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«Sato Kaplan Kreß (Ilmenau) folgte. Fünf Jahre Lud dann Kaplan Wedler (Vacha) dem Vereine vor und icit 1928 leitet Kaplan Sauerbier als Präses do- geistliche Leben des Bundes, während er Zugleich als Jugcndkaplan den Nachwuchs betreut. Der heutige Vorsitzende Prokurist Eisert, wnne Fabrikant Obe mene r tH^au) sind dem Bunde seit Gründung treu geblieben; 13 ihrer Freunde hat ihnen der Tod geraubt. Besonders der Weltkrieg schlug der Gemeinschaft manche Wunde 3" den düster-hoffnungsvollen Jahren dem Krieg'erwuchs ihr unerwartet und überraschend S?t Md. 12n und «Ub-N. beten Symbol eine schmucke Standorte wurde. Zahlenmäßig gewann der Bund noch in den Jahren unserer wirtschaftlichen Schein­blüte. Mag ihm dies auch m diesen Tagen wirtschaft­licher Not erhöhte Schwierigkeiten bedeuten, so kann er darum auch mit vermehrten Kräften an ihre Linderung und Behebung herangehen. Und wie manchem ist cs verwehrt, sich heute noch im ersten Teil des Wahstpruchs Ehrlich im Handel, christlich im Wandel! zu erproben! Neben diese menschlich-karitative Tätigkeit tritt in der Erkenntnis daß eine wahre und gerechte Neuordnung der menschlichen Gesellschaft besser ist als alle Sozial­politik, eine eingehende Vertiefung in die Gedanken und Forderungen der sozialen Enzy­kliken und der christlichen nationalen Standesbewegung. Mit einem betont religiösen Programm hat der Ver­ein sein Silberjubiläum begangen. Auf vier Einkehr­abenden in der Pfarrkirche führte Pater Bruno W ü - stenberg aus der Gesellschaft der Misionare von den hl. Herzen Jesu und Mariä die katholische Männerwelt Hanaus in die Grundfragen christlicher ^elbsterziehung ein. Im Anschluß an diele Predigten feierte die katho­lische Gemeinde in der Frühe des Sonntags ein Gedächt­nisamt für die gefallenen und verstorbenen Mitglieder. In einem schlichten, bescheidenen Rahmen juurbe zum Abschluß im Kreise der Angehörigen und Freunde der frohen Geselligkeit eine Stunde gewidmet.

Allendorf (Kr. Kirchhain). Seit einigen Tagen ist man dabei, den äußeren Mantel unserer Kirche auszu- beffern. Die Leitung der Arbeiten liegt m den Händen des bekannten Architekten Baurat Lüttte-Marburg Man hofft, daß die Renovierungsarbeiten bis zum Kirchweih­fest beendigt sind. Die Ausführung der Arbeiten liegt bei drei hiesigen Firmen.

Hofgeismar. Primiztag! Für jede katholische Ge­meinde eine hohe Ehre und Freude. Ist es doch einer ihrer Söhne, der zum ersten Mal inmitten von Ver­wandten und Bekannten dem Allerhöchsten das Opfer seines Sohnes darbringen darf. Ein Freudentag in er­höhtem Maße für eine Diasporagemeinde, die feiten dieses Glück hat, vielleicht seit Jahrhunderten nicht mehr. So versteht sich die erhebende Teilnahme unserer Ge­meinde am Erstlingsopfer des Hochw. Herrn Benedik­tinerpaters Theodor Vogler aus Maria Laach am letzten Sonntag Zu Hunderten füllte sie ihr trautes Kirchlein, . das im schönsten Festichmuck prangte. Herrliches Grün, gedeckt von weißem Blütenmeer, Prachtvolle Paramente der Priester am Altar, aus der Mutterkirche St. Elisa­beth in Kassel. Duftende Weihrauchwölkchen. Lachen­der Glanz der milden Herbstsonne. Ein ergreifendes: Hier liegt vor deiner Majestät." Himmelsfreude schien über der sorgenbeladenen Erde. Diese Freude wußte der Festprediger, Herr Pater Damasus, Klerikerprästkt in M.-Laach, mit herzlichen, eindrucksvollen Worten noch zu steigern. Er schilderte das Priestertum als Erben und Boten der Liebe Jesu Christi. Sie war unbesieg­bar und wird es bleiben. Sie sandte vor 1200 Jahren die Söhne des hl. Benedikt in unsere Gaue zum Lobe Gottes und zum Segen für unser Land Liebe ließ Freude, diese ließ Frieden erblühen. Wie ein Stück Geschichte klang es. Liebe, Freude und Frieden in Gott wünschte und erflehte auch der Neupriester für seine Heimatgemeinde. Es war ja sein erstes ht Meß­opfer für sie. Dem Primizianten levitierten als Diakon der seitherige Seelsorger unserer Gemeinde, Herr Pfar­rer L. Herbert, der mit Liebe die Feier vorbereitet hatte, und als Subdiakon H. Rektor Heim aus Kassel. Presbyter aüUtens war der Festprediger, Herr Pater Domaius Der Kirchenchor unter der eifrigen Leitung von Frl Otto sang mit guter Einfühlung die schlichten, schönen M edien emme mehrstimmige Chöre; für Dialporoverhältnisse eine beachtenswerte Leitung.Die Liebe siegt". Auch die Gemeinde ins- geiamt bewies diese Wahrheit durch eine Reihe schöner Küchenlieder während der hl. Handlung. Es war für alle ein Erlebnis. Am Nachmittag beschloß eine fe:- erliche Festondacht des Primizianten zu Ehren der Ro- senkranzkönigin die denkwürdige Feier.

