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bach; welches hierdurch bekannt gemacht wird. Hariau den 11. Januar 1822.

Aus kurfürstl. hessischer Regierung das.

Gerichtliche Vorladungen.

1. Bergen. Nachdem in Sachen des Schntzjm den Meyer Rosenstein zu Bockcnheim, gegen Margarethe Kreckler aus St. Goar, welche sich, in Bockenbeim aus Permission aufgchalten, durch Remissoriales knrhcssischen Hofgerichts in Hanau vom 17. Februar dieseses Jahrs, der Letzteren nachgelassen worden, den in der ersten Instanz versäumten Beweis, die gegen solche eingeklag- teil 83 fl. 20 fr. Hausmiethe bezahlt zu haben, durch Eides Antrag annoch zu führen, dieselbe aber immittelst sich von Bockenheim entfernt hat, und ihr lKrmaliger Aufenthalt unbekannt ist; so wird genannte Margarethe Kreckler hierdurch aufgefordert, jenen Beweis binnen vier Wochen vor kurfürstl. Amt allhier, so gewiß annoch au- zutreten, als dieselbe widrigenfalls damit ansge» schlössen, und dem klagenden Schntzjuden Meyer Rosenstein, mittelst Versteigerung ihrer in Vok- kenheim zniückgelasieuen Effekten, zur Bezah­lung ermeldeter Hausmiethe verholsen werden wird. Bergen am 27. Dez. 1821.

Kurhessisches Jnstizamt das.

C r a m e r.

2. Schlucht er«. Auf Anrufen der Jntestaterben des zu Gchlnchtern verstorbenen Rathsverwaudten und Hospitalverwalters Lottich, werben alle diejeni­gen, welche an dessen Nachlaß Forderungen zu haben - glauben, vorgelaren, solche in term. bett 14- gebt. I. I. bei unterzeichnetem Amte zu Protokoll zu geben, so gewiß, als sie sonst von einer Einrich­tung, die in Rücksicht des Schnldeuwescns ge­macht werden wird, ausgeschlossen werden sollen. Dekr. Schlüchtern am 9. Jan. 1822.

Kurfürstl. Jnstizamt. Büff.

3. Salm ü nste r. Nachdem die Jmmobilarbe- sitzungen des Johannes Paris zu Ahl auf An­dringen dessen Hypothekarglänbiger im Exekutions- Wege verkauft, der unterfertigten Gerichtsstelle aber in der Zwischenzeit noch mehrere andere von demselben kontrahirte Schulden bekannt geworden sind, und sofort vor Zusammenberufung der sämmtlichen Pansischen Gläubiger der Ueberschnß des erlösten Güterkaufschillings nicht vertheilt werden kann, so werden sämmtliche noch nicht befriedigte Gläubiger des gedachten Johannes Paris zur Liquidation ihrer habenden Forderun­gen mit den hierüber sprechenden Dokumenten auf den 28. März l. J. unter dem Nachtheile vor­

geladen , daß die Nichterscheinenden bei Vertheir lung des noch vorhandenen MassevermogenS nicht ferner berücksichtigt werden können. Salmünster am 16. Jan. 1822.

Kur Hess. Jnstizamt. hoyß.

4. Neu hanau. Nachdem bei der Untersuchung desVermögenszustandes des Ncuhanancr Bürgers und Handelsmanns Anton Giubener die Unzu­länglichkeit des Vermögens zur Bezahlung der Schulden sich ergeben, und desfalls der Gaut- prozeß erkannt worden, so werden alle diejeni­gen, welche auS irgend einem Rcchtsgrund For, derungen haben, hierdurch vvcgclateu, um solche in dem auf den 21. f. Monats anberaumten Li- quidationstermin unter dem Rechtsnachtheil der Ausschließung anzugeben, und rechtserforderlich zu begründen. Zugleich werden diejenigen, wel­che Zahlungen an die Masse zu leisten haben, auf- gefordert, solche bei Vermeidung doppelter Zah­lung an Niemand anders, als an den bestellten Massenverwalter, Vcrganthungsschreibcr ailjci. Dörr in Neuhanau abzufübren. Hanau den 13. Jan. 1822. Kurhess. Landgericht.

5. M e e r h o l z. Nachdem die Ehefrau des Schntz- jnden Jonas Psaak zu Rothenbergen um Sicher- siellung ihres in die Ehe eingebrachren Vermögens gegen ihren Ehemann nachgesucht, und sich bei der Errichtung des Inventars ergebe» hat, daß desselben Vermögen bei weitem nicht zur Dccknüg des von der Ehefrau angegebenen iuferirteu Der- mögenS Hinreicht, so werden hic mit sämmtliche Kreditoren desselben auf Donnerstag den 14- Febr. 1. J. vorgeladen, um ihre Forderungen anznzcigen, liquid zu stellen, und ihr allenfalls gegen die Ehefrau behauptendes Vorzugsrecht auszuführeu. Die Ausbleibende haben zu gewär­tigen, daß sie von der Masse abgewiesen werden. Meerholz den 11. Jan. 1822.

Kurhess. Gröfl. Jsenburgisches Jnstizamt.

K. Dosch.

B e k a n n t m a ch u n g e n

öffentlicher Verkäufe von Grundstücken.

1. Hanau. Der Blachieresche Garten, zwischen Hanau und Wilhelmsbad, in der Kesselstädter Terminei gelegen, hält 3 Morgen 3 Vrtl. 32 Ruthen gut gehaltenes Grabland und ist mit 278 Weinstöcken, 160 Obstbäumen und 29 Zwerg- bäumetl bepflanzt, und worin sich Wohnhaus, Gartenhaus, Stallungen, Böden, Brunnen , Remisen befinden, soll auf Ansuchen der Erbin- teressenten Samstag den 26. d. M., Nachmit­tags 3 Uhr, auf dem Kesselstädter Gemeindhause an