42 —
unserer geliebten Schwägerin und resp. Tante, Jungfer Marie Margarethe Henriette Wiedemann, ergebenst an- Sie starb am 24- dieses Monats im 75reu Jahre ihres Alters, nach einer viertägigen Krankheit an einer kun< genentzündung- Ruhig und still war ihr Leben, ruhig und sanft ihr Ende. Hanau den 24- Ja- nuar 1822.
Marie Henriette Wiedemann, geb. St a res.
Für mich und meine beiden Söhne.
Vermischte Anzeigen.
1, Da vom Anfänge des laufenden Jahres an, die Meutereien auch diejenigen ständigen Zahlungen zu besorgen haben, welche bis zum Ende vorigen Jahres auf die eiugegangeneu Landrezepturen, für Rechnung der Generalmilitärkasse, angewiesen waren; so wird solches allen denjenigen, welche ihre Militärbesoldungen, Wartegelder und Peur stonen aus Laudrezeptureu zu beziehen hatten, hiermit zu dem Ende bekannt gemacht, um sich vom laufen den Monate an, der Zahlung wegen, zu der gesetzmassigen Zeit, an die Reuterei, wel- che ihrem Wohnorte am nächsten ist, zu wenden. Veränderungen des Wohnortes ausserhalb des Rentereibezirks, und die Beweggründe dazu müssen zeitig anher angezeigt werden. Cassel den 14- Jan. 1822.
Kurf. Militärökonomiedcpartements 1te Divis.
2. Eine Brieftasche mit grünen Decken, worinnen Briefe, Rechnungen und dergl. befindlich, ist vor mehreren Tagen verloren worden. Man bit- tet den redlichen Finder um Zurückgabe derselben an die Expedition.
F. Sonntag, als den 3. Februar, ist Vauxhall im Riesen und der Anfang um 8 Uhr.
Ebermayer.
5. Es wird von einer stillen Haushaltung in einer freundlichen Lage hiesiger Neustadt eiue Wohnung aus 2 — 3 Zimmern ohne Möbeln, Küche und Kammern besichend, sogleich zu bewohnen gesucht. Von Wem? sagt die Expedition.
4. Eine schöne Auswahl größtentheils neu verfertigte Maskenkleider liegen um billige Preise zum Ausleihen bereit, welche ich meinen Freunden bestens empfehle. Chr. Kreiß.
5. Am verwichenen Sonntag, den 20. Januar, ist vom Wilhelmsbad bis Hanau, oder auch in der Stadt selbst, eine Brieftasche verloren worden; sie ist mit rothem Saffian überzogen, und befiehl aus blanseidenem Grund, worauf einige Bouquets von Chenillen gestickt sind, das Innere ist mit Rosaseide gefüttert; es befindet sich darin ein Messer, Scheere :c-, nebst einem Feuertäschchen auf Silberstramin gestickt. Der redliche Finder
erhalt eine zu seiner Zufriedenheit ausfallende Belohnung. Bei der Expedition ist das Nähere zu erfragen.
6. Ein nahe an der Kinzigbrücke gelegener Garten, 2 Vrtl. 28 Ruthen haltend, ist aus der Hand zu verkaufen oder zu verpachten. In der Ex, peditivn das Nähere.
7. Ein kleiner junger Hund, von Farbe schwarz, weisser Brust, Pfoten und Blesse und geschnittenen Ohren, hat sich in voriger Woche verlaufen. Derjenige, dem er zugelaufen seyn sollte, wird ersucht, ihn dem Eigenthümer, welcher in der Expedition zu erfragen ist, gegen ein gutes Douceur wieder überliefern zu lassen.
8. Auf das Handbuch des kurhessischen Militär-, Hof- und Civilstaats für das Jahr 1822 nehmen wir noch Bestellung an. Hanau am 29. Jan. 1822. Waisenhausbuchha n d l u n g.
9. In der Oberforsimeister- Wohnung am Schloß wünscht man den Eigenthümer des zweiten Theils des siebenjährigen Kampfes auf der pyrenäifchen Halbinsel zu wissen, um dieses Buch demselben mit Dank wieder zustellen zu können; dagegen ist seit einem Jahr der dritte Theil des Grafen Do- namar von Butterweck, durch Verleihen verloren worden, und wird dieser für Jedermann unnütze Theil wieder zurück erbeten.
10. Da bei dem heute abgehaltenen Lizitationstek- mm zu dem diesjährigen Osternmehl kein annehmliches Gebot geschehen, so wird solcher auf Dienstag den 5- Februar festgesetzt. Liebhaber hierzu wollen sich an erjagtem Tage, Nachmittags 2 Uhr, auf hiesiger Banstube einfinden.
Der Vorstand der hiesigen israelitischen Gemeinde.
Verehelichte, Geborne und Gestorbene in hiesiger Stadt.
Verehelichte.
In der evaugel. Gemein de der Marienkirche:
Den 25- Jan. Christoph Simon, Schutzverwaud- ter und Strumpfmacher in der Neustadt, weil, ■ Franz Simon, gewesenen Bürgers und Ar- menvoigts das. nachgel. ehel. Sohn, und Ka< tharme, weil. Johannes Hafner, gewesenen Bürgers und Schuhmachermeisters zu Schluch- tern nachgel. ehel. Tochter.
Den 28. Jan. Bernhard Oehm, Bürger und Schlossermeister in der Altstadt , weil. Johannes Oehm, gewesenen Bürgers und Gärtners zu Cassel nachgel. ehel. Sohn , und Jungfer Christine Philippine, weil. Herrn Reinhard