Hofgeismar. In diesen Tagen hat uns unser hoch­verehrter Herr Pfarrer Leo Herbert verlassen um

Wert und Bedeutung der Hoftreiterfchen Kropf- kurt -ine Broschüre obigen Titels bringt das Brivat- inftitui ür naturgemäße Krop Theilung . Friedrich Hastreiter, Neugermering bei München, heraus. Von dieser Broschüre er cheim bereits die 6. Ansia ie, ein Zeichen da^ür, daß die Ausführungen größtem Interesse bei der großen Zahl der Kropfkranken b gegnen. Aus der Un-ahl der elngeganie« nen Dankschreiben sind in dem Heftchen einige veröffent­licht. Wie daraus zu entnehmen ist, handelt es sich vielfach um Zuschrifien von solchen Leuten, die bisher vergeblich Heilung gesucht und d ese erst durch die Hastreitersche Kur fanden. Beachten Sie das Inserat in der heutigen Nummer.

dem Rufe seines Bischofs nach Hersfeld zu folgen. Der ganze, weite Seelsorgsbezirk Hofgeismar hallt wieder von den Segenswünschen, die dem scheidenden Herrn Pfarrer folgen. Wie tief Verehrung und Dank in den Herzen der treuen Katholiken wurzeln, zeigten so recht die stimmungsvollen Abschiedsfeiern in Hofgeismar und Carlshafen. Echtes Abschiedsweh, restlose Anerken­nung der großen Verdienste des Herrn Pfarrers, heißer Dank für alles Gute klangen in allen Gedichten und Liedern, die so schön vorgetragen wurden. Aus der ganzen Summe von Arbeit und Opfern, die Pfarrer H. in diesen 6 Jahren als Diasporapriester ge­leistet, seien nur erwähnt für Hofgeismar die Renovie­rung des Pfarr- und Schwesternhauses, die Entwässe­rungsanlagen, die elektrischen Lichtanlagen, die neuen Glocken, die Erweiterung des Pfarrgartens usw. Für Carlshafen die Erwerbung des Bauplatzes und all die vielen Vorarbeiten für unser zukünftiges Herz-Iefu-Kirch- lein. Wenn dann zurückgedacht wird an die schwierigen Seelsorgsarbeiten, wo er auch jedem Katholiken in dem entferntesten Teile seines Bezirks nahe stand, in uner­müdlicher Sorge uns alle umfaßte, dann sagen wir mit Recht:Er war wirklich nur Priester!" und wir schließen mit dem WunscheAuf Wiedersehen!"

Eisenach. Mit dem ThemaDer nationale Gedanke im Lichte des Christentums" eröffnete am 24. Septem­ber Jesuitenpater Ludger Borr (Düsseldorf) in der hie­sigen Pfarrkirche die Reihe der religiöswissenschaftlichen Vorträge, welche schon seit Jahren monatlich im Win­terhalbjahr regelmäßig stattfinden. Der nächste Vortrag behandelt die heilige Meise.

Eisenach. In einer am 30. September abgehaltenen Mitgliederversammlung der hiesigen Ortsgruppe der Zentrumspartei wurde der Bericht vom Wirken der Gruppe seit der letzten Versammlung und der Kassen­bericht gegeben Die Geschäftsführung wurde in Ord­nung befunden. Alles an Möglichkeiten Verfügbare wurde beim letzten Wahlkampf eingesetzt. Der nunmeh­rige, durch Stimmen des Wahlkreises 12 gewählte, Reichstagsabgeordnete Studienrat Pradel (He ligen- stadt) sprach auch hier in Eisenach zur letzten Wahl in einer öffentlichen Versammlung. Eine erhöhte Werbe­tätigkeit und die starten Grundsätze, die in unserer kampferprobten Zentrumspartei verankert sind, erbrach­ten einen erfreulichen Stimmenzuwachs von 75 Prozent. Nicht zuletzt hat auch die kathol. Presse ein Verdienst am Erfolg. Die glatt durchgeführte Neuwahl des Vor­standes ergab als ersten Ortsgruppenvorfitzsnden Herrn M. Dorn, als zweite Fräulein I. Sommer. Die Versammlung beschäftigte sich des weiteren mit der Frage, was zu tun fei bei der kommenden Staatsrats­wahl, welche ein Zusammengehen mit anderen Parteien nötig macht, insbesondere im Hinblick darauf, daß die Zahl der Stadtverordneten von 35 auf 21 herabgesetzt werden soll. Die vorausgchende Reichstagswahl wird dieserhalb noch Klärung bringen. Mit dem gemein­samen Willen zu den kommenden Wahlen alle Kraft ein= zusetzen, um dem Zentrum auch künftig zu schönen Er­folgen zu verhelfen, fand die Versammlung ihr Ende.

