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Seite 10 / Nummer 42.

Messer für die Würdigung der Tätigkeit eines Entsasta- fenen gelten kann, dann darf man mit Fug und Recht behaupten, die liebe Schwester Plazida genoß in allen Bevölkerungsschichten eine außerordentliche Wertschätz jung Ein fast endloser Trauerzug folgte dem Sarg, Den Leichenwagen begleiteten zu beiden Seiten Barm­herzige Schwestern mit brennenden Kerzen. Ihm folg­ten etwa 50 Schwestern, die von nah und fern herbe'- geeilt waren, um ihrer nun in Gott ruhenden Mitschwe­ster das letzte Geleit zu geben. Die kirchliche Einseg­nung nahm der 5). Herr Dechant Martin vor. In einer ergreifenden Grabrede rief er der Trauergemeinde noch­mals die vielfachen Derdienste der Heimgegangenen kurz in Erinnerung, die über ein Menschenalter in stiller selbstloser Bescheidenheit ihren aufopfernden Beruf aus- iibte, bis Gott sie von der Stätte ihrer Wirksamkeit ab­rief. Der Männergesangverein Cäcilia brachte das prächtige Grablied von J. Köhler, „Still ruht ein Herz", vollendet zum Dortrag. Schwester Plazida kam genau vor 40 Jahren, am 4. Oktober 1892, nach Geisa. Seit dieser Zeit war sie ununterbrochen am hiesigen Hospital und Krankenhaus tätig. Es war nach Ablegung der Profeß ihr erstes und blieb ihr einziges Tätigkeitsfeld Ausgestattet mit vorzüglichen Gaben des Herzens hat fü unermüdlich und immer hilfsbereit ihren schweren, opfer­reichen Dienst erfüllt. Es zeugt gewiß von ganz be sonderen beruflichen Eigenschaften als Krankenschwester daß gerade die Schwerkranken immer das ruhige, sich in allen Lagen gleich bleibende Wesen der entschlafenen Schwester schätzten und deshalb so oft gerade ihren Bei­stand erbaten. Kein Wunder, daß sie aus dem Grunde aber auch wegen ihres immer zuvorkommenden, immer bescheidenen Charakters bei der Bevölkerung hoch ver­ehrt wurde. Möge der Dergelter alles Guten der lieben Entschlafenen den wohlverdienten Lohn verleihen für all ihre Mühen, all' ihre Sorgen und ihre Liebe! Sie ruhe in Frieden!

Geisa. Die Eheleute Maurermeister Heinrich Rohm und Frau, geb. Möller, feierten das seltene Fest der Goldenen Hochzeit. Am Vorabend erfreute der Män­nergesangverein „Sangesfreunde" das Jubelpaar durch ein wohlgelungenes Ständchen. Die kirchliche Feier fand in der Hospital-Kapelle statt. Hierbei richtete Herr De­chant Martin herzliche Worte an die greifen Eheleute. Sehr groß war die Anteilnahme der Bevölkerung am goldenen Ehejubiläum der Arbeitsveteranen, und von allen Seiten wurde ihnen herzlich gratuliert Auch der Hochw. Herr Bischof von Fulda ließ seine Glückwünsche aussprechen und ein prächtiges Bild überreichen. Eine Vertretung der Stadt Geisa überbrachte mit einem klei­nen Angebinde ihre herzlichen Wünsche. Möge Gott dem Jubelpaar in Gesundheit einen langen, gesegneten Le- bendsabend vergönnen!

