— 15 —
solche Patienten empfehlen, indem sie ohne alle schädliche Gewürze ist. Auswärtige Bestellungen werde ich nicht ermangeln, auf das Prompteste ru beschleunigen, und bitte um geneigten Zu, spruch Der Preis ist das Pfund 8 fl. 30 fr„ auch werde ich solche in 5, * und z Pfunden ver, kaufen. Auch sind bei mir auf Bestellung alle Sorten Creme und Gelee zu haben, wie auch Molladen, kalte Pasteten und Mehlspeisen, und verspreche hieimit die größte Zufriedenheit.
Wilhelm Schliugloff, Eastwirth zur Stadt Frankfurt.
8. Unterzeichneter, in der Frankfurter straffe Ro. 122 wohnhaft, empfiehlt sich einem gchrrcn Publikum in aller Seilerarbeit, langen nochmals rein ausgehecheltem brabäuterund braunschwcigcr Flachs, feinem Werg, guten Spinnradsarten, feinsten Straßburger Schuhmacherhanf, Gurten, grüner Wagenschmiere, ruid verspricht oil- lige Preise und reelle Bedienung.
Christ. Schmidt, Seilermeister.
9. Bei Bäckermeister Roll, in der goldnen Schippe, sind alle Tage frische Fastenbretzeln und Mastcl- lenkuchen zu haben. Auch verkauft er ftdcrzeit Torf in grossen und kleinen Partieen.
10. Ein grosses Mutterschweiu mit zehn Snngen ist zu verkanseu. Naheie Nachricht giebt die Expe
dition. _ , ,
11. Mehrere Kanarienhähne sind zu verkaufen gegenüber dem Weinberg in No. 880. _
12. Heu und Grummet, in Zentnern nnd Viertel - zeutnern, siebt billig zu verkaufen bei JsaakOhl gegenüber dem Althananer Hospital.
15. Vorjähriger Borstorfer Aepfelwein, -die Maas 12 kr., bei Johann Friedrich Fischbach.
14. Polirte Arbeitstische, kirschbaumeue Kommoden, Kleiderschränke mit 2 Thüren, tannenen Schiff- bettladen und ein kirschbanmeucr Schreibcomtoir ist bei dem Schreinermeister Büttenklepper um billigen Preis zu verkaufen.
15. Mittwoch den l6. Januar, Nachmittags um 2 Uhr, soll in der Wohnung des Herrn Oberforstmeisters von ^ützow eine freiwillige Verganthung von Spiegeln, 2 Kronleuchtern, einem grossen gutgehaltenen Stubenteppig, wie auch gutem Bett- werk, desgleichen gutgebaltenen Möbeln, bestehend in 1 Zilinder von Birkenholz, 1 Blumen-, Spiel - runden und andern Tischen, von Kirsch-, Nußbaum- und Tannenholz, Sophas mit lind ohne Sessel, Kommoden von Nußbaum, Stühlen, Kleiderschränken und Bettstellen von Tannenholz und sonstigen Küchen - und Haushaltungs, geräthschasten öffentlich an den Meistbietenden gehalten, und damit den folgenden Tag, Nachmittags , fortgefahren werden. Hanau den 31.
Dez. 1821. Seb. Nickel,
Hofgerichtsverganthuligsschreiber.
16. Freitag den 11. Jan. 1822, werden in der Behausung des verlebten hiesigen Bürgers und Handelsmanns Joh. Friedr. Wolff, die zu seinem Nachlaß gehörigen Spezereiwaaren, Kaffee, Zucker, Nudeln, Zimmet, Nelken, Pfeffer, Pie- ment, Stärke, Rauchtabak, desgleichen sämmtliche Ladengerächschafteu, öffentlich au den Meist- bieteudeu verkauft, und Vormittags um 9 Uhr der Anfang gemacht. Neuhanau den 24. Dez. 1822. Joh. Dan. Dörr,
Verganthnngsschreiber.
17. Die hinterlassenen Mobilien des verstorbenen hiesigen Bürgers und Handelsmanns, Joh. Friedr. Wolff, bestehend in Gold, Silber, Zinn, Kupfer, Messing, Eisen-, Blech-, und Holzwerk, Porzellan, Leineugerath, Manns- kleideru, Büchern rc., werden in des Verlebte« Dchausiiug öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Bezahlung verkauft, und damit Montag den 2l. Jan. 1822, Nachmittags um 2 Uhr, der Anfang gemacht, und folgende Tage, Vor- und Nachmittags damit fortgefahren, der Verkauf des Goldes und des Silbers wird Mittwoch den
23., Nachmittags um 2 Uhr, vorgeuommen wer, den. Neuhanau den 24. Dez. 1821. '
Joh. Dan. Dorr, Verganthnngsschreiber.
18. Die gesottenen Fasienbretzeln werden wegen Ber, Hinderniß, nur Sonntag und Mittwoch gebacken, die mürben Bretzeln alle Tage, und nehmen Svnntag den 13. dieses ihren Anfang.
Bey fiegeL
Vermischte Anzeigen.
1. Den zweiten Weihnachtsfeiertag wurde in dem Weiuzimmer bei Herrn Wiedemann ein runder Hut, veimuthlich aus Versehen, verwechselt. Man ersucht den Besitzer, diesen gegen den feint# gen grWigst an Herrn Wiedemann abzugeben. 2. Ein in gutem Stande befindliches Klavier wird zu kaufen gesucht. In der Expedition das Nähere.
5. Da ich gerne die Geschäftsbücher meines scel. Mannes, des gewesene» Bürgers und Schneidermeisters G. K Pfeil dahier, in Ordnung zn bringen wünsche, so ersuche, ich höflich alle dic, jenigen, welche noch Zahlungen an mich für verfertigte Arbeiten zu leisten haben, bald möglichst zu berichtigen.
C. L. P fe.i l seel. Wittwe, geborne Heynemann.
4. Ein Garten im Mühlloch, 1^ Morgen 16 Ruth., ist zu verzinsen oder zu verkaufen.
Molitor Wittwe, bei Hrn. Pannot an der franz. Allee.
5. Reinhards Predigten 18 Bände, gebunden,
und eine Meiersche Bibel, roh, sind um billigen