13. Hadamar (927—956).
14. Hatto II. (956-968).
15. Werner (968—982).
16 Brantho I. (983—991).
17. Hatto HI. (991-997).
18 Erkanbald (997—1012).
19' Brantho II. (1012-1014).
20 PoPPo (1014—1018).
21. Richard (1018—1039).
22. Sigward (1039—1043).
23. Rohing (1043—1047).
24. Ek bert (1048—1058).
25. Sigfrid (1053-1060).
26. Widerad (1060—1075).
27. Ruthard (1075—1096).
28. Godefrid (1096—1109).
29. Wolf Helm (1109—1114).
30. Erlös (1114—1122).
31. Udalrich (1122—1127).
32. Heinrich I. (1127—1133).
33. Bertho I. (1133—1134).
34. Konrad I. (1134—1140).
35. Aleholf (1140-1148).
36. Rugger I. (1148).
37. Heinrich II. (1148—1149).
38. Markwart I. (1150—1165).
39. Gernot (1165).
40. Hermann (1165—1168), ui41. Burkard (1168—1176).
42. Rugger II. (1176—1177).
43. Konrad H. (1177—1192).
44. Heinrich III. (1192—1216).
45. Hartmann I. (1216).
il 46. £ u n o (1216—1222).
47. Konrad HI. von Malkos (1222—1247).
48. Heinrich IV. von Erthal (1249—1261).
49. Berthold (Bertho) von Leipolz (1261 bis 1271).
50. Bertho UL von Mackenzell (1271—1274).
51. Bertho IV. von Bimbach (1274—1286).
52. MarkwartII. von Bickenbach (1286—1288).
53. Heinrich V. von Weilnau (1288—1313).
54. Eberhard von Rotenstein (1313—1315).
55. Heinrich VI. von Hohenberg (1315—1353).
56. Heinrich VII. von Kranlucken (1353—1372).
57. Konrad IV. von Hanau (1372—1383).
58. Friedrich I. von Romrod (1383—1395).
59. Johannes von Merlau (1395—144Q).
60. Hermann II. von Buchenau (1440—1449).
61. Reinhard von Weilnau (1449—1476).
62. Johannes H. van Henneberg (1476—1513 bezw. 1472—1507).
63. Hartmann H. von Kirchberg (1513—1520 bezw. 1407—1521).
64. Johann n e s m. von Henneberg (1521 bis 1541).
65. Philipp Schenk von Schweinsberg (1541 bis 1550).
66. M o ' - " a n g I. Theodor von Eusigheim (1550
'M» Ra Mail alt He Rlftbafa w« falte.
67. Wolfgang H. Schutzbar v. Milchling (1558 bis 1567).
68. Georg Schenk von Schweinsberg (1567—68). 69. Wilhelm Hartmann von Klauer (1568—70).
70. Balthasar von Dermbach, genannt Grauel (1570—1606).
71. Johann Friedrich von Schwalbach (1606 bis 1622).
72. JohannBernhard Schenk von Schweins» berg (1623—1632).
73. Johann Adolph von Hoheneck (1633—35).
74. Herman Georg von Neuhof (1635—1644).
75. Joachim von Gravenegg (1644—1671).
76. Bernhard Gustav von Baden-Durlach (1671—1677).
77. Plac idus von Droste (1678—1700).
78. Adalbert L von Schteisras (1700—1714).
79. Konstantin von Buttlar (1714—1726).
80. Adolph von Dalberg (1726—1737).
B. Fürstbischöfe.
1. Amand von Buseck (1737—1756).
2. Adalbert II. von Walderdorff (1757—59). 3. Heinrich VIII. von Bibra (1759—1788).
4. Adalbert HI. von Harstall (1788—1802, beM. 1814).
C. Bischöfe.
1. Johann Adam Rieger (1829—1831)
2. Johann Leonard Pfaff (1831—1848).
3. Christoph Florentius Kött (1848 bis 1873).
4. Georg Kopp (1881—1887).
5. Joseph Weyland (1888—1894).
6. Georgius Ignatius Komp (1894—98).
7. Adalbertus Endert (1898—1906).
8. Joseph Damian Schmitt (1907 — ab multos annos!)
„...Das habt ihr mir getan."
Eine Episode aus dem Leben des hochseligen Bischofs von Uetteler-
Herbstzeit ist's. — Ein rauher Nordwind fährt über die bereits abgeernteten Felder und rupft das dürre gelbe Laub von Büschen und Bäumen, um es in tollem Durcheinander vor sich herzutreiben. Schwere Wolkenballen, die eilig dahingetrieben werden, gestatten der Sonne nur auf Augenblicke ihre Strahlen auf die ersterbende Erde zu werfen.
Dicht an dem sandigen Wege steht auf einer kleinen Anhöhe unter einer Saumgruppe ein schlichtes Holzkreuz. Ein Kunstwerk ist's wohl nicht, aber mancher hat schon ein kurzes oder auch längeres (S eibet hier gesprochen, denn der Ort ist recht still und lauschig, so recht zur Andacht geeignet. Weithin dehnen sich die Felder, in der Ferne von dunklen Waldstreifen begrenzt. Hier und da schimmert aus dem herbstlichen Gelb des Laubes die Bedachung eines Bauerngehöftes, und von drüben grüßen die Türme Beckums herüber.
