht billig zu verkaufen. In der Expedi, tion das Nähere.
8. Montags den 18. März, Nachmittags um 2 Uhr, werden in der Römerstrasse, im Keller des Hauses Lit. O. No. 343 nachstehende „ rein und gutgehaltene Weine öffentlich an den Meistbietenden versteigert, als: 3 Stück Türkheimer 1818t-, 3 Stück rother 1818s. Die Proben werden vor der Versteigerung an den Fässern abgegeben.
9. Ein gut erhaltenes Fortepiano in Flügelform, noch wenig gebraucht, ist zu verkaufen. Bei der Expedition das Nähere.
10. Unterzeichneter empfiehlt seine gut gehaltenen 1818t- und 1819t- Weine, nämlich, Bodenheimer 1818t- die Bonteille zu 18 kr. ditto 1819t- die Bonteille zu 16 it. 20 kr. Türkheimer 1819t- die Bonteille zu 16 tu 20 kr. Elsaßer 1818r die Bonteille zu 20 kr. ditto 1815r die Boureille zu 36 kr. Burgunder 1819t- die Bonteille zu 24 kr. ditto 1815t die Bonteille zu 48 kr. Sämmtliche Preise ohne Bonteille in zünd^Ohm billiger.
Ganz alten Jamaika Rnm die Bonteille 1 fl. 12 kr. Extrait d’Absynthe die Bonteille zu 2 fl. Ferner ächte Genueser Sardellen das Ä>. $u 48 fr. ächtes Proveneeröl das Ä>. zn 48 kr., sodann findet man bei demselben alle Sorten Rauchtabake mit allen beliebigen Etiquetten zu 12, 16, 20, 24 bis 48 kr. das %. — Roll, rabake zu 6, 7, 6, 9 und 10 kr. das ^., so •
wie alle Spezerei und in die sos Fach einschlageude Artikel zu sehr billigen Preisen. Hanau am 21. Febr. 1821.
Weydenbach senior, in der weißen Schlange in der Mühlgasse-
Todesanzeige.
Unser geliebter Bruder, Georg Döring, starb heute , nach einem kurzen Krankenlage-, im 29sten Jahre seines Alters. Diesen schmerzlichen Verlust machen wir hiermit unsern Verwandten, und unsern und seinen Freunden mit der Bitte bekannt, uns mit Beileidsbezeugungen zu verschonen. Hanau den 19. Febr. 1822.
E. F Döring.
C- H. Döring.
Vermischte Anzeigen.
1. Nachdem unterm 12. Dez. v. I. von kurfürstl. Ministerium des Innern unter andern die Gebühren für Inserate in das Provinzial - Wochenblatt dergestalt vorgeschriedeu worden find, daß von einer Spaltzeile gewöhnlicher Schrift für das erstemal nicht mehr als 2 kr., für Das zwene- mal 1 kr. und für das drittemal ebenfalls 1 kr. erhoben werden sollen, so wird solches hiermit öffentlich bekannt gemacht. Damit nun auch bei der nunmehrigen Einrichtung die Ausgabe dieses Blatts zur gewöhnlichen Zeit künftig geschehen könne, so sieht mau sich genöthigt, den Termin zur Eingabe der Inserate statt auf Dienstag, nunmehr jedesmal bis $um Montag, Mittags 12 Uhr, zu bestimmen. Später einlaufende Inserate können alsdann erst im nächsten Blatte eine Stelle finden. Hanau den 13. Febr. 1822.
Die Expedition des Provinzial- Wochenblatts.
Weiss
2. Wegen der mir allerhöchst übertragenen Führung der hiesigen Landesschuldeutilgnngskasse mache ich Folgendes bekannt: daß alle bisherige Einrichtungen für die Einlösung der fälligen Obligationen und Zinscoupons bleiben, ausser daß künftighin die Kasse des Montags und Donners- tags von 11 — 12 Uhr, statt bisher Dienstags und Freitags, geöffnet ist. Hanau den 11. Febr. 1822. Küminell, Regierungssekretar.
3; Hiermit benachrichtige ich Jedermann, daß die diesjährige Tüchersammlung für die Hcilbronner Bleiche ihren Anfang nimmt. Die erste Versendung geschieht Anfangs März und wird von 14 Tage zu 14 Tage, bis Ende Juli, damit fortgefahren. Wilhelmine Correll, wohnhaft bei Hrn. Friedrich Fischbach, an der franz. Aller.