Geismar. Durch die Zentrumspartei wurde am Dienstagabend der Wahlkampf eröffnet. Er wurde wie­der, wie wir es vom Zentrum gewohnt sind, weniger als Kampf, sondern als politische Aufklärungsarbeit be= trieben. Studienrat Pradel aus Heiligenstadt, der als Abgeordneter in den letzten Reichstag für unseren Wahl­kreis eingezogen war, sprach über die politisch Lage. Seine Ausführungen nahmen sachlich zu der Arbeit des Kabinetts Papen und den Ereignissen der letzten Wochen Stellung. Es wurde keine verführerische Zukunft vor- gegauktelt, sondern die Dinge wurden in ihrer ganzen Schwere gesehen Die Aussprache bemühte sich um praktische Fragen, die für unser Dorf in Frage kommen. Es wäre zu begrüßen, wenn sich für unsere Arbeits­losen Arbcitsmöglichkeiten beim Bau der Feldabahn er­gäben. Bei der darniederliegenden Kaliindustrie ist unsere Gegend ja besonders hart mitbetroffen. — Die Beteiligung an der Versammlung war gut. Es ist er­freulich, daß unser Abgeordneter die Verbindung mit seiner Wählerschaft auf diesem Wege sucht. Am Nach­mittag hatte er sich außerdem bereits zur persönlichen Aussprache für einige Stunden zur Verfügung gestellt

Der Abend trug durch seine Art, die langsam jedem durch Versprechungen betörten Wähler die Augen öffnen muß, dazu bei, das Vertrauen zur Zentrums- fache neu zu stärken. Die Ortsgruppe Geismar geht mit Zuversicht dem Wahlkampf entgegen.

wiefenfeld. Der im Sommer vorig. Jahres ins Leben gerufene Freiwillige Arbeitsdien st hat sich bewahrt. Augenblicklich arbeiten 29 Jugendliche an der Herstellung von Wegen, Gräben und Brücken. Träger der Arbeit ist die Zusammenlegungsinteressenschaft Wie­senfeld. Wie wir erfahren, hat jetzt die Gemeinde Spahl in Sachen der Separation ebenfalls den Ar­beitsdienst beantragt. Man hofft, daß die Einstellung der Jugendlichen in der nächsten Zeit erfolgen kann. Gleich­zeitig erfahren wir, daß in Wiesenfeld im Rahmen des Freiwilligen Arbeitsdienstes ein neuer Sportplatz ange­legt werden soll. Von dem für den neuen Sportplatz geplanten Gelände hat man einen wundervollen Rund­blick über das idyllisch gelegene Rhönstädtchen Geisa und dessen nähere Umgebung. Der Platz soll im Frühjahr in Betrieb genommen werden.

von der thüringischen Vorderrhön. Nachdem die Re­gierung eine Reichsreform an „Haupt und Gliedern des Staates" angekündigt hat, hat der Arbeitsausschuß für Hessen (Sitz Kassel) eine Denkschrift herausgegeben, in

der der Winderanschluß der thüringischen Vorderrhön an Kurhtfsen gefordert wird. Es wird in der Denschrif darauf hingewiesen, daß auf dem Wiener Kongreß 1815 das Fuldaer Gebiet in willkürlicher Weise an Hessen- Darmstadt, Sachsen-Weimar-Eisenach, Bayern und Preußen aufgeteilt worden sei. Die Thüringische Vor­derrhön sei noch heute kirchlich und wirtschaftlich nach Westen gerichtet und müsse wieder zu Hessen kommen, zumal auch der althessische Kreis Schmalkalden, der Kreis Meiningen und größte Teil des Kreises Eisenach in stammlicher, kultureller und wirt- ichaftlicher Hinsicht eine Einheit bilden und zusammen gehören. Die Bevölkerung der einst von Hessen aus besiedelten Gebietsteile empfindet lebhaft die zwischen ihr und den Thüringern bestehenden Unterschiede. Eben­so wie der preußische Staat habe auch die Kaliindustrie, die ihren Derwaltungssitz in Kassel habe, ein großes In­teresse daran, daß die im Werratal und in der Rhön vorhandenen Kaliwerke politisch in einer Hand vereinigt werden. Die Grenze zwischen Thüringen und Hessen müsse der Thüringer Wald bilden. — Es ist anzuneh­men, daß die Rhönbevölkerung, besonders in den ka­tholischen Teilen der Vorderrhön den Anschluß an Kur­hessen begrüßen wird, zumal hier schon heute auch die wirtschaftlichen Beziehungen zum Fuldaer Land stärker sind als zum Thüringerwald-Gebiet.