Aus dem Dekanat Erfurt. Am 1. Oktober trat der langjährige Leiter der katholischen Volksschule III, Herr Rektor Hermann Dirk, in den Ruhestand. Anläßlich seines Abschieds aus der Schule wurde ihm vom Leh­rerkollegium eine sehr eindrucksvolle Abschiedsseier ver­anstaltet, zu der auch die Spitzen der Behörden und

Die neue Milseburg-Kapelle.

Zur großen Freude aller Bewohner des Fuldaer Landes, die in der mit dem heiligen Kreuz ge­krönten Milseburg das Wahrzeichen unserer schönen Rhön-Heimat sehen, ist das neue Gotteshaus auf dem Bergesgipfel nunmehr vollendet. Unser Bild gibt den Eindruck des Neubaues wieder.

Aufnahme Otto Lammeyer.

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viele Gäste geladen waren. Den Dank der Regierung und des Magistrats der r-tadt Erfurt sprach Herr Ma­gistratsschulrat Dr. Kürsten aus. Er schilderte den schei­denden Herrn als einen idealen Lehrer und hervorragen­den Schulleiter. der in seiner 36jährigen Tätigkeit durch seine Zielklarheit, Festigtest und Konsequenz in allen Erziehungsfragen der Stadt Erfurt wertvollste Dienste geleistet habe. Herr Dompropst Dr. Freusberg über­mittelte den Dank der Erfurter Katholiken:ÜeberM, wo es galt, katholische Interessen zu fördern da war Herr Rektor Dirk zu finden. Unermüdlich war er als Laienapostel tätig. Mögen dem katholischen Erfurt ferne wertvollen Dienste auch weiterhin noch lange erhalten bleiben'" Für das Lehrerkollegium sprach Herr Lehrer Buschmeyer. Seine Worte waren der beste Beweis da­für, welcher Anhänglichkeit und Liebe sich Rektor Dirk im Kreise seiner Mitarbeiter erfreute. In allen Erzie- hungs- und Unterrichtsfragen war er ein geistvoller An­reger und Förderer. Die Darbietungen der Kinder wa­ren in jeder Hinsicht glänzende Leistungen. Dre reichen Blumengeschenke bewiesen am besten, mit welcher Liebe die Kinder an ihrem scheidenden Rektor hingen. Am Schlüsse sprach der so vielseitig Geehrte allen Stellen seinen herzlichsten Dank aus. Den Kindern gab er ein Wort als Grundsatz mit auf den Weg, das ihm einst bei einer Privataudienz Papst Leo Xlll. als Lebensregel anempfahl:Tue immer deine Pflicht: dann lebst du Gott und dir selbst zur Freude!" Am Montagabend wurde die religiöse Vortragsreihe wieder er­öffnet, die alljährlich während des Winterhalbjahres im Dome stattfindet. Den ersten Vortrag hatte Herr Je­suitenpater Karl Klein übernommen. Er sprach über das Geheimnis der hl. Messe und zwar über Ursprung und Wesen des Meßopfers. Die starke Beteiligung der Erfurter Katholiken bewies am besten, welcher großen Beliebtheit sich die religiös-wissenschaftlichen Vorträge er­freuen. In der vergangenen Woche hielt die Um» t a s, der katholisch-kaufmannische Verein Erfurts, die diesjährige Generalversammlung. Aus dem Jahres­bericht ging hervor, daß der Verein auch im 50. Jahre seines Bestehens wieder ein großer Anreger aus allen Gebieten war. Der Glanzpunkt des Jahres bildete das goldene Jubelfest, das mit dem 51. Verbandstage des KKV. Deutschlands verbunden war. DasErfurter Programm" des KKV. über die berufsständische Ordnung wird in aller Zukunft richtunggebend bleiben. Auch der Karitasgedanke erfuhr im Verein sorgsamste Pflege. Ss konnte manche drückende Not in den Reihen der arbeits­losen Mitglieder gelindert werden. In diesem Jahre erbittertster politischer Kämpfe bekannte sich der Verein begeistert zum politischen Katholizismus. Sogar aktiv griff der Verein in den Kainpf mit ein und veranstaltete vor den Wahlen auf den katholischen Kirchendörfern ein­drucksvolle vaterländische Kundgebungen, die nicht zuletzt mit zum großen Siege des Zentrums im Gau Erfurt beigetragen haben. Bei der Vorstandswahl wurde Herr Otto Kugel wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt. Herr Zumkeller wurde 2. Vorsitzender. Möge der Verein auch im kommenden Jahre weiter wachsen zum Segen der Erfurter Diasporal Die S ev eri g e m e ind e be­ging am vergangenen Sonntag das Schutzfest des kst. Erzengels Michael mit der traditionellen feierlichen Pro­zession. Die katholischen Dörfer des Dt«