Jetzt kommt ein Mann auf die kleine Anhöhe . zugeschritten. Groß und stattlich ist die Figur, die hell und klar blickenden Augen werden von einer hohen Stirn überragt. Die Kleidung des Ankom- Menden läßt in ihm den katholischen Priester er» rennen.
Andächtig entblößt er fein Haupt, um ein inniges Gebet zu dem am Kreuz für uns gestorbenen Heiland emporzusenden. Dann vertieft er sich ganz in das Beschauen des landschaftlichen Bildes, das sich vor ihm ausbreitet. Eine selige Freude, wie sie nur guten Menschen, die noch das Werk Gottes in der Natur erkennen, eigen ist, breitet sich über seine scharfgeschnittenen Züge aus, als er die Augen umherschweifen läßt.
Plötzlich richten sich feine Blicke starr auf einen Punkt. Ein Kind ist's, ein weinendes Mädchen, das feine Aufmerksamkeit erregt. Langsam kommt es den Weg, der am Kreuze vorbeiführt, herabgs» schritten.
„Die Anna-Liese", lispeln die Lippen des Priesters. — Er kennt das Kind aus dem Religionsunterricht. Es ist die Tochter einer armen Witwe
Jetzt ist es in seiner Nähe angelangt.
"Nun, Anna-Liese, woher kommst du denn?" fragte er in freundlichem Tone, auf das Kind zutretend.
Jäh erschrickt es beim Klange der Stimme. Sich allein glaubenb, hat es feinen Tränen freien Lauf gelassen, und nun sieht es sich plötzlich dem Kaplan von Bekum gegenüber.
Nummer 43 / Serke 7.
Teilnahmsvoll ruhen die Blicke des Priesters auf dem Kinde, dessen ärmliche Kleidung dem rauhen Winde wenig Widerstand bietet.
„Weshalb weinst du denn, Anna-Lise?"
„Ach, Herr Kaplan, ich — ich — ich--"
Beschämt, mit hochrotem Gesicht, blickt das Kind zu Boden, während es mit dem Zipfel der Schürze die Tränenspuren von den Wangen wischt.
„Nun, sei doch nicht so furchtsam, rede nur. —♦ Was ist dir geschehen, daß du meinst?"
„Ich war nach dem Felde drüben gewesen", fährt die Kleine nun fort, „und bekam plötzlich Hunger. Da ging ich in das Bauernhaus dort am Wege und bat um ein Stück Brot, und da sagte der Bauer. .
Erneutes Weinen erstickte des Kindes Stimme.
Sanft legte sich die Rechte des Priesters auf Anna-Lieses blonden Scheitel.
„Was sagte der Bauer denn, erzähl' es nur!"
„Da sagte der Bauer: ich sei ein Bettelmädchen, er gebe mir nichts. Ich solle machen, daß ich fortkomme, sonst hetze er den Hund auf mich."
Ein wehmütiger Zug gleitet über das Gesicht des Priesters, dann sucht er mit sanften Worten das Kind zu beruhigen.
„Aber ich bin doch kein Bettelmädchen, Herr Kaplan!" Mit großen, tränenfeuchten Augen, aus denen der ganze Schmerz einer Kindesseele spricht, blickt die Kleine zu ihm auf.
„Nein, gewiß nicht, Anna-Liese, ich weiß das ja. — Komm, laß uns ein Vaterunser für den Bauern beten, dann hole ich dir ein Butterbrot."
Da stehen sie unter dem Kreuze. Beide in der Seele von hartherzigen Menschen verwundet.
„Vater unser . - . Unser tägliches Brot gib uns heute . . .Amen!" ---
Beruhigt durch die freundlichen Worte, hat das Kind feine Tränen gestillt. Hoffnungsfroh, bald seinen Hunger stillen zu können, läßt es sich auf das Gras nieder. Der edle Priester aber schreitet auf das Bauernhaus zu, wo die kleine Bittstellerin eine so lieblose Behandlung erfahren hat.
Der Bauer ist just auf dem Hofe beschäftigt, als der Kaplan das breite Holztor der Umzäunung öffnet. Aufs höchste erstaunt ob dieses Besuches, tritt er dem Eintretenden entgegen.
„Guten Tag, Herr Kaplan; das ist ja schön, daß sie uns auch einmal die Ehre ihres Besuches schenken. Da kommen Sie nur gleich mit herein in die Stube. — Wird sich meine Frau freuen."
Ruhig läßt sich der Kaplan von dem Hofbesitzer in das Haus führen.
Die Knechte und Mägde grüßen verwundert und wissen gar nicht, was der Besuch zu bedeuten haben mag.
Mit sanfter Gewalt wird der Kaplan in den hohen Lehnstuhl gedrückt — es ist der Ehrensitz —, und bald sind in dem Zimmer alle Familienmitglieder versammelt. Eines jeden Begrüßung muß der Kaplan sich gefallen lassen. Und doch sind seine Gedanken bei dem harrenden armen Kinde.
„Nun, Mutter, deck den Tisch und bring das
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