Burgbergkapelle bei Bieber. Am Feste des hl. Wen­delinus, 20. Oktober, ist um 8 Uhr Beichtgelegenheit und Hochamt mit Predigt in der Burgbergkapelle. Danach Andacht zu Ehren des hl. Wendelinus?

Bieber. Vom 20. Oktober bis 6. November findet in hiesiger Pfarrgemeinde eine Volksmission statt, die von zwei Missionaren aus der Cisterzienser-Abtei Marien­statt abgehalten wird.

Bieber. Schon vor Wochen war der Sturmtag für den 2. Oktober festgesetzt. In mehreren Vorträgen wa­ren die Mitglieder des Vieberer Jungmännervereins vor­bereitet worden. Eingeleitet wurde die Feier durch eine Feuerfeier am Samstagabend auf dem nahen Burgberg. Mit der hereinbrechenden Nacht bewegte sich ein langer Zug von Jung und Alt hinauf durch den dunklen Wald zur uralten Burgbergkapelle. Auf dem Platz vor dem ehrwürdigen Gotteshause nahmen die Teilnehmer um einen gewaltigen Holzstoß Aufstellung. Nach einem Lied des Männerchors und des aus Mitgliedern der Jugend­vereine gebildeten gemischten Chores sprach ein Jung­mann den Sturmprolog. Mit der an einer auf dem Altare brennenden geweihten Kerze entzündeten Fackel steckte der Präfekt I. Schäfer den Holzstoß an. Während die lodernden Flammen gegen den dunklen Nachthimmel schlugen, hielt der Diözesanleiter der kath. Jungmänner­vereine, Herr Junglehrer Gesang aus Fulda die Feuer­rede, die in allen Herzen zündete. Vom abgebrannten Feuer zog man singend ins Bergheiligtum, wo Herr Pa­ter Julian die Vereinsgebete verrichtete. Dann bewegte sich eine Feuerschlange von Lampions und Fackeln tal­wärts zur Pfarrkirche, die bis auf den letzten Platz ge­füllt war Gemeinsam verrichtete die Pfarrfamilie das kirchliche Abendgebet. Am Morgen des Sturmtages wa­ren viele Männer und Jungmänner zur Generalkommu­nion in der Frühmesse versammelt. In einer kernigen Ansprache zeichnete der beliebte und begeisterte Jugend führer, Herr P. Julian, das Bild des kath. Jungmannes, der katholisch, jung und ein Mann sein soll. Im Laufe des Festmorgens stellten sich einige Gäste aus Salmünster, Hanau und Aufenau ein. Es war zu bedauern, daß in dem nahen Höchst an demselben Termin Sturmtag ge­halten wurde, wodurch es unseren Nachbarvereinen un­möglich gemacht wurde, unserer Einladung Folge zu lei­sten. Gegen 10 Uhr hatte sich eine überaus große Ge­meinde von Andächtigen auf dem Burgberg versammelt. Wieder sprach Herr Pater Julian herrliche Worte zu Jung und Alt, um für die große Christusidee zu be­geistern. Am Nachmittag bewegte sich der Festzug der Vereine vom Jugendheim zum Spielplatz. In der öffent­lichen Kundgebung, die durch einen vierstimmigen Chor und den Prolog ?Sturm" eingeleitet wurde, sprach Herr Lehrer Gesang über Sinn und Ziel des Sturmtages. Nach ihm brachte der Präfekt in begeisternden Worten ein kräftiges „Treu Heil" aus, an das sich das Ver­bandslied anschloß, bei dem alle Anwesenden mit er­hobenem Schwursinger „Christus, dem Herrn der neuen Zeit" die Treue gelobten. In der darauffolgenden Fest- andacht rief Herr Pater Julian alle Jungmannen auf, im praktischen Leben rechte „Katholische Aktion" zu trei­ben, woraus dann alle das „Fuldaer Bekenntnis" ab­legten. Den Abschluß des Sturmtages bildete die Auf­führung der „Nibelungen" von Hebbel durch die rühm­lichst bekannte Spielschar des Salmünsterer Jungmänner­vereins, die dadurch in anerkennenswerter Weise wesent­lich dazu beitrug, unsere Feier zu verschönern. An dieser Stelle sei ihr und besonders ihrem venenstvollen Spiel­leiter der wärmste Dank abgestattet. Nun liegt der Sturmtag hinter uns. Möge er dazu beigetragen ha­ben, über Wesen, Arbeit und Ziel des Jungmännerver­eins aufzuklären und alle, die noch immer abseits stehen, zum Anschluß zu bewegen. „Treu Heil".

