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Beilage z u Nr. 8. (21. ge&r. 1822.);

des Provinztal-Wochenblatts.

3. Hiermit benachrichtige ich Jedermann, daß die diesjährige Tiichersammlnng für die Heilbronner Bleiche ihren Anfang nimmt. Die erste Ver- fenbmig geschieht Anfangs März und wird von 14 Tage zu 14 Tage, bis Ende Jnli, damit fort- gefahren. Wilhelmine Cotrell, wohnhaft bei Hrn. Friedrich Fischbach, an der franz. Allee.

4. Es werden alle diejenige, welche Ansprüche an die Stengelsche Masse zu machen haben, hier­mit ersucht, ihre Forderung binnen hier und vier Wochen einznreichen, indem nach Verlauf dieser Frist sie mit ihrer Forderung znrückgewiesen wer­den. Zugleich werden Diejenige, welche noch Zahlungen an diese Masse zu leisten haben, höflichst gebeten, dieselbe in oben angegebener Frist an Metzgermeister Foll zu entrichten, indem sonst nach Ablauf dieser Zeit gegen die Ansbicibende gerichtlich verfahren werden wird. Hanan den 4. Februar 1822.

5. Sollte Jemand an den verstorbenen Handels- marin Michael Ganß noch Forderungen zu ma­chen sich berechtigt glauben, so hat er solche bin­nen 14 Tagen bei einem der Unterzeichneten an- znzeigen, und nach Nichtigbefinden Befriedigung entgegen zu sehen. Hanan den 5 Febr. 1822.

Samuel Ganß. Esaias Ganß.

6. Ein junger Mensch kann gegen billige Bezahlung Kost und Wohnung sogleich erhalten, bei Wittwe Siggnel in der Altstadt.

7. Einem geehrten Publikum empfehle ich mich im Federnputzen, wie auch im Bettnähen und bitte um geneigten Zuspruch.

Wittwe Söller, wohnhaft in den drei Häringen bei Frau Schwarz.

8. Künftigen Sonnabend den 23. Febr. findet die Verloosung der Düchsflinte bei Herrn Hoffmann im Geluhäuserbau nach Vorschrift statt, wozu die Herren Loosebesitzer höflichst eingeladen sind von " Heinrich Cosier.

9. In einem Hause der Altstadt hat man einem Be­kannten einen blauen Regenschirm geliehen, um dessen Zurückgabe man bittet.

10. Den am 13. d. M. ausgespielten Kinderwagen hat No. 8852 gewonnen. Heidel.

11. Meine Datier errichtete Tuchscheererei empfehle ich wiederholt der Aufmerksamkeit aller derjenigen, welche in dem Fall sind, sich derselben zu bedie­nen. Es werden darin Tücher in ganzen Stift-

ken, so wie die zum Umwenden bestimmte oder umgefärbte tucheneHerrenklcidungcn und Damen- überröcke, ferner Tischüberzüge, Billardtücher re. aufgearbcitet, geschoren und apprettirt, so daß solche vollkommen das Ansehen des neuen Tuches erhalten. Durch eine schnelle, befriedigende und besonders billige Bedienung glaube ich mir zahl­reiche Aufträge versprechen zu dürfen.

Abraham Reinertz, im Bleichgarten, ohnweit der grünem Scheere.

* * *

10. Anzeige an das Publikum über die Herausgabe' des neuen Jahrgangs der Blätter für häusliche Erbauung des Christen. Herausgegeben von einem Vereine christlicher Geistlichen verschie­dener Konfessionen.

Abeunals hat ein Jahrgang dieser christlichen' Erbanungsschrift begonnen, welche sich seit ihrer Entstehung der steigenden Theilnahme so vieler

wahrhaft stemmen Gemüther, und unter diesen der Ersten und Edelsten der Ration erfreut Erhoben von dem herrlichen Gedeihen ihrer red­lichen Zwecke, durch diese Blätter: reinen Christenglauben und seine Frucht, ein Gottgefälliges Leben zu fördern, werden die Verfasser auch in diesem Jahrgange' mit vermehrter Kraft, obgleich anspruch- und namenloS fort fahren , durch gediegene, im Gei­ste Jesu verfaßte Mittheilungen für die heilige' Sache des Christenthums und seiner Gläubigem zu wirken, und hierdurch wie bisher im Verbor­genen Segen zu bereiten. Frankfurt a/M. inp Januar 1822.

Die Herausgeber und Verfasser der Blätter für häusliche ,Erbauung des Christen-

Als weitere Nachricht über dieses hcilvolls- Werk, siehe hier nur noch unsere Versicherung- als Verleger, daß wir auch fernerhin nichts unterlassen werden, was dasselbe in jeder Hin-' ficht seinem Inhalte würdig machen könnte. Die Herausgabe der Blätter wird jede Woche pünklich erfolgen, und diese sollen dah1 er wieder eben so richtig durch dazu eigens 6er siellte Leute, so wie an Auswärtige durch die O. Postamtszeitungsexpedition, welche Miss Verlangen auch Probeblätter ausgiebt, an Die resp. Herren Abonnenten abgeliefert werdsni.