Höchst (Kr. Gelnhausen). Am ersten Oktobersonntag hatte Höchst seinen großen Tag: den Sturmtag der kath. Jugend, der über Nacht einen kath. Jungmänner­verein mit über 50 Mitgliedern ins Leben rief. Arn Vorabend versammelten sich die Jungmänner mit dem Ortsgeistlichen, H. H. Geistl. Rat Hüber, im Gottes­haus. Nach einer kurzen Ansprache wurde die Fackel

des Obmannes am „Ewigen Licht" angezündet. Der Fakelzug nahm zuerst den Weg zum Pfarrhaus, wo die männliche äugend ihrem Seelsorger im magischen Fakel- schein eine glanzende Ovation darbrachte, worauf H H Geistl. Rat mit jungfrischer Begeisterung und markanter Stimme den Jungmännern und ihren Führern seine An­erkennung und seinen Glückwunsch zu dem großen Un­ternehmen aussprach. — In schweigendem Zuge beweg­ten sich dann ein halbes Hundert Fakelträger durch die dunklen Straßen des Ortes hinauf zum nahen Berge, wo das „Christusfeuer" und die Fackeln ringsherum dem ganzen Kinziggau verkündeten: daß begeisterte Jugend sich um Christus zum kath. Jungmännerverein Höchst zusammengeschlossen habe. Der Sonntagmorgen versam-

E Jungmannen um den hl. Opferaltar, wo H. H. Geistl. Rat die „Gemeinschaftsmesse" zelebrierte. Herr Diakon Eduard Pfeifer, ein hiesiger Bürgerssohn, reichte seinen ehemaligen Schulkameraden und den an­deren Gläubigen die hl. Kommunion. Beim „gemeinsa­men Kaffee" waren die Jungmänner wieder um ihren Seelsorger im Silberhaar versammelt; die Marienkinder der Jungfr.-Kongregation hatten reichlich Kuchen ge­backen und die Bedienung übernommmen. Im feierlichen Levitenamt hielt der hochw. Herr Pater Konrad von Salmünster eine zu Herzen gehende Predigt über die hohen Ziele der katholischen Jungmännerbewegung. Im Laufe des Mittags trafen zahlreiche Gäste und Vereins­abordnungen aus den benachbarten Orten ein. Gemein­sam zog man dann in die Kirche, wo die Teilnehmer das Fuldaer Bekenntnis ablegten, und die geweihten Chri­stuszeichen und das schmucke Christuswimpel entgegen­nahmen. Nach der Andacht fand vor der Kirche die eigentliche Sturmfeier statt, bei der Kaplan Boden von Kassel (Kr. Gelnhausen) eine mitreißende Sturmrede hielt. Nach weiteren Ansprachen und Liedern bewegte sich der lange Zug der Teilnehmer mit vielen bunten Wimpeln durch die Straßen des Dorfes. Das Schluß­wort sprach Hauptlehrer Worms von Höchst, der des 85. Geburtstages des Herrn Reichspräsidenten gedachte und seine begeisternden Worte in ein Hoch auf das Va­terland ausklingen ließ. — Treu Heil!

Hanau. Die Diasporajugend im Süden unseres Ful­daer Bistum ist dem ' Rufe des Generalpräses „Für Christi Reich und ein neues Deutschland" mit be­sonderer Begeisterung gefolgt. Vor Jahresfrist eröffnete die Hanauer Jugendbewegung die Sturmzeit im Kinzig­tal und erneuerte mit ihrem neu geweihten Sturmban­ner vor der Oeffentlichkeit ihr Bekenntnis zu Christus. Neue Gruppen und Bünde fanden im Freigerichter und Kinzigbezirk Wurzel und erblühen zu katholischen Ju- genügemeinschoften. Nack) dem Wunsche des Diözesan­bischofs findet das Sturmjahr im laufenden Monat einen Höhepunkt. Diesem Ruf ihres Oberhirten wird Jie Hanauer Jugend am 23. Sonntag nach Pfingsten, dem 23. Oktober, folgen. Etwa taufend junge Männer werden sich zu einer weihevollen abendlichen Lichter­wallfahrt in den Mauern unserer Stadt treffen und im Mittelpunkt der Stadt in machtvoller Kundgebung zu hrem König, dem Herrscher der Welten flehen: Alles Ur Deutschland — Deutschland für Christus!

Hanau. In der Zentrumsortsgruppe wurden ein­gehend die beiden Vorträge von Dr. Crone-Münzebrock und Arbeitersekretär Gellings, die auf der Landesaus- schußsitzung der Kurhessischèn Zentrumspartei erstattet worden sind, durchgesprochen und als Ergebnis der sehr regen Pläne für eine durchgreifende Wahlarbeit unter besonders starker Beteiligung der katholischen Jugend gewonnen. Der Werbeapparat wird um die Mitte des Monats, nachdem die Parteiführung in Münster den Kampf eröffnet hat, sich sofort in einheitlicher Form ent­falten und die vorzüglichen Aussichten der Zentrums­arbeit in der fünften Wahl dieses Jahres verwirklichen: Mit Brüning für Volksrecht und Volkswohl! — Auf Einladung der Hanauer Arbeitsgemeinschaft der katho­lischen Vereine spricht der führende Erbforscher (Anthro­polog und Eugeniker) der deutschen Wissenschaft, Pro­fessor Hermann Muckermann, vom Forschungsinstitut der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft in Berlin über „Mo­derne Ehefragen und ihre Lösung im Christentum.'" Die sozial gestaffelten Preise — bis zu 20 Psg. — wollen es gerade auch dem katholifchen Hanau ermöglichen, den unermüdlichen Vorkämpfer christkatholischer Haltung in den Fragen der Volksgesundheit zu hören.

Fritzlar. Am 6. Oktober verließ Herr Kaplan Josef Heim unsere Pfarrei, um die ihm übertragene Seel­sorge in Hofgeismar zu übernehmen. Seit dem 1. Juli 1928 als erster Kaplan in Fritzlar tätig, verstand es Pastor Heim in diesen 4% Jahren durch fein einfach gerades Wesen und seine treue Gewissenhaftigkeit die Liebe und das Vertrauen der Pfarrangehörigen zu ge­winnen. Vor allem als Präses des Gesellenvereins, des Jugendvereins und der Deutschen Jugendkraft hat der Scheidende keine Mühe und Arbeit gespart. Die Er­richtung des Jugendheims im sog. „Alten Amtsgericht" und des Sportplatzes an der Eder, die Gründung des Windthorstbundes und die verständnisvolle Förderung des Volksvereins verdienen hervorgehoben zu werden. Im Ursulinenkloster wird man des seitherigen eifrigen Klosterseelsorgers und Religionslehrers am Lyzeum nicht vergessen. Die Kranken verlieren an ihm einen be­sonders treu besorgten Freund. In der umliegenden Diaspora des Kreises Fritzlar bewies der hochwürdige Herr, wie berufen er gerade als Seelsorger der unter Andersgläubigen zerstreuten Katholiken ist — eine gute Vorbedeutung für ein erfolgreiches Wirken in dem aus­gesprochenen Diasporakreis Hofgeismar. An zwei Nach-